Entwarnung

Ende der Hitzewelle: AKW Grohnde bleibt am Netz

Das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen wird mit dem Wasser aus der Weser gekühlt. Da die Wassertemperaturen während der Hitzewelle angestiegen waren, drohte die Abschaltung des Kraftwerks. Betreiber Preussen Elektra gab am Wochenende Entwarnung.

AtomkraftwerkIn der vergangenen Woche hatte Betreiber Preussen Elektra die vorübergehende Abschaltung des AKW Grohnde in Betracht gezogen.© Oliver Hausen / Fotolia.com

Grohnde - Das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen muss trotz der Hitzewelle nicht abgeschaltet werden. Die Temperatur in der Weser sei weniger stark gestiegen als befürchtet, teilte der Betreiber Preussen Elektra am Samstag mit. "Der bisherige Temperaturverlauf sowie die Temperaturprognosen haben sich inzwischen so deutlich entspannt, dass eine vorübergehende Abschaltung des Kernkraftwerks nicht mehr zu erwarten ist", sagte ein Sprecher.

AKW Grohnde wird mit Wasser aus der Weser gekühlt

Das Atomkraftwerk wird mit Wasser aus der Weser gekühlt. Ab einer Obergrenze von 26 Grad Wassertemperatur des Flusses darf aber kein wärmeres Wasser mehr in den Fluss zurückgeleitet werden, um das Ökosystem nicht zu gefährden.

Ankündigung über eine voraussichtliche Abschaltung

Auf dem Höhepunkt der Hitzewelle am Donnerstag (25.07.) hatte Preussen Elektra mitgeteilt, dass das AKW Grohnde am Freitag abgeschaltet werden könnte. Am Freitagmittag blieb die Temperatur der Weser mit 25 Grad aber unter dem Grenzwert.

Diana Schellhas / Quelle: DPA