Energie

Spartipps für das Osterfest

Zu Ostern gibt es viele Leckereien, kleine Geschenke und bunt gefärbte Eier. Wie an Weihnachten treibt das den Energieverbrauch in die Höhe. Mit ein paar einfachen Tricks, kann man jedoch beim Backen und Kochen einiges an Geld sparen.

Oster-WünscheWer ein paar Maßnahmen an Ostern beachtet, kann Umwelt und Geldbeutel schonen.© drubig-photo / Fotolia.com

München (red) - Selbst gefärbte Eier und ein leckerer Braten gehören zum Osterfest einfach dazu: Gemeinsame Koch- und Back-Aktionen mit der Familie machen jede Menge Spaß, kostet aber auch Energie. "Der Energieverbrauch in der Küche ist gerade an den Feiertagen sehr hoch", sagt Verena Huber, Energieexpertin von E.ON. "Denn ob Osterlamm oder leckere Hasenplätzchen zum Kaffee - gebacken, gekocht und gebrutzelt wird jetzt so intensiv wie sonst nur an Weihnachten."

Energie sparen beim Eier kochen

Damit es an den Feiertagen so richtig schmeckt und gleichzeitig der Geldbeutel geschont werden kann, gibt es einfache und praktische Energiespartipps. So sollte man einen Eierkocher statt der Herdplatte verwenden. Dabei kann man 75 Prozent an Energie sparen, berichtet die Eon Energie Deutschland GmbH. Wichtig sei es auch, die Geräte regelmäßig zu entkalken, um die Lebensdauer zu erhöhen und Energie zu sparen.

Wer Spaß am Selbstfärben hat, kann auf natürliche Materialien, zum Beispiel Pflanzen, Gemüse, Kräuter und Tee beim Eierfärben, zurückgreifen - und schont damit zugleich die Umwelt. Rot werden Eier mit Extrakten aus Roter Bete oder Rotkohl, blau werden Eier durch Heidelbeer- oder Holundersaft. Gelb erzielt man mit Kamillenblüten und Zwiebelsud, ein Grün mit Matetee oder Petersiliensud.

Nützlich Tipps für das Kochen

Energie sparen kann man aber auch beim Kochen. Ein ganz einfacher Tipp lautet: Deckel drauf beim Kochen. Man sollte Töpfe und Pfannen nutzen, die genau auf die Kochplatte passen und den dazugehörigen Deckel verwenden, damit die Wärme im Topf bleibt und nicht in die Luft entweicht. Zum Kochen sollte so wenig Wasser wie möglich verwendet werden. Damit könne man bis zu 50 Euro im Jahr sparen, so das Energieunternehmen. Bei langen Garzeiten ist es darüber hinaus sinnvoll, einen Schnellkochtopf zu benutzen. Das spare bis zu 50 Prozent Energie und die Zubereitung dauert nur halb so lange.

Vorheizen ist nicht unbedingt notwendig

Auch beim Backen kann Energie eingespart werden. Hier gilt: "Einheizen, aber nicht vorheizen". Das Vorheizen des Backofens ist nur bei sensiblen Teiggerichten wie Biskuit, Blätterteig oder Brot notwendig. Bis zu 20 Prozent mehr an Energie gehen dabei verloren. Bei den meisten Gerichten kann darauf verzichtet werden. Dazu kommt: Bei mehr als 40 Minuten Backzeit kann der Ofen auch schon zehn Minuten vor der angegebenen Zeit ausgeschaltet und die Nachwärme genutzt werden.

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