Strom

Strom - Was ist das eigentlich?

So gut wie nichts in unseren Haushalten funktioniert heute noch ohne Strom, angefangen bei den Lampen, die unsere Wohnungen am Abend mit Licht versorgen über den Fernseher, die Mikrowelle oder die Spülmaschine. Jeder hat auch die Begriffe Wechselstrom und Gleichstrom schon einmal gehört: Doch was genau ist das eigentlich?

Stromkabel© Tobias Kaltenbach / Fotolia.com

Winzige Teilchen, die sich bewegen, sorgen für Strom

Zunächst einmal hat man es mit winzig kleinen Teilchen, sogenannten Elementarteilchen zu tun, die alle eine Ladung besitzen. Diese Teilchen nennt man Elektronen. Bewegen sich diese Elektronen nun in eine bestimmte Richtung, so spricht man von elektrischem Strom. Allerdings wird er, umgekehrt zur Bewegungsrichtung der Elektronen definiert, fließt also vom Plus- zum Minuspol, während die Elektronen sich in genau umgekehrter Richtung bewegen.

Leiter aus Metallen am besten für Stromtransport geeignet

Strom ist nicht zwingend an elektrische Leiter gebunden, sondern fließt auch im freien Raum. Um jedoch Geräte zu betreiben, brauch man fast immer elektrische Leiter, die meistens aus Metallen bestehen. Diese eignen sich, wegen ihres Aggregatzustandes am besten für diese Aufgabe.

Es gibt mehrere Sorten von Strom

Elektrischer Strom kommt übrigens nicht nur in einer Variante vor. In unserem Alltag, wenn wir eine Taschenlampe benutzen oder den Toaster anstellen, nutzen wir entweder Gleich- oder Wechselstrom.

Der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom

Von Gleichstrom spricht man, wenn sich die Elektronen in nur eine Richtung bewegen. Selbigen nutzen wir dann, wenn wir Batterien oder Akkus für ein Gerät verwenden. Der berühmte Strom aus der Steckdose hingegen wird als Wechselstrom bezeichnet. Beim Wechselstrom ändert sich innerhalb einer bestimmten Zeit, die Flussrichtung der Elektronen. Dies macht Sinn, wenn man bedenkt, dass nur so, Spannungen umgewandelt werden können, was im deutschen Stromnetz ja ständig passieren muss.

Es gibt auch noch Mischstrom

Gleich- und Wechselstrom kann man doch tatsächlich auch mischen. Der Strom-Shake nennt sich dann ganz kreativ Mischstrom. Bei selbigem wird der zeitlich gleichbleibende Anteil des Gleichstroms durch zusätzlichen Wechselstrom in seiner Stärke in regelmäßigen Abständen verstärkt, weswegen man das Ganze auch pulsierenden Gleichstrom nennt.

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