Sturmschäden

Orkan "Friederike" raubt 140.000 Haushalten den Strom

Durch Orkantief "Friederike" kam es zu Beschädigungen an Stromleitung und Masten. Das führte zu Versorgungunterbrechungen im Stromnetz des Energieversorgers enviaM. Bei rund 140.000 Haushalten fiel deshalb der Strom aus.

19.01.2018, 10:25 Uhr (Quelle: DPA)
Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Chemnitz - Das Orkantief "Friederike" hat zahlreiche Haushalte in Ostdeutschland von der Energieversorgung abgeschnitten. Folge seien zahlreiche Stromausfälle, berichtete die Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) in Chemnitz. Nach Angaben des Unternehmens waren am Donnerstag bis zu 140.000 Kunden ohne Strom, nachdem Masten, Leitungen und andere Anlagen durch den Orkan beschädigt worden waren.

Bis zum Abend reduzierte sich die Zahl nach Angaben einer Sprecherin auf etwa 65.000 Kunden. Rund 350 Mitarbeiter arbeiteten daran, auf andere Leitungen umzuschalten, um rasch viele Haushalte wieder anzuschließen.

Netz von enviaM ist rund 74.000 Kilometer lang

Das Unternehmen verfügt über ein Elektrizitätsverteilernetz von rund 74.000 Kilometern Länge in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Zu den Anteilseignern zählen den Angaben nach auch rund 650 ostdeutsche Kommunen.