Stromkosten senken: Jetzt zu günstigem Anbieter wechseln

Die Strompreise sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Doch Verbraucher können ihre Stromrechnung einfach senken, indem sie ihren Stromanbieter wechseln. Vor allem Kunden, die noch im Grundversorgungstarif stecken, können mit einem Wechsel ihres Stromversorgers bis zu mehrere hundert Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

Bei über 900 Stromversorgern auf dem deutschen Markt kann man als Verbraucher schon mal den Überblick verlieren. Um die Tarife der zahlreichen Lieferanten zu vergleichen, hilft unser Stromkostenvergleich. Anhand von Postleitzahl und Stromverbrauch in kWh ermittelt der Rechner günstige Stromtarife. Mit nur einem Klick sehen Sie, wie viel Geld Sie mit einem Stromanbieterwechsel sparen können. Die Einstellungen ermöglichen eine weitere Filterung der Ergebnisse, etwa nach kurzer Vertragslaufzeit oder nach Angeboten, die ausschließlich Ökostrom beinhalten.

Strompreise vergleichen und sparen

Übersicht zu den wichtigsten Themen:

    Stromkosten im Zaum halten

    Es gibt viele Wege, die Stromkosten möglichst niedrig zu halten. Neben dem Stromtarif und Preis ist hier der Stromverbrauch entscheidend. Alle wichtigen Komponenten finden Sie auf Ihrer Stromrechnung. Dort werden der Arbeitspreis, der Grundpreis und auch die Menge an kWh angezeigt, die über ein Jahr hinweg verbraucht wurden. Wer seine Stromkosten senken will, sollte hier ansetzen.

    Stromkosten vergleichen und wechseln: So schnell und einfach geht es!

    Mit einem Stromkostenvergleich sowie durch die effiziente Nutzung von Energie ist es möglich, seine Stromkosten deutlich zu senken. Beides in Kombination bringt dabei natürlich die größte Ersparnis! Der Vergleich von Stromtarifen ist weder aufwändig noch kompliziert, sondern eine Sache von Minuten und einigen wenigen Klicks. Sie benötigen lediglich die jeweilige PLZ und Ihren jährlichen Stromverbrauch. Zur Orientierung, falls Sie den aktuellen Jahresverbrauch nicht zur Hand haben, kann man folgende Richtwerte benutzen, mit diesen kann man sich einen ersten Überblick über das mögliche Sparpotenzial verschaffen.

    • Singlehaushalte haben einen Verbrauch von etwa 2000 Kilowattstunden
    • Zwei-Personen-Haushalte von 3500 Kilowattstunden
    • Familien je nach Größe von 4000 bis 5000 Kilowattstunden pro Jahr
    Stromvertrag/ Strompreise

    Keine Angst vor dem Stromanbieterwechsel

    Einige Verbraucher scheuen den Wechsel des Strom- oder Gasanbieters, weil sie befürchten, dass sie bei Problemen auf Anbieterseite ohne Strom dastehen könnten. Diese Sorge ist jedoch unbegründet, denn im Fall des Falles, sollte es etwa unerwartet zu Lieferverzögerungen durch den neuen Stromanbieter kommen, ist der örtliche Grundversorger gesetzlich zur Übernahme der Versorgung verpflichtet. Sie können also nicht plötzlich ohne Strom dastehen. Im schlimmsten Fall landen Sie vorübergehend in der Grundversorgung oder müssen einige Wochen länger dortbleiben, wenn Sie beispielsweise die Zeit für den Wechsel zu knapp kalkuliert haben.

    Ebenso wenig müssen Sie einen "Papierkrieg" fürchten, denn nachdem Sie einen Stromvergleich durchgeführt und den Stromanbieter gewechselt haben, übernimmt der neue Anbieter alle Formalitäten wie beispielsweise die Kündigung beim alten Versorger. Lediglich wenn die Zeit sehr drängt, etwa bei einer Sonderkündigung wegen einer Preiserhöhung oder wenn man die Kündigungsfrist fast schon verschwitzt hat, macht eine eigenhändige Kündigung Sinn. Man sollte dann den neuen Anbieter aber davon in Kenntnis setzen.

