Stromkostenvergleich: So senken Sie Ihre Stromkosten

Hat Ihr Stromanbieter eine Preiserhöhung angekündigt? Dann ist es höchste Zeit für einen Stromkostenvergleich! Die Preise unterscheiden sich oft erheblich und vor allem, wenn Sie noch nie gewechselt haben, besteht ein großes Sparpotenzial. Mit einem Vergleich der Stromtarife und einem Anbieterwechsel kann man somit oft einige hundert Euro im Jahr sparen.

Dank Stromkostenvergleich zum günstigen Stromanbieter

Wenn man als Stromkunde die Preiserhöhungen seines Stromanbieters satthat, dann ist ein Anbieterwechsel der richtige Weg, vor allem, weil man dank Sonderkündigungsrecht schnell zu einem anderen Versorger wechseln kann. Hier empfiehlt sich ein Stromkostenvergleich, um einen günstigen Anbieter zu finden. Kaum ein Verbraucher hat einen Überblick über die Stromlieferanten, die an seinem Wohnort verfügbar sind. Ein großer Vorteil des Vergleichs ist, dass er zahlreiche Anbieter versammelt und preislich sortiert.

Wie funktioniert der Stromkostenvergleich?

Ein solcher Vergleich ist mit unserem Tarifrechner ganz einfach und natürlich kostenlos. Sie müssen dazu lediglich Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch an Strom (Kilowattstunden/ kWh pro Jahr) angeben und schon bekommen Sie ein Vielzahl an Stromtarifen angezeigt. Wer sich bezüglich seines Stromverbrauches unsicher ist, kann die Richtwerte nutzen, die unser Tarifrechner anzeigt. Über diverse Filter kann man die Auswahl weiter eingrenzen, etwa auf Ökostromtarife oder Angebote mit Preisgarantie. Beim Stromkostenvergleich sollte man jedoch nicht nur den Preis des jeweiligen Tarifs beachten, sondern auch die restlichen Tarifkonditionen. Ratsam ist beispielsweise eine kurze Mindestvertragslaufzeit.

Wie viel kann ich sparen?

Wie groß die Ersparnis ist, richtet sich unter anderem nach dem Verbrauch und nach dem Tarif, den man vorher hatte. Der Stromkostenvergleich zeigt neben dem Gesamtpreis auch an, wie viel man bei dem jeweiligen Tarif im Vergleich zum örtlichen Grundversorger pro Jahr sparen kann. Wer schon zu einem alternativen Versorger gewechselt ist, kann bei unserem Rechner auch den Tarif für den Vergleich heranziehen, der aktuell genutzt wird. Dabei sieht man, dass sich ein Wechsel des Energieversorgers in der Regel für die Haushaltskasse lohnt. Er entlastet aber nicht nur das eigene Portemonnaie, sondern kurbelt auch den Wettbewerb auf dem Strommarkt an.

Was hat es mit dem Bonus auf sich?

Viele Stromanbieter zahlen Neukunden einen Bonus für den Wechsel, manchmal gibt es sogar einen Sofortbonus und nach einem Jahr eine weitere Zahlung. Am meisten spart man demnach, wenn man häufig wechselt und jedes Mal einen Neukundenbonus mitnimmt. Das möchte aber nicht jeder. Wer einen Stromanbieter "für länger" sucht, kann daher den Bonus auch aus der Berechnung herausnehmen. So bekommt er ein besseres Bild über einen längeren Zeitraum, auch wenn natürlich niemand vorhersagen kann, wie hoch die Preise bei einem bestimmten Anbieter in fünf Jahren sein werden.

Strompreis-Zusammensetzung

Welche Preisbestandteile stecken in den Stromkosten?

Beim Stromtarif finden sich in der Regel zwei Preiskomponenten: Einmal der Grund- und einmal der Verbrauchspreis (auch Arbeitspreis genannt). Bei Ersterem handelt es sich um eine feste Pauschale, die vom Stromanbieter unter anderem für die Verwaltungskosten berechnet wird. Der Verbrauchspreis ist der Preis pro kWh und richtet sich damit komplett nach dem jeweiligen Verbrauch. Die Kosten für eine Kilowattstunde Strom haben Stromanbieter nicht völlig allein in der Hand. Hier fließen staatliche Abgaben wie die EEG-Umlage und die Stromsteuer sowie die Netznutzungsentgelte mit ein.

Wie kompliziert ist der Stromanbieterwechsel?

Viele Verbraucher scheuen einen Stromanbieterwechsel aus Angst, eine Zeit lang ohne Strom dazustehen. Diese Angst ist jedoch unbegründet. Die Grundversorger sind dazu verpflichtet, in jedem Fall Strom zu liefern, selbst wenn es in einer Übergangszeit zu einer Lieferverzögerung durch den neuen Anbieter kommen sollte. Auch die bürokratischen Hürden werden von zögerlichen Stromkunden oft als Grund genannt. Diese werden jedoch von den meisten überschätzt, denn der Wechsel ist heute einfacher denn je. Auch neue Stromleitungen oder ein neuer Stromzähler sind dabei nicht nötig. Alles was Sie tun müssen ist, einen Stromkostenvergleich zu machen und sich bei dem gewünschten Anbieter anzumelden.

Wie läuft die Kündigung ab?

Auch die Kündigung beim alten Stromversorger sollte kein Hindernis beim Wechsel darstellen. Entscheidet man sich für einen neuen Anbieter, kündigt dieser in der Regel beim Vorversorger. Der Kunde muss im Grunde nur darauf achten, dass er den Wechsel rechtzeitig in Auftrag gibt und darauf, dass er natürlich an seine Vertragslaufzeit gebunden ist. Eine Ausnahme: Ist die Kündigungsfrist knapp bemessen oder schon fast abgelaufen, kündigt man besser selbst, um sicherzugehen, dass die Kündigung rechtzeitig ankommt. Dem neuen Stromanbieter sollte man dann mitteilen, dass bereits gekündigt wurde.

Wie kann ich sonst noch Stromkosten sparen?

Um zusätzlich die Stromkosten senken zu können, sollten Haushalte die ein oder andere Maßnahme einsetzen, um den Stromverbrauch zu drosseln. Klar, das ist mit Geräten, die von sich aus wenig Energie verbrauchen, am leichtesten. Hier kann sich beispielsweise der Austausch des alten Kühlschranks bezahlt machen. Aber auch so gibt es vielerlei Maßnahmen im Haushalt und auch im Büro, mit denen der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden kann. Mehr dazu verraten die Ratgeber auf Strom-Magazin.de.