Heizung & Warmwasser

Bosch schließt erste Kooperation im Iran

Technologiekonzern Bosch hat nach Beendigung des Embargos gegen den Iran die ersten Kooperationen geschlossen. Dabei geht es um Warmwasser- und Heizsysteme. Bosch war bereits 1924 erstmals im Iran aktiv.

01.03.2017, 13:52 Uhr (Quelle: DPA)
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Gerlingen/ Wetzlar - Ein Jahr nach dem Ende des Embargos gegen den Iran hat der Technologiekonzern Bosch eine erste Kooperation in dem Land geschlossen. Die Heizungstochter Bosch Thermotechnik und die Butane Industrial Group wollen bei Produktion und Verkauf von Heizungen und Warmwassersystemen der Marke Bosch zusammenarbeiten, wie Bosch am Dienstag mitteilte. Zum möglichen Geschäftsvolumen äußerte sich eine Sprecherin nicht. Der Iran sei mit knapp 80 Millionen Einwohnern ein vielversprechender Markt.

Es ist die erste Kooperation von Bosch im Iran seit der wirtschaftlichen Öffnung vor einem Jahr, weitere sind der Sprecherin zufolge in Verhandlungen. Alle Geschäftsbereiche von Bosch sind in dem Land aktiv.

Verbindung zwischen Bosch und dem Iran besteht seit Jahrzehnten

2016 hatte der Technologiekonzern als eines der ersten deutschen Unternehmen eine eigene Vertretung in der Hauptstadt Teheran wiedereröffnet. Diese war 2010 wegen des Embargos geschlossen worden. Inzwischen ist der Atomkonflikt mit Teheran beigelegt, im Januar 2016 hatte die EU Wirtschafts- und Finanzsanktionen aufgehoben. Bosch nimmt damit eine jahrzehntelange Verbindung wieder auf. 1924 war der schwäbische Konzern erstmals im Iran aktiv.