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Energiesparen in Unternehmen: Beratung und Förderung

Energiesparen kann einfach und schnell umzusetzen sein. Doch was, wenn einem selbst die Ideen ausgehen oder man wissen möchte, ob sich eine größere Investition lohnt? Auf dem Markt tummeln sich zahlreiche Energiesparberater, die zugleich auch über staatliche Fördermittel Bescheid wissen.

BüroWer in seinem Unternehmen Energie sparen will, kann aus einer Vielzahl an Beratungsmöglichkeiten wählen.© drubig-photo / Fotolia.com

Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz

Energiesparen steht hoch im Kurs: Denn es entlastet die Unternehmenskasse und steht in der Öffentlichkeit gut dar. Viele einfache Regelungen und Maßnahmen kann jedes Unternehmen ohne weitere Hilfestellung ergreifen: PCs während Pausen in den Ruhezustand versetzen, nur Energiesparlampen oder noch besser LEDs einsetzen.

Wenn es um größere Investitionen wie die Erneuerung von Fenstern und Fassadendämmung oder den Tausch von Heizungs- oder Druckluftsystemen geht, werden viele Unternehmen jedoch zurecht vorsichtig: Lohnt sich das? Bei einer Entscheidung helfen Energiesparberater, die zugleich wissen, wie und ob sich das geplante Projekt mit Hilfe des Staats oder anderen Fördermitteln umsetzen lässt.

Ebenfalls hilfreich kann das seit Ende 2015 für Unternehmen verpflichtende Energieaudit oder ein eingerichtetes Energiemanagementsystem bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Energiesparmaßnahme sein.

Was ein Energiesparberater können sollte

Möchte man das Unternehmen energieeffizienter gestalten, gibt es seitens des Staates als auch von anderen spezialisierten Unternehmen Hilfe. Einen qualifizierten Energiesparberater erkennt man an einer fundierten Ausbildung und eventuellen Weiterbildungen. Auch einige Jahre Berufserfahrung sind immer wünschenswert. Häufig haben Energiesparberater ein einschlägiges Studium oder eine gewerbliche Ausbildung und Weiterbildungen zum Energiesparberater absolviert. Diese Zusatzqualifikation kann bei unterschiedlichen Organisationen wie der Industrie- und Handelskammer, Technischen Akademien, der TÜV oder Grunding-Akademie erworben werden.

Wo man Energiesparberater findet

In Auftrag geben kann man die Energiesparberatung bei einzelnen selbstständig arbeitenden Energiesparberatern, Planungsbüros oder bei Beratungsunternehmen und Energieversorgungsunternehmen. Grundsätzlich gilt: Umso aufwendiger und umfangreicher das Vorhaben ist, desto mehr könnte sich die Beauftragung eines größeren Unternehmens lohnen, welches gegebenenfalls auf mehrere Experten zurückgreifen kann.

Bundesweite Anlaufstellen sind beispielsweise die KfW Bankengruppe, die Deutsche Energie-Agentur (dena) oder das deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN e.V.). Auch unser Partnerunternehmen Verivox bietet für größere Unternehmen eine Energieeffizienzberatung an.

So läuft eine Energiesparberatung ab

Egal, für welche Anlaufstelle man sich entscheidet: Eine Energiesparberatung für Unternehmen läuft in etwa immer gleich ab. Vor der eigentlichen Datenaufnahme wird mit dem Unternehmen besprochen, auf was besonderen Wert gelegt werden soll, was das Endziel und wie das Vorgehen sein soll. Nach einer Ortsbegehung durch den Berater macht dieser sich daran, relevante Daten des Unternehmens zusammen zu stellen. Diese Daten werden anschließend bewertet und auf deren Basis Vorschläge zur Steigerung der Energieeffizienz entwickelt. Gegebenenfalls geht es in einem nächsten Schritt weiter in die Detailberatung und die konkrete Ausarbeitung der Maßnahmen.

Förderung von Energiesparmaßnamen

Plant man eine bestimmte Maßnahme im Unternehmen umzusetzen, besteht häufig die Chance auf Förderung. Das Problem ist die schiere Vielzahl der Fördermöglichkeiten und die Frage, in welchen Topf man mit der geplanten Maßnahme passt. Fördermaßnahmen gibt es sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesland- und Regionalebene. Auch hier kann der Energiesparberater oft einiges an Know-How beitragen. Beispiele für Fördergeber sind beispielsweise das BAFA oder die KfW .

Wichtig ist es häufig, den Antrag auf Förderung vor der Umsetzung zu stellen. Bereits begonnene Maßnahmen werden nicht mehr gefördert, schließlich scheint das Unternehmen auch ohne Hilfestellung die Umsetzung zu stemmen.

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