Mobilitätswende

Smart fährt künftig nur noch mit E-Motor

Die PKW der Marke Smart werden ab Februar ausschließlich mit elektronischem Antrieb verkauft. Die Preise der Modelle Fortwo, Cabrio und Forfour ändern sich nicht und auch die Leistung des bereits bekannten E-Motors bleiben gleich.

Diana Schellhas, 27.01.2020, 09:18 Uhr (Quelle: DPA)
ElektroautoBei den Smart-Modellen, die künftig nur noch elektrisch unterwegs sind, wurden nur kleine Anpassungen vorgenommen.© Sven-Sebastian Markschies / Fotolia.com

Der Smart nimmt Abschied vom Verbrenner: Wenn im Februar die überarbeitete Version des Kleinwagens in den Handel kommt, wird es Fortwo, Cabrio und Forfour nur noch mit Elektroantrieb geben. Das teilte der Hersteller mit. Die Preise ändern sich bei der Modellpflege nicht und starten bei 21.940 Euro für den Fortwo. Der Forfour ist für mindestens 22.600 Euro zu haben, und für das Cabrio verlangt die Daimler-Tochter ab 25.200 Euro.

Neue Kühlermasken und Leuchten beim Elektro-Smart

Zu erkennen sind die überarbeiteten Smarts von außen an neuen Kühlermasken, die nun einen deutlichen Unterschied zwischen Zwei- und Viertürer machen. Außerdem gibt es neue Leuchten vorn und hinten und statt eines Logos den Smart-Schriftzug auf der Haube. Innen gibt es ein Update für das Infotainment-System und ein paar zusätzliche Ablagen. Außerdem hat Smart die digitalen Dienstleistungen rund um das Auto erweitert.

Smart fährt bis zu 130 Kilometer pro Stunde

Einziger Antrieb ist künftig der bekannte E-Motor, der weiterhin 60 kW/82 PS leistet und an einen Akku von 17,6 kWh gekoppelt ist. Das ermöglicht eine Reichweite von bestenfalls 159 Kilometern, einen Sprint von 0 auf 100 in 11,6 Sekunden und 130 km/h Spitze.

Daimler und Geely schrauben an neuer Smart-Generation

Zwar fallen die Neuerungen diesmal eher bescheiden aus, doch im Hintergrund bahnt sich Großes an für den kleinen Benz: Gemeinsam mit Geely entwickelt Daimler in China eine neue Generation des Smart, die dezidiert als Elektrofahrzeug geplant ist, deutlich günstiger werden und den Markt von 2022 an aufmischen soll.