Elektromobilität

Shell baut mit Autoherstellern Stromtankstellen-Netz aus

Ölkonzern Shell und die deutschen Autobauer planen mehrere Ladesäulen an Autobahnen zu errichten. Das Projekt erstreckt sich über viele angrenzende Länder. In Deutschland ist dafür eine Zusammenarbeit mit der "Tank & Rast"-Kette geplant.

28.11.2017, 10:43 Uhr (Quelle: DPA)
Elektroauto© Tom-Hanisch.de / Fotolia.com

München - Die deutschen Autohersteller wollen zusammen mit dem Ölkonzern Shell in zehn Ländern Ladesäulen für Elektroautos aufbauen. In den kommenden Jahren sollen gemeinsam mit Shell Schnellladesäulen an Autobahnen in Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien, der Slowakei, Polen, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien errichtet werden, wie das Gemeinschaftsunternehmen Ionity am Montag in München mitteilte. An dem Unternehmen sind Daimler, BMW, Ford und VW beteiligt.

Abstand von Ladesäulen soll in Deutschland bei 120 Kilometern liegen

In Deutschland plant Ionity in den nächsten Jahren Schnellladesäulen zusammen mit der "Tank & Rast"-Kette. Die Stationen sollen jeweils etwa 120 Kilometer voneinander entfernt liegen. In Österreich, Tschechien, Ungarn und Slowenien arbeitet das Unternehmen neben Shell auch mit der Tankstellenkette OMV zusammen, in Dänemark, Schweden, Norwegen, den baltischen Staaten und Irland mit der Ladenkette Circle K. Die vereinbarten Kooperationen sicherten die Abdeckung von etwa 200 der 400 bis zum Jahr 2020 geplanten Standorte, teilte Ionity mit.