Eingeständnis

Tepco räumt Kernschmelze in zwei weiteren Reaktoren ein

Nachdem Experten genau das schon länger vermutet hatten, räumt der Betreiber der Anlage in Fukushima, Tepco, jetzt eine Kernschmelze in allen drei aktiven Reaktoren ein. Bislang hatte es geheißen, nur im Reaktor 1 seien die Brennstäbe zum großen Teil geschmolzen.

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Tokio (red) - Medienberichten zufolge haben mehrere Experten Stellung bezogen; man sei in der Fachwelt allgemein davon ausgegangen, dass genau das in Fukushima längst eingetreten ist, was Tepco jetzt erst zugegeben hat. Von daher sei die Lage durch Tepcos Eingeständnis nicht grundlegend gefährlicher geworden.

In Fukushima drohe keine unmittelbare Gefahr

Ein Sprecher des Fukushima Betreibers sagte, die Kernschmelze habe in allen drei Reaktoiren bereits kurz nach dem Erdbeben im März eingesetzt. Wie es hieß, werde die geschmolzene Masse ausreichend gekühlt, es bestehe keine unmittelbare Gefahr. Wie glaubwürdig solche Äußerungen jetzt noch sind, steht indes auf einem ganz anderen Blatt.