Vorsichtsmaßnahme

Wegen Corona-Krise wird Verleih von E-Scootern gestoppt

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, stellen mehrere große Verleiher von E-Tretrollern ihr Geschäft ein. In Deutschland zählen dazu unter anderem Lime und Bird. Anbieter Lime reagiert auch in anderen Ländern.

Diana Schellhas, 18.03.2020, 16:54 Uhr (Quelle: DPA)
E-Tretroller© Leika production/ Adobe.com

In der Coronavirus-Krise haben große Anbieter von E-Scootern und Elektrofahrrädern den Betrieb eingestellt. In Deutschland stoppten bis auf weiteres der zu Uber gehörende Anbieter Jump und die E-Scooter-Anbieter Lime und Bird, wie sie am Mittwoch mitteilten.

Es handle sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, hieß es von Jump. Die Fahrdienstleister-Angebote von Uber in Deutschland sind nicht betroffen. Zuvor hatte die Website t3n.de über die Einstellungen von Diensten berichtet.

E-Scooter-Anbieter Lime hält Verleih nur noch in Budapest aufrecht

Bei Lime betrifft der Stopp nicht nur Deutschland sondern auch weite Teile des weltweiten Netzes. Laut Website des Unternehmens wird der Betrieb derzeit innerhalb Europas nur noch in Budapest aufrecht erhalten.

Anbieter Voi empfiehlt Fahren nur noch mit Handschuhen

Der Anbieter Voi kündigt auf seiner internationalen Website dagegen an, den Betrieb aufrechtzuerhalten, die Flotten aber anzupassen. Voi empfahl seinen Kunden vor zehn Tagen bereits, die Fahrzeuge mit Handschuhen zu nutzen. Auch das Leihfahrrad-Angebot der Bahn, Call a Bike, mit seinen rund 16.000 Fahrrädern steht nach Angaben eines Sprechers weiter zur Verfügung.