Multitalente

E.on stellt smarte Straßenlaternen in Essen auf

E.on hat in Essen 15 neue, smarte Straßenlaternen installiert, die dazu beitragen sollen, Essen zur "Smart City" zu machen. Die Laternen können beispielsweise Elektrofahrzeuge laden, Parkplätze managen und Infos anzeigen.

Melanie Zecher, 17.06.2020, 17:15 Uhr
StraßenlampeSymbolbild© Murat Subatli / Fotolia.com

In der Huyssenallee in Essen hat E.on jetzt ihr bislang größtes Smart-Pole-Projekt in Deutschland installiert. Hier stehen jetzt 15 neue intelligente Straßenlaternen, die E.on, die Stadt Essen und die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV) nahe Philharmonie und Aalto-Theater in Betrieb genommen haben.Die sogenannten Smart Poles spenden nicht nur Licht, sondern können auch als Ladepunkt für Elektroautos dienen, per Sensorik ein intelligentes Parkraummanagement ermöglichen, Daten zur Luftqualität erheben oder das Gebiet mit schnellem Internet versorgen.

Smart Poles sollen Essen digitaler machen

"Dank der eingebauten Sensorik können sie digitale Daten liefern, die wir nutzen können, um das Umfeld intelligent und nachhaltig zu gestalten," sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Wir wollen Essen langfristig als Innovationsstandort stärken, die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle. Deshalb freue ich mich, dass die Smart Poles im Rahmen eines Pilotprojekts jetzt auch in Essen zum Einsatz kommen."

EVV-Geschäftsführer Lars Martin Klieve, EVV-Geschäftsführer: "Die intelligente Straßenbeleuchtung ist für mich ein Meilenstein auf dem Weg von connected.essen, wie wir den Smart-City-Ansatz in unserer Stadt nennen. Alltagsgegenstände werden mit einer Vielzahl von Funktionalitäten aufgeladen und helfen so städtisches Leben immer weiter zu verbessern."

Was können die smarten Straßenlaternen?

In fünf Leuchten ist ein sogenannter eCharger, ein Ladepunkt, integriert an dem die Bürger Elektrofahrzeuge laden können.

Die Sensorik für das intelligente Parkraummanagement erfasst die Belegung von circa 140 Parkplätzen entlang der Huyssenallee. Mit der geplanten Smart Pole auf dem Gelände des Huyssen Quartiers folgt die Erfassung von 15 weiteren Parkplätzen. Die Smart Parking-Daten werden auf einer Plattform zusammengefasst und auf zwei von sechs digitalen Bildschirmen an den Leuchten visualisiert.

Die insgesamt sechs Bildschirme zeigen darüber hinaus einen Mix aus Informationen rund um aktuelle Ereignisse und wichtige Themen aus der Stadt für die Bürger.

Darüber hinaus werden Daten zur Luftqualität erhoben und auf den Bildschirmen visualisiert.

Ein installierter WLAN-Router bietet den Bürgern Zugang zu schnellem Internet im Glück-auf-Park zwischen Alfredstraße und Rüttenscheider Straße.

Im Glückauf-Park wird zudem ein Notfallknopf installiert, den die Bürger in einer Gefahrensituation oder bei medizinischen Notfällen betätigen können. Der Knopf verbindet die Bürger dann mit dem Security Operations Center von E.on, das 24 Stunden besetzt ist.