Strom - Was ist das eigentlich?

So gut wie nichts in unseren Haushalten funktioniert heute noch ohne Strom, angefangen bei den Lampen, die unsere Wohnungen am Abend mit Licht versorgen über den Fernseher, die Mikrowelle oder die Spülmaschine. Jeder hat auch die Begriffe Wechselstrom und Gleichstrom schon einmal gehört: Doch was genau ist das eigentlich?

Winzige Teilchen, die sich bewegen, sorgen für Strom

Zunächst einmal hat man es mit winzig kleinen Teilchen, sogenannten Elementarteilchen zu tun, die alle eine Ladung besitzen. Diese Teilchen nennt man Elektronen. Bewegen sich diese Elektronen nun in eine bestimmte Richtung, so spricht man von elektrischem Strom. Allerdings wird er, umgekehrt zur Bewegungsrichtung der Elektronen definiert, fließt also vom Plus- zum Minuspol, während die Elektronen sich in genau umgekehrter Richtung bewegen.

Leiter aus Metallen am besten für Stromtransport geeignet

Strom ist nicht zwingend an elektrische Leiter gebunden, sondern fließt auch im freien Raum. Um jedoch Geräte zu betreiben, brauch man fast immer elektrische Leiter, die meistens aus Metallen bestehen. Diese eignen sich, wegen ihres Aggregatzustandes am besten für diese Aufgabe.

Es gibt mehrere Sorten von Strom

Elektrischer Strom kommt übrigens nicht nur in einer Variante vor. In unserem Alltag, wenn wir eine Taschenlampe benutzen oder den Toaster anstellen, nutzen wir entweder Gleich- oder Wechselstrom.

Der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom

Von Gleichstrom spricht man, wenn sich die Elektronen in nur eine Richtung bewegen. Selbigen nutzen wir dann, wenn wir Batterien oder Akkus für ein Gerät verwenden. Der berühmte Strom aus der Steckdose hingegen wird als Wechselstrom bezeichnet. Beim Wechselstrom ändert sich innerhalb einer bestimmten Zeit, die Flussrichtung der Elektronen. Dies macht Sinn, wenn man bedenkt, dass nur so, Spannungen umgewandelt werden können, was im deutschen Stromnetz ja ständig passieren muss.

Es gibt auch noch Mischstrom

Gleich- und Wechselstrom kann man doch tatsächlich auch mischen. Der Strom-Shake nennt sich dann ganz kreativ Mischstrom. Bei selbigem wird der zeitlich gleichbleibende Anteil des Gleichstroms durch zusätzlichen Wechselstrom in seiner Stärke in regelmäßigen Abständen verstärkt, weswegen man das Ganze auch pulsierenden Gleichstrom nennt.

Verwandte Themen
  • Ökostrom

    Mieterstrom

    Mieterstrom: Ökoenergie vom Dach des Vermieters

    Dank Mieterstrom können auch Bewohner von Mietwohnungen und –häusern von örtlich erzeugtem Ökostrom profitieren. Solche Modelle werden von der Bundesregierung unterstützt. Was sind die Vor- und Nachteile?

  • Biogas

    Biogas-Zertifikate

    Biogas erkennen: Nur wenige Zertifikate verfügbar

    Biogas und Ökogas: Beides klingt gut, muss aber nicht unbedingt das Gleiche sein. Wir geben einen Überblick zu den Begrifflichkeiten und stellen ein Zertifikat vor, das Biogas auszeichnet und so mehr Transparenz für den Verbraucher schafft.

  • Strom sparen

    Gütesiegel Elektrogeräte

    Gütesiegel für Elektrogeräte in der Übersicht

    Beim Kauf von Elektrogeräten achten immer mehr nicht nur auf die Qualität und den Leistungsumfang des Produktes, sondern auch auf dessen Stromverbrauch. Anhand unterschiedlicher Gütesiegel lässt sich erkennen, wie energieeffizient die Geräte arbeiten.

Ratgeber zum Thema
  • Solarenergie

    Welche Auswirkungen hat Photovoltaik auf die Umwelt?

    Photovoltaik leistet einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung. Die Module sollen die Energiewende möglichst umweltschonend vorantreiben. Wir wollen beleuchten, welche Auswirkungen die Anlagen auf Umwelt und Natur haben und ob das Ganze auch einen Haken hat.

    weiter
  • Smart TV

    Plasma, LED und Co.: Wie viel Strom verbrauchen Fernseher?

    In jedem Wohnzimmer steht ein Fernseher – in dem einen oder anderen Nebenzimmer vielleicht auch. Damit der Genuss von Serien und Filmen nicht zu stark auf den Geldbeutel schlägt, sollte man beim Kauf und Betrieb einige Kniffe beachten. Alles über den Stromverbrauch des Fernsehers, lesen Sie hier.

    weiter
  • windenergie

    Windkraft und ihre Auswirkungen auf die Umwelt

    Windkraftanlagen sind in unserer Landschaft allgegenwärtig und wichtiger Bestandteil der Energiewende – grüner Strom soll besonders umweltfreundlich sein. Doch es gibt auch viele kritische Stimmen. Welche Auswirkungen Windräder auf die Umwelt haben, klären wir hier.

    weiter