Anbieterwechsel

Das ist in Sachen Stromanbieter beim Umzug zu beachten

Wenn Sie in absehbarer Zeit einen Umzug planen und demnächst "auf gepackten Kisten" sitzen sollten, dann informieren Sie sich unbedingt rechtzeitig über einen etwaigen Stromanbieterwechsel - das gilt für Mietwohnungen wie auch für Eigenheime.

Umzug© lassedesignen / Fotolia.com

Stromanbieter rechtzeitig informieren

Wenn Sie umziehen möchten und nicht den in der Regel teuren Standardtarif des Regionalversorgers zahlen wollen, dann sollten Sie sich rechtzeitig vor dem Umzug um einen neuen Stromanbieter kümmern. Beziehen Sie bereits jetzt Strom von einem alternativen Anbieter, überprüfen Sie, ob dieser auch am neuen Wohnort liefern kann und informieren Sie ihn frühzeitig über Ihren Umzug. Die Grundversorgung kann bei einem Umzug mit einer Frist von nur zwei Wochen gekündigt werden.

Bei einem alternativen Stromanbieter muss der Vertrag genauer betrachtet werden. Oft ist darin eine Umzugsklausel eingebunden, die Kunden frühzeitig aus dem Vertrag entlässt. Je nachdem ob sich der neue Wohnort im Umzugsgebiet befindet oder nicht, kann der Stromanbieter aber auch auf den Fortbestand der Stromlieferung bestehen.

Vergessen den Strom neu anzumelden?

Haben Sie im Umzugsstress vergessen, sich um Ihre Stromversorgung zu kümmern? Das ist kein Beinbruch, denn Strom bekommen Sie auf jeden Fall vom örtlichen Grundversorger. Er beliefert Sie automatisch mit Strom, wenn mit keinem anderen Stromanbieter ein Vertrag abgeschlossen wurde. Dieser Grundversorgungstarif ist zwar in der Regel teurer, kann aber auch schnell wieder verlassen werden.

Erst Stromversorger suchen, dann umziehen

Wenn Sie demnächst umziehen, dann können Sie natürlich schon jetzt unseren Stromtarifrechner nutzen und sich nach einem neuen Stromversorger umschauen. Der Wechsel zu einem neuen Anbieter kann nämlich drei bis sechs Wochen dauern.

Wenn Sie die Postleitzahl des Ortes kennen, in den Sie ziehen, dann können Sie den Tarifrechner sofort nutzen. Legen Sie dazu einfach den jährlichen Stromverbrauch Ihrer jetzigen Wohnung zu Grunde. Wenn Sie den Kauf zusätzlicher Elektrogeräte planen, schlagen Sie ein paar Kilowattstunden drauf. Wollen Sie beispielsweise Ihren alten Kühlschrank durch einen neuen ersetzen, ziehen Sie ein paar Kilowattstunden ab, da der neue Kühlschrank vermutlich weniger verbraucht.

Bei der Festlegung des monatlichen Abschlages kann es sinnvoll sein, lieber eine höhere Summe monatlich zu bezahlen, die über dem eigentlichen Verbrauch liegt. Dann gerät man zumindest nicht in Gefahr, am Ende eine höhere Geldsumme zurückzahlen zu müssen.

Beim Auszug den Verbrauch kontrollieren

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man sämtliche Zählerstände notiert hat. So kann mit den beiden Zählerständen vom Beginn des letzten Abrechnungszeitraums und vom Ende des letzten Abrechnungszeitraums auch kontrollieren, ob der alte Stromanbieter den korrekten Verbrauch abgerechnet hat. Den Zählerstand in der neuen Wohnung sollte man ablesen und aufbewahren, um auch die erste Abrechnung des neuen Stromanbieters prüfen zu können.

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