Der Photovoltaik-Rechner auf Strom-Magazin.de

Der Photovoltaik-Rechner errechnet individuell anhand Ihrer Angaben, welche jährliche Vergütung die Photovoltaik-Anlage einbringt und wie hoch die Rendite ist.

Aufgrund des Erneuerbare Energien Gesetzes – kurz EEG – kann eine Photovoltaik Anlage für Privatpersonen durchaus lohnenswert sein, denn für jede durch die Photovoltaik-Anlage erzeugte Kilowattstunde Strom erhält der Besitzer eine Einspeisevergütung. Doch nicht für jeden lohnt die Investition in eine Photovoltaik-Anlage, vor allem die Gegebenheiten des Daches spielen dabei eine Rolle. Denn nur bei optimaler Sonneneinstrahlung kann die Photovoltaik-Anlage die maximale Stromerzeugung gewährleisten.

Mit unserem Photovoltaik-Rechner erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von Fachhändlern nach Ihren Wünschen. So können Sie die möglichen Kosten schon einmal vergleichen.

Auf einen Blick

    Hier erfahren Sie unter anderem:

    • welche Dächer besser geeignet sind als andere und warum
    • Hinweise zu Eigenverbrauch und Netzeinspeisung
    • wie die Vergütung aussieht
    • wie kWp-Wert und Anlagengröße zusammenhängen

    Was ist eine Photovoltaikanlage?

    Bei einer Photovoltaikanlage werden mittels Solarzellen Teile der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt. Die direkte Energieumwandlung wird als Photovoltaik bezeichnet. Außerdem gibt es noch eine Solarthermie-Anlage, welche ebenfalls die Sonneneinstrahlung nutzt, jedoch zur Warmwasserbereitung anstatt zur Stromgewinnung.

    Welche Dächer eignen sich für Photovoltaik?

    Wer eine eigene Photovoltaik-Anlage haben möchte, sollte zunächst die Ausrichtung seines Hausdaches prüfen. Je länger die Sonne zur Mittagszeit direkt auf die Photovoltaik-Anlage scheint, desto mehr Strom kann produziert werden. Die beste Ausrichtung des Hausdachs ist deshalb Richtung Süden. Dächer mit einer Ausrichtung nach Südwesten oder Südosten sind ebenfalls noch geeignet. Die Ertragseinbußen betragen höchstens 15 Prozent – je nach Dach kann dies durch eine größere Kollektorfläche ausgeglichen werden.

    Weitere wichtige Punkte sind der Neigungswinkel des Daches sowie der Schattenwurf. Photovoltaik-Anlagen liefern den höchsten Ertrag bei einem Neigungswinkel von ungefähr 30 Grad. Beim Thema Schattenwurf müssen vor allem Bäume, Antennen, Berge und Nachbargebäude beachtet werden. Die Photovoltaik-Module sollten in der Mittagszeit mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung ohne Schatten beziehen können.

    Solarstrom-Nutzung: Energie selbst verbrauchen oder verkaufen?

    Neben der Dachbeschaffenheit spielen aber auch viele andere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise macht es einen großen Unterschied, ob der Solarstrom später komplett ins Netz eingespeist oder eigens genutzt wird. Beim Eigenverbrauch spart man sich die Kosten beim Stromanbieter, benötigt aber sehr wahrscheinlich einen Speicher. Und hier sinken die Anschaffungspreise. Für die Einspeisung ins Netz wiederum erhält man eine Vergütung vom Staat, die aber in der Vergangenheit gesunken ist. Solarstrom-Erzeuger müssen sich aber nicht für die eine oder die andere Variante entscheiden. Es kann auch ein Teil selbst genutzt und ein Teil in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Welche Variante sich mehr lohnt, hängt von vielen Faktoren ab: Wie viel Solarstrom kann auf dem eigenen Dach produziert werden und wieviel wird benötigt? Was kostet der Speicher und wann hat sich die Anschaffung amortisiert? Wie hoch ist die Förderung bei dem jeweiligen Vorhaben? Nachdem die Einspeisevergütung unter den aktuellen Strompreis gesunken ist, geht der Trend dahin, den Eigenverbrauch zu maximieren.

    Ausgehend von diesen und anderen Gegebenheiten ermittelt der Photovoltaik-Rechner Angebote von Fachhändlern in der jeweiligen Region. Ein Preisvergleich ist empfehlenswert, weil die Preise für Photovoltaikanlagen stark schwanken.

    Photovoltaik-Vergütung: Art der Anlage und Jahr der Inbetriebnahme zählen

    In der Regel gelten für den Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach Vergütungssätze bis zu einer Leistung von 10 kWp (Kilowatt-Peak). Von dem Aufbau der Photovoltaik-Anlage an erhält der Besitzer 20 Jahre lang die gleiche Vergütung. Die Höhe der Einspeisevergütung wird quartalsweise von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Sie richtet sich nach dem Zubau neuer Anlagen aus dem vorangegangenen Quartal.

    Hintergrund: Dimensionen von Photovoltaik-Anlagen

    Der kWp-Wert beschreibt die mögliche Höchstleistung einer Photovoltaik-Anlage unter bestimmten Bedingungen. Dazu gehören die durchschnittliche Temperatur der Module und vor allem die Sonneneinstrahlung. Eine 1 kWp-Anlage in Deutschland produziert rund 800 - 1000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr und braucht eine Fläche von etwa 9 Quadratmetern. Durchschnittliche Anlagen auf dem Satteldach von Einfamilienhäusern haben eine Größe von 3 bis 5 kWp. Der Platzbedarf liegt zwischen 30 und 50 Quadratmetern Dachfläche.