Energieverbrauch

Stromfresser an Weihnachten: Dahin fließt die Energie

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit steigt der Energieverbrauch. Das liegt etwa an der Festbeleuchtung auf den Straßen und in den Häusern. Wie viel Geld wird gespart, wenn LED-Lichterketten verwendet werden? Und wo stecken weitere Energiefresser in der Weihnachtszeit?

20.12.2016, 11:18 Uhr
LED© frankoppermann / Fotolia.com

Linden – Um die Weihnachtszeit herum steigt in jedem Jahr der Energieverbrauch an und damit erhöhen sich auch die Kosten. Es wird mehr Strom verbraucht und auch mehr geheizt. Aber nicht nur in den Privathaushalten ist der Energieverbrauch ein Thema. Seit vielen Jahren versuchen auch die Städte und Gemeinden bei der Weihnachtsbeleuchtung zu sparen. Auch die Finanzierung der vielen Lichter ist jährlich ein Thema. Oftmals sind die Orte hier auf Spender angewiesen. Die Stadt Haan hat gerade erst wieder einen Spendenaufruf für die Weihnachtsbeleuchtung gestartet, so ein Bericht der Rheinischen Post.

LED-Weihnachtsschmuck spart bis zu 90 Prozent an Strom

Die Weihnachtsbeleuchtung ist sicherlich trotz Umstellung auf LED-Lampen einer der Hauptaspekte, warum der Energieverbrauch an Weihnachten so hoch ist. In den privaten Haushalten lässt sich aber mit LED-Weihnachtsschmuck der Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Beleuchtungselementen um bis zu 90 Prozent reduzieren, so eine Untersuchung von Toptarif. Viele greifen aber auf die Lichterketten zurück, die seit Jahren auf dem Dachboden lagern.

Dabei liegt der Bedarf von LED-Kerzen häufig nur bei 0,1 Watt. Für die Baumlichterkette ergibt sich während der gesamten Advents- und Weihnachtszeit (vom 1. Advent bis zum 6. Januar bei einer Nutzungsdauer von sechs Stunden) ein Stromverbrauch von 0,756 Kilowattstunden (kWh). Die Stromkosten liegen bei 22 Cent (bei einem Strompreis von 29 Cent pro kWh). Eine gewöhnliche Lichterkette verbraucht im selben Zeitraum hingegen 22,68 kWh und verursacht Kosten von bis zu sieben Euro.

Kochen und Backen: Die Weihnachtsgans-Spitze am zweiten Feiertag

In privaten Haushalten wird aber auch ein Großteil der Energie in der Küche verbraucht. Jahrelang sprach man in diesem Zusammenhang auch von der "Weihnachtsgans-Spitze". Damit wird der hohe Strom- und Gasverbrauch am 25. Dezember umschrieben, wenn die Backöfen glühen und die Kochtöpfe dampfen. Vernachlässigen sollte man auch nicht das Plätzchenbacken, das im Grunde schon lange vor Weihnachten beginnt. Besonders bei der intensiven Nutzung macht es also Sinn, Energiesparmaßnahmen zu befolgen.

Strom sparen beim Kochen

Energie sparen beim Kochen

Beim Kochen und Backen kann man mit einigen Maßnahmen seinen Stromverbrauch senken. Wir geben Tipps, wie Sie in der Küche Strom sparen können!

Zum Ratgeber
Weihnachtsbeleuchtung

Strom sparen an Weihnachten

Zur Adventszeit schmücken viele ihr Heim mit Lichterketten, Schwibbögen und Leuchtvorhängen. Doch bei aller Vorfreude sollte der Stromverbrauch nicht außer Acht gelassen werden.

Weitere Infomationen
Weiterführende Links