    Energie sparen und Stromkosten senken

    Ein Anbieterwechsel ist nicht der einzige Weg, seine Stromkosten zu senken, denn wie heißt es so schön: Am billigsten ist der Strom, den man erst gar nicht erst verbraucht. Schon mit kleinen Maßnahmen kann man seine Stromkosten senken. Gerade wenn man viele alte Geräte im Haushalt hat, die oft wahre Stromfresser sind, lohnt sich auch der Kauf von neuen - die Anschaffungskosten amortisieren sich durch die gesparten Stromkosten über kurz oder lang.

    Aber auch ohne größere Anfangsinvestitionen kann man sparen. Viele Tipps sind dabei eigentlich bekannt, werden aber aus Bequemlichkeit nicht beachtet. Achten Sie zum Beispiel stets darauf, Geräte nicht im Standby laufen zu lassen, sondern ganz vom Netz zu nehmen? Tauen Sie regelmäßig den Kühlschrank ab? Das Beherzigen vieler kleiner Dinge kann in der Summe schon etwas ausmachen: Lassen Sie beim Kochen den Deckel auf dem Topf, nutzen Sie die Restwärme des Herdes oder Ofens und schaffen Sie Steckerleisten an, um mehrere Geräte auf einmal vom Strom zu trennen. Und wenn dann doch mal ein neues Gerät angeschafft werden muss, achten Sie gleich auf dessen Stromverbrauch. Ein Strommessgerät, das man sich auch leihen kann, hilft dabei, Geräte aufzuspüren, die die Stromkosten des Haushalts in die Höhe treiben.

    FAQ: Stromkosten senken mit einem Anbieterwechsel

    • Grundpreis, Arbeitspreis und Preis pro kWh: Was bedeutet das?

      Der Arbeitspreis (auch Verbrauchspreis genannt) und der Preis pro kWh (also Kilowattstunden) sind praktisch ein und dasselbe. Der Arbeitspreis ist nämlich genau das, was der Stromanbieter für die verbrauchte Kilowattstunde in Rechnung stellt.

      Arbeitspreis und Grundpreis wiederum sind die beiden Bestandteile, aus denen die meisten Tarife bestehen. Der Grundpreis ist im Gegensatz zum Arbeitspreis verbrauchsunabhängig, das heißt, dass außer bei einer offiziellen Preisanpassung, der Preis über die vereinbarte Vertragslaufzeit gleich bleibt.

    • Stromtarif: Nach welchen Kriterien sollte man wählen?

      Natürlich ist der Preis vor allem für die Höhe der Stromkosten am Ende entscheidend. Wer den Stromvertrag wechselt, sollte aber auch noch auf andere Vertragskonditionen achten. Dazu gehören:

      • Preisgarantie: Die sollte bei einem Jahr Vertragslaufzeit auch ein Jahr gelten!
      • Auf Tarife mit Vorauszahlung besser verzichten!
      • Keine kWh-Pakete!
      • Vertragsverlängerung: Nicht länger als ein Jahr!
      • Kündigungsfrist: Maximal 6 Wochen!
    • Stromkostenabrechnung: Wo findet man den Stromverbrauch?

      Der Stromverbrauch wird auf der Jahresabrechnung zumeist an mehreren Stellen aufgeführt. Es werden Grundpreis und Arbeitspreis jeweils über die Dauer der Vertragslaufzeit und den kWh-Verbrauch aufgerechnet. An der Stelle sollte also spätestens erkennbar sein, wie viel Strom verbraucht wurde. Dann wird der monatliche Abschlag mit dem über den Arbeit- und Grundpreis entstandenen Gesamtbetrag verrechnet. Viele Stromrechnungen sind auch so aufgebaut, dass dem Verbrauch eine gesonderte Seite gewidmet ist

    So setzen sich die Stromkosten zusammen

    Bei den Stromkosten sind es mehrere Bausteine, aus denen sich der Preis zusammensetzt. Etwa die Hälfte sind staatliche Abgaben wie die EEG-Umlage, die Offshore-Haftungsumlage und die KWK-Umlage zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung. Die Netzentgelte, die an den zuständigen Netzbetreiber abgeführt werden, variieren zum Teil je nach Region sehr stark. Rund ein Viertel der Stromkosten werden vom Stromanbieter selbst festgelegt und etwa für die Beschaffung des Stroms veranschlagt. 2019 liegt der durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde bei über 29 Cent pro kWh.

    Strompreis-Zusammensetzung

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