Pellet-Preisvergleich: Wo Sie günstig Holzpellets kaufen können

Holzpellets, die kleinen gepressten Stäbchen aus Holzresten, haben in den vergangenen Jahren als Brennstoff einen unglaublichen Aufschwung hingelegt. Das hat natürlich auch die Preisentwicklung beeinflusst, obgleich Holzpellets immer noch günstiger sind als Öl oder Gas. Allerdings kostet eine Pelletheizung in der Anschaffung auch meist deutlich mehr.

Was beim Preisvergleich berücksichtigt werden sollte

Die Preise für Holzpellets sind in den vergangenen Jahren zunächst gestiegen und dann wieder etwas gesunken. Man heizt heute vergleichsweise günstig mit Holzpellets oder Hackschnitzeln, wenngleich natürlich vorab gründlich gegengerechnet werden sollte, ob sich der Einbau einer Pelletheizung lohnt. Zudem sollte beim Preisvergleich von Holzpellets berücksichtigt werden, dass in der Regel auch eine so genannte Einblaspauschale bei der Lieferung der Pellets fällig wird. Die an kleine Holzdübel erinnernden Stäbchen haben nur ein geringes Eigengewicht, weshalb sie mit hohem Druck in den Keller hineingeblasen werden. Tagesaktuelle Preise für Holzpellets kann man im Internet abrufen; die Preise variieren je nach Region, Bestellmenge und Zeitpunkt. So großen Schwankungen wie Öl- oder Gaspreisen unterliegen die Pelletpreise aber nicht.

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Holzpellet-Preise vergleichen

Viel Energie auf kleinem Raum – auf Qualitätssiegel achten

Die kleinen Holzpellets werden aus Säge- und Hobelspänen hergestellt, die grundsätzlich ohne chemische Bindemittel, sondern durch Druck zum Zusammenhalten gebracht werden. Die Energiedichte ist sehr hoch – zwei Kilo Holzpellets entsprechen etwa einem Liter Heizöl. Die Kosten für eine Kilowattstunde liegen somit etwa bei vier Cent – im Vergleich zu Gas oder Öl sehr günstig. Eingesetzt werden die platzsparenden Holzpellets meist nur in Anlagen mit bis zu 500 kW, größere Anlagen heizen mit den voluminöseren, dafür aber noch günstigeren Hackschnitzeln. Wer Wert auf eine ausgeglichene Umweltbilanz legt, sollte auf Siegel achten: Ökologisch ausgewogen sind die Pellets nur, wenn genauso viel Wald wieder aufgeforstet wird, wie abgeholzt wurde. Die Zertifikate ENplus und DINplus sagen etwas über die Qualität und Energiedichte der Holzpellets, die lokale Herkunft wird jedoch nicht geprüft. Der Blaue Engel bescheinigt geringe Feinstaubwerte, die Holzherkunft aus nachhaltiger Forstwirtschaft und die energieeffiziente Produktion.

Holzpellets arbeiten prima mit Solarthermie zusammen

Eine Pelletheizung ist vor allem zusammen mit einer Solaranlage sehr sinnvoll. Manche Pelletöfen haben - ebenso wie inzwischen auch viele Kaminöfen - eine Wassertasche integriert, so dass vom Ofen erwärmtes Wasser gleich weiterverwendet werden kann. Die Kosten zur Wärmeerzeugung lassen sich mit solchen Anlagen, wenn sie wirklich fachmännisch aufgebaut wurden und effizient arbeiten können, um fast ein Drittel senken. Denn die Pelletheizung wird nur dann zugeschaltet, wenn die Sonnenkollektoren nicht genug Wärme produzieren können. Je nach Beschaffenheit des zu bestückenden Hauses hat diese kombinierte Heizform schon in einigen Tests sehr gut abgeschnitten. Für die Installation gibt es bisweilen auch staatliche Zuschüsse.

Die Vor- und Nachteile von Holzpellets

Welche Vorteile Holzpellets gegenüber anderen Heizformen haben, ist recht schnell beantwortet. Sie kommen im Regelfall nur für Hausbesitzer in Frage, denn kaum jemand wird sich in einer Mietwohnung einen Pelletofen installieren. Wer ökologisch denkt, findet mit den Holzpellets oder Hackschnitzeln eine Heizform, die nicht nur auf einem nachwachsenden Rohstoff basiert, sondern idealerweise auf Abfällen, die etwa im Sägewerk anfallen. So war das zumindest kurz nach dem ersten Auftauchen von Pelletöfen. Mittlerweile ist der Bedarf jedoch so groß geworden, dass anfallende Holzabfälle nicht mehr ausreichen – die Pellets stammen mittlerweile auch aus Abholzungen, der Import ist um ein hundertfaches angestiegen.

Kanada etwa steigerte seinen Export in den letzten Jahren um mehr als 700 Prozent, aber auch im Osten Europas, in Polen, Russland und der Ukraine stieg der Holzeinschlag die letzten Jahre deutlich an. Für ein reines ökologisches Gewissen sollte man also beim Pellet-Preisvergleich auf Ware mit regionaler Herkunft achten.

Als Nachteil der Pelletheizungen muss jedoch die Feinstaubbelastung genannt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen sind zwar stark verschärft worden und die Belastung durch Kaminöfen ist deutlich stärker als durch die Pelletheizungen. Dennoch ist die Feinstaubbelastung höher als beispielsweise bei einer Ölheizung.

Ein dicker Pluspunkt bleibt: Mit Holzpellets wird kein CO2 frei, welches in den vergangenen Jahrzenten nicht sowieso schon mal in der Atmosphäre war und durch die Bäume gebunden wurde. Die CO2-Rechnung geht anders als bei fossilen Energieträgern, bei deren Verbrennung Klimagase frei werden, die Jahrmillionen gebunden waren, als Null-Emissionen-Rechnung auf.

Vorteile Nachteile
  • Basiert auf nachwachsende Rohstoffe
  • CO2-neutral
  • Besteht aus Abfällen aus Sägewerken
  • Preiswerter im Vergleich zu Gas und Öl
  • Förderung bei Kombination mit Solarthermie
  • Nur für Hausbesitzer
  • Feinstaubbelastung
  • Holzpellets müssen bei hoher Nachfrage importiert werden
  • Ausreichend Platz für die Lagerung notwendig
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