Gefahr

Was tun bei Gasgeruch?

Gasgeruch sollte in jedem Fall als Alarmsignal wahrgenommen werden, weil das ein Hinweis auf eine defekte Leitung und ähnliches sein kann. Wenn tatsächlich Gas ausströmt, kann das eine Gefahr für alle Menschen in der näheren Umgebung sein.

Gas© klikk / Fotolia.com

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Linden (red) - Wenn Gas, beispielsweise aus einer defekten Gasheizung, ausströmt wird es vor allem in geschlossenen Räumen sehr gefährlich. So können durch Entzündung des Gasgemisches Verpuffungen, Explosionen aber auch Detonationen entstehen.

Damit man ein Ausströmen des Gases rechtzeitig bemerkt, wird dem fossilen Brennstoff Erdgas ein Duftstoff beigemischt, der einen eindeutigen Geruch erzeugt, denn eigentlich ist Gas fast geruchlos. Was aber kann man tun, wenn man in den eigenen vier Wänden Gasgeruch wahrnimmt?

Gasgeruch: als erstes die Fenster öffnen

Zunächst einmal ist es wichtig, für ausreichend Durchzug zu sorgen, indem man Fenster und Türen öffnet. Auf diese Weise lässt sich die Gaskonzentration in den Räumen senken. Wenn möglich, sollte man umgehend den Hahn am Gaszähler oder den Haupthahn im Haus zudrehen um ein weiteres Ausströmen des Gases zu verhindern. Fast noch wichtiger als die Frage was man tun sollte ist, was man auf gar keinen Fall machen darf, wenn man Gasgeruch bemerkt. Unbedingt verhindern sollte man, dass sich das Gas in irgendeiner Weise entzündet. Deshalb darf unter keinen Umständen offenes Feuer gemacht werden, sprich: Rauchen, das Anzünden von Kerzen oder Streichhölzern etc. ist tabu. Auch sämtliche elektrischen Einrichtungen dürfen im Fall von Gasgeruch nicht benutzt werden, da es durch Funkenbildung zu einer Entzündung des Gases kommen kann. Lichtschalter, Taschenlampe, Telefon, Handy etc. deshalb nicht benutzen oder einschalten.

Gasgeruch muss umgehend dem Gasversorger gemeldet werden

Hat man den Gasgeruch bemerkt und alle Vorkehrungen (Fenster öffnen, Gashahn zudrehen) getroffen, sollte man die Wohnräume schnellstens verlassen, da eine Gasvergiftung droht. Wohnt man in einem Mietshaus, müssen auch die Nachbarn informiert werden. Wichtig: auf keinen Fall die Klingel betätigen! Denn auch die Türklingel gehört zu den elektrischen Einrichtungen eines Hauses und kann das Gas durch Funkenbildung entzünden. Stattdessen einfach laut klopfen. Sobald man sich im Freien und in sicherer Entfernung zum Wohngebäude befindet, muss man dann noch den Entstörungsdienst des eigenen Gasnetzbetreibers oder in Fällen von sehr starkem Gasgeruch die Feuerwehr verständigen.

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