Kältewelle

Wie man Wasserleitungen vor dem Einfrieren schützt

Um nicht von eingefrorenen Wasserleitungen beziehungsweise Wasserzählern überrascht zu werden, rät der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft allen Verbrauchern Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Besonders gefährdet sind Bauwasseranschlüsse und ungeschützte Armaturen.

Haus© Dark Vectorangel / Fotolia.com

Berlin (red) - "Angesichts der derzeitigen Minustemperaturen empfehlen wir den Kunden, auch zu Hause bei den Armaturen und Wasserleitungen Vorsorge zu treffen: Offen stehende Kellerfenster sollten geschlossen werden, um ein Einfrieren von Leitungen und Wasserzählern zu vermeiden. Ungenutzte Leitungen im Garten oder in der Garage sollten entleert werden. Wenn Schäden an Hausanschlüssen oder Zählern aufgetreten sind, sollten die Verbraucher den zuständigen Wasserversorger informieren", sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasserwirtschaft des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) angesichts der zu erwartenden Kältewelle in Deutschland.

Vor allem Bauwasseranschlüsse und ungeschützte Armaturen sind gefährdet und sollten mit Isoliermaterial oder Textilien geschützt werden. Bei Fragen stünden die Wasserversorger den Kunden mit Rat und Tat zur Seite, so Weyand.

Hauptversorgungsleitungen sind nicht gefährdet

"Die Hauptversorgungsleitungen der Wasserversorger sind trotz der extremen Kälte grundsätzlich nicht gefährdet. Diese Leitungen wurden ausreichend tief verlegt und geeignete Werkstoffe eingesetzt, außerdem fließt das Wasser ständig in den Leitungen", sagte Weyand. "Die deutsche Wasserbranche investiert jährlich im Durchschnitt etwa 1,3 Milliarden Euro in die Wassernetze und damit in die hohe Versorgungssicherheit", führte Weyand weiter aus.

War dieser Artikel hilfreich?

Ausführliche Infos zum Thema Strom
  • Energieausweis

    Energieeinsparverordnung

    Pflicht zu mehr Effizienz: Die Energieeinsparverordnung

    Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) soll angestrebt werden, über Gebäudesanierungen den Energie-, Warmwasser- und Heizungsbedarf zu senken und so zur Energiewende beizutragen. Entstanden aus der früheren Wärmeschutz- und Heizungsanlagenverordnung, wurde sie bereits mehrfach novelliert.

  • Strommast

    Unbundling

    Unbundling: Für gleiche Chancen am Energiemarkt

    Im Zusammenhang mit Energielieferanten fällt immer mal wieder der Begriff "Unbundling". Doch was genau hat es mit diesem Begriff eigentlich auf sich? Was dahintersteckt und die Umsetzung von Unbundling aussieht, lesen Sie hier!

  • Bundesnetzagentur

    Bundesnetzagentur

    Netzagentur zum Schutz des Wettbewerbs

    Die Netzagentur mit Sitz in Bonn achtet den Bereichen Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen für die Regulierung der Märkte zuständig. Außerdem soll sie auch zu der Aufklärung von Verbrauchern beitragen.