Wichtige Informationen rund um die Strom-Abschlagszahlung

Strom-Abschlagszahlung nennt sich der Betrag, den Kunden monatlich an ihren Stromanbieter überweisen. Doch anhand welcher Kriterien wird die Höhe des Abschlags festgelegt?

Stromabschlag ist eine übliche Bezeichnung für regelmäßige feste Zahlungen an den Stromversorger. Die Höhe der Strom-Abschlagszahlung hängt von den Preisen des Versorgers und vom jährlichen Stromverbrauch des Kunden ab.

Wie die Verrechnung der Strom-Abschlagszahlung erfolgt

Über das sogenannte Verbrauchsjahr, das nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen muss, zahlen die Stromverbraucher den festgelegten Abschlag an ihren Stromversorger. Am Ende eines Verbrauchsjahres erstellt der Stromanbieter die Jahresendabrechnung für seine Kunden. In dieser Jahresendabrechnung verrechnet der Stromanbieter die geleisteten Zahlungen mit den Kosten für den tatsächlichen Stromverbrauch im Verbrauchsjahr.

Waren sie höher als der tatsächliche Stromverbrauch, erfolgt eine Erstattung des Differenzbetrages. Gleichzeitig wird die Höhe für die in Zukunft zu entrichteten Abschlagszahlungen neu bestimmt. Lag der tatsächliche Stromverbrauch des Kunden im Verbrauchsjahr über den Schätzungen, die Basis für die Höhe des Abschlags waren, müssen Kunden die Differenz nachzahlen. Zudem müssen sie damit rechnen, dass ihre Strom-Abschlagszahlung sich im Folgejahr erhöht.

Mögliche Veränderungen innerhalb des Verbrauchsjahres

Für eine Veränderung bei den Abschlagszahlungen im laufenden Verbrauchsjahr kann es zwei mögliche Ursachen geben:

  • Wenn Stromanbieter innerhalb eines Verbrauchsjahres ihre Preise erhöhen, kann das zur Folge haben, dass die Höhe des Abschlags zwischendurch angepasst wird.
  • Wenn Verbraucher innerhalb eines Verbrauchsjahres feststellen, dass sie wahrscheinlich einen zu niedrigen Abschlag zahlen, haben sie die Möglichkeit, ihren Stromversorger zu bitten, die Abschlagszahlungen für das laufende Jahr zu erhöhen.

Stromanbieter ohne Abschlagszahlung

Einige Stromanbieter werben mit besonders günstigen Tarifen. Sie verlangen aber vom Kunden, dass er seinen Strom im Paket kauft, das im Voraus zu bezahlen ist. Solche Angebote sollte man sehr gut überprüfen, weil es zwei für den Verbraucher ungünstige Fälle geben kann. Verbrauchen die Kunden mehr Strom, als mit dem Paket bezahlt wurde, müssen die Stromkunden mit Nachzahlungen zu ungünstigen Tarifen rechnen. Verbrauchen sie hingegen weniger Strom als bezahlt, erfolgt keine Erstattung.

Wie Verbraucher die Höhe der Strom-Abschlagszahlung beeinflussen können

Verbraucher sollten regelmäßig einen Stromanbietervergleich durchführen und den Anbieter wechseln, wenn sie Geld sparen können. Der monatliche Abschlag sinkt bei gleichem Verbrauch, wenn der Anbieter günstiger ist. Eine andere Möglichkeit die Strom-Abschlagszahlung zu beeinflussen haben Verbraucher, wenn sie aktiv ihren Stromverbrauch senken. Ein niedrigerer Verbrauch zieht geringere Abschläge nach sich. Beide Varianten in Kombination ergeben ein optimales Ergebnis für die Höhe der zukünftigen Strom-Abschlagszahlung.

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