Urlaubs-Check

Stecker ziehen statt Standby: 14 Tage sparen 40 Euro

Wer vor dem Reiseantritt bestimmte Elektro-Geräte vom Netz nimmt, kann auch in seiner Abwesenheit richtig Strom sparen. So lassen sich innerhalb von 14 Tagen Sommerurlaub gut und gerne 40 Euro sparen, hat die Initiative EnergieEffizienz der dena ausgerechnet.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Es kann sich richtig lohnen, wenn man Fernseher, DVD-Player, Receiver etc. vor Urlaubsantritt von der Stromversorgung nimmt, denn gerade ältere Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus richtig viel Strom. Das gleiche gilt für Computer, Drucker und Co - auch hier kann man jede Menge Strom sparen. Darauf verweist die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Kaffeemaschine und Co. in Urlaub schicken

In der Küche können ebenfalls viele Geräte ganz abgeschaltet werden: Kaffeemaschine, Mikrowelle, Wasserkocher, sie alle werden in der Urlaubszeit nicht benötigt und verursachen im Standby nur unnötige Kosten. Wer will und kann, sollte auch den Kühlschrank ausschalten - diesen vorher jedoch leer räumen, säubern und nach dem Abschalten die Türen offen stehen lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Strom sparen kann man auch bei der Warmwasserversorgung; gerade kleinere Elektroboiler sollte man vor Reiseantritt vom Netz nehmen. Bei größeren Speichern lohnt sich das Abschalten jedoch nur, wenn man für längere Zeit in den Urlaub fährt. Kommt man wieder, sollte man das Wasser im Boiler aus hygienischen Gründen zunächst einmal auf mindestens 60 Grad erwärmen.

Alles Unnötige vom Netz trennen und Strom sparen

Wer vor der Fahrt in den Urlaub also nochmal einen Rundgang macht und dabei alles vom Netz nimmt, was nicht wirklich benötigt wird, kann sich entspannt in die Sonne legen und dabei laut dena bis zu 40 Euro an Stromkosten sparen. Das Trennen vom Netz hat aber noch einen weiteren Vorteil: Geräte können nicht durch Überspannungsschäden, die beispielsweise durch Gewitter oder Stromausfälle entstehen, kaputt gehen.