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Wissenswertes rund um den Kauf von Gasflaschen

Gasflaschen können bei falscher Handhabung sehr gefährlich werden. Im Folgenden geben wird Hinweise zur Lagerung, sowie zu Kauf und Rückgabe und geben einen kleinen Überblick über die farbliche Kennzeichnung und die jeweiligen Einsatzgebiete.

FlüssiggasDie Farbe von Gasflaschen kennzeichnet unter anderem die Eigenschaften des Gases.© leungchopan / Fotolia.com

In vielen Arbeitsbereichen sowie in Haushalt und Freizeit sind Gase unverzichtbar. Sie dienen als Rohstoffe in Industrie und Technik, retten im medizinischen Einsatz Menschenleben und ermöglichen den Campingfreunden das Kochen im Wohnmobil. Weil Gase flüchtig und kostbar, mitunter aber auch sehr gefährlich sind, werden sie in Gasflaschen transportiert und aufbewahrt. Bei Kauf, Lagerung und Rückgabe von Gasflaschen gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Herstellung und Kennzeichnung

Gase werden grundsätzlich komprimiert gelagert, einige sogar zu Flüssiggas verdichtet. Daher muss die Gasflasche als Behälter besonderen Anforderungen genügen. Damit die Flasche dem hohen Druck nicht nachgibt, besteht sie entweder aus Metall (Stahl, seltener Aluminium) oder modernen Verbundwerkstoffen. Die aus einem Stück geformte Flasche wird mit einer Armatur verschlossen, über die sie mit Gas befüllt werden kann. Das Ventil ermöglicht dem Nutzer die kontrollierte Entnahme des Gases. Das bei diesen Flaschen vorgeschriebene Linksgewinde ist eine Vorsichtsmaßnahme: Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Unerfahrene oder Experimentierfreudige versuchen, ungeeignete Materialien wie Gartenschläuche anzuschließen.

Gasflaschen werden farblich gekennzeichnet

Technisch genutzte Gasflaschen sind nach ihren Eigenschaften farblich gekennzeichnet. Beispielsweise steht die Farbe Rot für entzündbare Gase wie Methan oder Wasserstoff. Blaue Flaschen wiederum kennzeichnen oxidierende Gase wie Lachgasgemische. Medizinisch genutzte Flaschen sind weiß (z.B. Sauerstoff). Für die privat oft genutzten Flüssiggasflaschen wie die Propangasflaschen für das Wohnmobil gilt eine andere Kennzeichnung: Rot steht für Pfandflasche, grau für Eigentumsflasche.

Kauf und Rückgabe von Gasflaschen

Sowohl Flüssiggasflaschen als auch technische Gase können im nächsten Baumarkt erworben werben. Auch Tankstellen haben zumeist ein kleines Sortiment im Angebot. Grundsätzlich zu unterscheiden ist der Kauf von Gasen in einer Eigentumsflasche vom Kauf in einer Pfandflasche. Wer eine Pfandflasche erwirbt, zahlt für diese einmalig ein Pfand. Später kann er die leere Flasche gegen eine volle Flasche desselben Herstellers "tauschen", indem er bei jeder neuen Flasche nur noch die Gasfüllung bezahlt. Benötigt er keine weitere Gasflasche mehr, erhält er das gezahlte Pfand bei der Abgabe zurück. Gasflaschen können in der Regel in den Größen 5. 8 und 11 Kilogramm erworben werden.

Eine Eigentumsflasche, die der Käufer mit dem Gas zusammen erworben hat, kann unabhängig vom Hersteller bei jedem Händler gegen eine volle Eigentumsflasche "getauscht" werden. Allerdings wird der ursprüngliche Kaufpreis der Gasflasche nicht erstattet, sollte der Käufer eines Tages keine weitere Füllung benötigen.

Lagerung von Gasflaschen

Die schwächste Stelle der Flasche ist das Ventil. Sollte dieses beschädigt werden, kann das unter hohem Druck stehende Gas schlagartig entweichen. Das Gas würde in diesem Fall nicht nur die Umgebung gefährden und belasten, sondern unter Umständen auch seinen Behälter in ein gefährliches Geschoss verwandeln. Aus diesem Grund dürfen Gasflaschen nicht ohne Schutzkappe transportiert oder gelagert werden. Zudem sind sie gegen Umstürzen zu sichern. Die Ventile sind nach Gebrauch grundsätzlich sorgsam zu verschließen. Da schon kleinste Mengen austretenden Gases gefährlich werden können, müssen die Gasflaschen an belüfteten Orten und idealerweise im Freien aufbewahrt werden.

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