E.ON-Analyse

Solarzellen auf neuen Einfamilienhäusern sparen 12 Millionen Tonnen CO2

Würden bundesweit alle neuen Einfamilienhäuser Solaranlagen nutzen, so bringe dies laut einer Berechnung von E.ON bis 2030 eine deutliche CO2-Ersparnis.

15.12.2020, 12:54 Uhr
Photovoltaik© Smileus / Fotolia.com

Welche Auswirkungen auf die CO2-Bilanz hätte es, wenn künftig auf allen neuen Eigenheimen in Deutschland Solarzellen zur Stromerzeugung genutzt würden? Dieser Frage ist der Energieversorger E.ON nachgegangen und hat eine entsprechende Berechnung angestellt. Bis 2030 könnten dadurch mehr als zwölf Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

E.ON fordert attraktive Rahmenbedingungen für Sonnenstromanlagen

Ein solches Ergebnis erhalte man, wenn alle innerhalb der nächsten zehn Jahre errichteten Einfamilienhäuser mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet würden. Innerhalb von zehn Jahren ließen sich insgesamt zusätzliche 38 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen. Noch größere Effekte könnten nach Unternehmensangaben erzielt werden, wenn auch Zwei- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbebauten mit Solaranlagen ausgestattet würden.

E.ON fordert attraktive Rahmenbedingungen für die Errichtung von Sonnenstromanlagen. Es brauche Augenmaß bei den Vorgaben für zusätzliche Mess- und Steuertechnik. Es dürfe auch für Anlagen von Unternehmen keine neuen Hürden geben.