1. Quartal

Windräder erzeugen über 25 Prozent des Stroms in Deutschland

Windräder haben im ersten Quartal 2019 deutlich mehr Energie produziert als noch im Vorjahresquartal, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Anzahl der Windräder ist dabei vergleichsweise konstant geblieben.

WindkraftDie Anzahl der Windräder ist fast gleich geblieben. Dennoch ist die Stromerzeugung im ersten Quartal deutlich angestiegen.© John / Fotolia.com

Wiesbaden - Im 1. Quartal 2019 haben die Windräder in Deutschland 39,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Dies entspricht einer Steigerung von 23,2 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war der Anteil von Windkraft an der gesamten Stromerzeugung im 1. Quartal 2019 mit 26,5 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Anteil der Stromerzeugung aus Kernkraft (13,2 Prozent).

Anzahl der Windräder blieb nahezu gleich

Die Steigerung bei der eingespeisten Strommenge ist demnach vor allem auf ein sehr windreiches 1. Quartal 2019 zurückzuführen. Die Anzahl an Windrädern blieb mit rund 30.000 Anlagen weitestgehend konstant zum Vorjahresquartal.

Das gesamte vergangene Jahr betrachtet hatten erneuerbare Energien einen Anteil von 35,8 Prozent bei der Stromerzeugung, darunter Windkraft mit einen Anteil von 17,5 und Photovoltaik mit einem Anteil von 7,1 Prozent (vorläufige Angaben).

Diana Schellhas