Intelligentes Wohnen

Smarte Lösungen für die Lichtsteuerung zu Hause

Licht hat den Menschen schon immer fasziniert. Doch mit der Entwicklung des Smart-Home-Konzeptes wurden die Möglichkeiten der Lichtsteuerung auf eine ganz neue Stufe gehoben. Nicht zuletzt deswegen ist die smarte Beleuchtung ein perfekter Einstieg in die vielfältigen Möglichkeiten des intelligenten Wohnens.

Smart Home Steuerung© AA+W / Fotolia.com

Wie funktioniert die Integration meiner Lampen?

In einer Wohnung existieren meistens zwei Arten von Lampen. Einerseits solche, die fest im Stromkreis integriert sind. Dies trifft zum Beispiel für Deckenlampen zu. Um sie in die Smart-Home-Lichtsteuerung einzubinden, bieten einige Firmen Funkaktoren an, die in die Unterputzschalter der entsprechenden Lampen eingesetzt werden können. Andererseits gibt es Stehlampen, die über die Steckdose in den Stromkreis integriert werden. Um auch diese nutzen zu können, werden Funksteckdosen zwischengeschaltet. Diese kann man ebenfalls im Sortiment zahlreicher Anbieter finden.

Datenübertragung per WLAN und Funk

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Lichtsteuerung im Smart Home zu realisieren. Einerseits bietet der Markt Modelle, die auf der WLAN-Technologie beruhen. Dabei dient der Router des heimischen Netzwerkes als Zentrale, mit der alle weiteren Elemente kommunizieren. Fällt jedoch beispielsweise die Fritz!Box einmal aus, geht damit eine Fehlfunktion der Lichtsteuerung einher.

Aus diesem Grund nutzen andere Modelle die Funksteuerfrequenz von 868 MHz zur Informationsübertragung zwischen Lampen und Smart-Home-Zentrale. Die WLAN-Verbindung wird dabei ausschließlich zur Steuerung der Beleuchtung genutzt. Die Anschaffungskosten sind in diesem Falle etwas höher, da der Kaufpreis der Zentrale hinzukommt. Teilweise findet man auch Mischformen aus beiden Optionen. Um Kosten zu sparen, bieten einige Anbieter auch einen USB-Dongle an, mit dem sämtliche Geräte über den PC eingerichtet werden können. Fernsteuerungen und Zeitschaltungen sind dann jedoch nicht mehr möglich.

Wie sieht ein Komplettsystem für eine Smart-Home-Lichtsteuerung aus?

Um den vollen Funktionsumfang der Lichtsteuerung nutzen zu können, ist in fast jedem Fall ein Gateway als Zentrale erforderlich. Es erlaubt den Zugriff per App und verschiedene Zeitschaltungen. Abhängig von der Beleuchtungssituation der Wohnung sind Funkaktoren und -steckdosen notwendig. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, Funk-Wandtaster anzubringen. Diese werden genutzt, um die Lampen zentral und ohne Smartphone schalten zu können. Eine sinnvolle Position für einen solchen Taster ist zum Beispiel neben der Haustür. Mit Hilfe der Smart-Home-Zentrale kann man nun festlegen, dass dieser Taster sämtliche Lampen des Hauses ausschaltet. Selbstverständlich kann man entsprechende Konfigurationen auch für einzelne Räume vornehmen.

Welche Software wird für die Lichtsteuerung benötigt?

In den meisten Fällen ist die Software bereits im System enthalten bzw. kostenlos in den App-Stores verfügbar. Bei den meisten Produkten führt die mitgelieferte Software sogar durch die Schritte zur Einrichtung der Lichtsteuerung. Während dieses Prozesses kann man verschiedene Lampen zu Gruppen zusammenfassen – eine sinnvolle Möglichkeit, um dem Programm die einzelnen Räume mit den dazugehörigen Geräten mitzuteilen. Ist die Konfiguration einmal gespeichert, kann sie durch die Smartphone-App abgerufen und verwaltet werden. Häufig bieten die Hersteller auch eine weltweite Fernsteuerung an. Hat man nichts gegen die Speicherung des Lampen-Status auf Servern der Hersteller, ist diese Funktion äußerst nützlich.

Einrichtung der Lichtsteuerung am Beispiel von Osram Lightify

Bei der Smart-Home Lichtsteuerung Osram Lightify handelt es sich um ein WLAN-Modell, das trotzdem ein Gateway für die entsprechenden Features voraussetzt. Um das System einzurichten, muss man zunächst die kostenlose App installieren, die durch die weiteren Schritte führt. Über einen QR-Code wird nun die Verbindung zum Gateway hergestellt, das nun in das eigene Netzwerk eingebunden werden kann. Auf ähnliche Weise lassen sich anschließend die Lampen in das System integrieren und entsprechend organisieren.

Fazit: Eine Smart-Home-Lichtsteuerung fördert nicht nur den Wohnkomfort, sondern schont auf lange Sicht auch die Stromrechnung. Die Anschaffungskosten sind teilweise aber recht hoch, sodass die Amortisation ein wenig dauern dürfte.

Ausführliche Infos zum Thema Strom
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    Die dena – kurz für Deutsche Energie-Agentur GmbH – wurde im Jahr 2000 auf Initiative der damaligen rot-grünen Bundesregierung gegründet. Wer die dena genau ist und welche Ziele sie verfolgt, erklären wir hier.

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