Stromheizung: Anbieter und Verbrauch prüfen

Nachtspeicherheizung, Wärmepumpen oder andere Arten der Stromheizung kosten oft sehr viel mehr als andere Heizungstypen. Schließlich ist das Heizen mit Strom auch teurer als mit Öl oder Erdgas. Um so sinnvoller ist es hierbei, einen günstigen Stromanbieter zu wählen.

Stromheizung: Kosten senken mit Anbieterwechsel

Bei der Stromheizung kann es sich um mehrere Heizungstypen handel. Häufig ist mit der Bezeichnung aber die Nachtspeicherheizung oder die Wärmepumpe gemeint. Ganz gewaltige Stromfresser sind im Vergleich zu diesen beiden Heizungstypen Stromheizungen, die nicht fest installiert sind, wie Radiatoren oder Heizlüfter. Solche Geräte sollte man nur verwenden, wenn es gar keine andere Möglichkeit zum Heizen gibt.

Um die Kosten bei der Stromheizung unter Kontrolle zu halten, gibt es im Wesentlichen zwei Wege: Den Verbrauch senken und den günstigsten Anbieter wählen. Glücklicherweise gibt es für diejenigen, die mit Strom heizen, mehrere Anbieter pro Region. Egal ob mit einer Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe geheizt wird und ob die Messung über Eintarif- oder Zweitarifzähler erfolgt: Unser Tarifrechner berücksichtigt beide Heizungstypen und zeigt die Preise mehrerer Stromanbieter pro Region auf.

Stromheizung: Stromkosten im Vergleich

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Stromheizung: Kosten durch bewußten Verbrauch senken

Natürlich kommt es bei der Stromheizung in sehr hohem Maße darauf an, wie teuer der jeweilige Tarif ist, wenn man die Kosten möglichst niedrig halten will. Daneben gilt es wie bei jeder anderen Heizung auch, den Verbrauch niedrig zu halten. Dabei helfen beispielsweise die folgende Punkte:

  • Die Heizung sollte bei wirklich niedrigen Temperaturen nicht komplett ausgeschaltet werden. Um einen ausgekühlten Raum wieder zu beheizen, wird nämlich sehr viel mehr Energie verbraucht, als wenn die Heizung auf niedriger Temperatur weiter läuft.
  • Das Fenster sollte zum Belüften eines Raumes nicht über einen längeren Zeitraum gekippt werden, sondern lieber für wenige Minuten komplett geöffnet werden, um für frische Luft zu sorgen.
  • Müssen es wirklich 30 Grad Celsius in der Wohnung sein, oder kann auch einfach wärmere Kleidung getragen und dafür die Heizung heruntergedreht werden?

Stromheizung ist klimaschädlicher als eine Erdgasheizung

Im Hinblick auf das Klima und zusätzliche Kosten fällt das Urteil für das Heizen mit Strom ebenfalls ungünstig aus und zwar für jede Stromheizung. Kosten für umweltbedingte Gesundheitsschäden oder Ernteausfälle etwa fallen jährlich horrender Größe an.

Es geht hier aber natürlich nicht nur um das Geld: Eine gewöhnliche Stromdirektheizung verursacht aufgrund des Energiemix in Deutschland mehr CO2 pro Kilowattstunde als eine Heizung, die mit Erdgas betrieben wird. Bei den Wärmepumpen ist es wieder ein ganz anderes Thema. Zum einen können sie je nach Jahresarbeitszahl effizient oder weniger effizient arbeiten. Zum anderen werden Anlagen zusätzlich zumeist mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben und das zu kleineren oder größeren Anteilen.

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