Schon gewusst?

Merkhilfen und Tipps zur Zeitumstellung

Die Zeitumstellung findet einmal im Frühling und einmal im Herbst statt. Viele Verbraucher und sogar Experten halten die Umstellung für unsinnig. Was hat es eigentlich mit dem Zeigerdreh auf sich, was bringt es und was sollte man als Verbraucher beachten?

Datum und UhrzeitDie Zeitumstellung wird jeweils im März und im Oktober vorgenommen.© Les Cunliffe / Fotolia.com

Die Zeitumstellung steht schon länger in der Kritik und das nicht nur, weil zweimal im Jahr der Zeiger an den Uhr gedreht werden muss. Ursprünglich soll mit der von vielen als lästig wahrgenommenen Maßnahme Energie gespart werden. Klappt das eigentlich und an was müssen Verbraucher außer dem Zeigerdreh noch denken?

Zeiger vor und zurück: Umstellung auf Sommer- und Winterzeit

Wie war da noch mal genau? Ende Oktober (2016 ist das am 30.10.) wird die Uhr um eine Stunde zurück, also von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr nachts, und damit von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Die Anpassung von Winter- auf Sommerzeit erfolgt in der Regel Ende März. Dabei wird die Zeit um eine Stunde vor, von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr in der Nacht, gestellt.

Es gleich mehrere Merksprüche, um sich die Zeiger-Richtung einzuprägen. Beispiele:

"Im Frühjahr werden die Stühle vor das Cafè gestellt, im Herbst kommen sie zurück in den Keller."

" Vorne im Jahr werden die Uhren vorgestellt, hinten im Jahr werden sie zurückgestellt."

Von Sommer- auf Winterzeit

Winterzeit auf Sommerzeit

Von Winter- auf Sommerzeit

Zeitumstellung

Zeitumstellung: Die Idee wurde im 18. Jahrhundert geboren

Die Idee der Zeitumstellung geht bis ins 18 Jahrhundert zurück. 1784 kam Benjamin Franklin mit der Idee auf, dass durch die Beleuchtung in den verlängerten Nächten im Winter Energie verschwendet wird. Innerhalb der deutschen Geschichte wurde die Zeitumstellung immer wieder einmal eingeführt und wieder verworfen. 1916 gab es sie erstmals, während der Weimarer Republik wurde sie wieder abgeschafft und zu Beginn des ersten Weltkrieges wieder ins Leben gerufen.

Zeigerdreh und Energiesparen?

Schlussendlich werden in Deutschland seit 1980 die Uhren umgestellt. Im Kern geht es darum, das Tageslicht besser ausnutzen zu können und so Energie zu sparen. Allerdings sind sich sogar Experten nicht ganz einig, ob auf diese Weise tatsächlich Strom gespart wird. So vertritt etwa das Bundesumweltamt die Meinung, dass im Sommer zwar abends weniger häufig die Lampen eingeschaltet werden, dafür aber im Frühling und im Herbst morgens zeitiger die Heizungen eingeschaltet werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft sieht es ähnlich: Abends verbrauchen die Deutschen zwar weniger Energie bei der Beleuchtung, dafür aber mehr Strom für das Unterhaltungsprogramm. So wird auch immer wieder diskutiert, die Zeitumstellung abzuschaffen.

Tipps zum Energiesparen und für die Zeitumstellung

Es gibt jede Menge Maßnahmen, mit denen wirklich Energie gespart und somit Umwelt und Geldbeutel geschont werden können. Unser Ratgeber-Bereich bietet wertvolle Tipps für den Haushalt, das Büro oder speziell zum Thema Heizen. Im Bezug auf die Zeitumstellung gibt es einige Geräte, bei denen die Einstellungen gegebenenfalls angepasst werden müssen:

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Außenbeleuchtung

Gartenteichpumpe

Smart Home: Einstellungen überprüfen und an neue Zeiten anpassen

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