Recycling

BMW baut mit alten E-Auto-Batterien eine Speicherfarm

BMW recycelt Batterien, die zuvor E-Autos angetrieben haben. Die Batterien werden dann in einer Speicherfarm verbaut, die das Leipziger Werk des Autoherstellers mit Strom versorgt. Dem BMW-Chef zufolge spart das Unternehmen so Strom und verringert gleichzeitig den CO2-Ausstoß.

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Leipzig - BMW setzt künftig alte Batterien von E-Autos zur besseren Stromversorgung seines Leipziger Werks ein. BMW-Chef Harald Krüger und Sachsens scheidender Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) nahmen dazu am Donnerstag eine neue Speicherfarm in Betrieb. Darin sind derzeit 500 ausgediente und neue E-Auto-Batterien verbaut. Sie sollen den mit werkseigenen Windrädern erzeugten Strom speichern. Bei Flaute oder besonders hoher Produktionslast im Werk soll die Energie aus den Batterien ins Netz eingespeist werden. Stromspitzen sollen so ausgeglichen werden.

BMW senkt CO2-Ausstoß dank Speicherfarm

In der neuen Speicherfarm würden alte Batterien nachhaltig und effizient eingesetzt, sagte Krüger. "Für uns schließt sich jetzt der Kreislauf." BMW verringere dank der Anlage seinen CO2-Ausstoß und spare Stromkosten. Auf lange Sicht sollen auch an anderen BMW-Standorten solche großen Batteriespeicher entstehen.

Quelle: DPA