ok-power-Label

ok-power-Label unterstützt den Ausbau von Ökostrom

Das ok-power-Label wird als eines der strengeren Strom-Siegel gehandelt, da bei seiner Verleihung verstärkt auf einen zusätzlichen Umweltnutzen geachtet wird. Für Stromanbieter gibt es mehrere Möglichkeiten, um es zu erhalten.

Windrad© Martin Lehotkay / Fotolia.com

Das ok-power-Label wird von dem Verein EnergieVision e.V. verliehen. Gegründet wurde dieser als Verein zur Förderung von Nachhaltigkeit und Markttransparenz in der Energiewirtschaft im Juli 2000. Die Vereinsarbeit zielt darauf ab, neben dem Umweltschutz auch den Verbraucherschutz im Energiebereich zu stärken, wobei der spärliche Informationsfluss und die daraus entstehende Wettbewerbsverzerrung immer wieder anprangert werden.

Das ok-power-Label wird Stromversorgern verliehen, die ihren Strom überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen beziehen und damit den Ausbau dieser Quellen fördern. Damit ist das ok-power-Label in der Kategorie der Ökostrom-Gütesiegel einzuordnen, die die Qualität des Strommixes eines Stromversorgers bewerten. Bevor ein Ökostromprodukt das ok-power-Label verliehen bekommt, müssen unabhängige Gutachterunter anderem die Zusammensetzung des Strommixes überprüfen.

Mehrere Wege zur Auszeichnung

Ökostrom-Siegel ok power Label

Um das das ok-power-Label erhalten zu können, müssen Ökostromanbieter zum einen Pflicht- und darüber hinaus auch ein Wahlpflichtkriterium erfüllen. Verpflichtend ist, dass:

  • der zertifizierte zu 100 Prozent Ökostrom ist
  • der Stromanbieter nicht finanziellen an Atom- oder Kohlekraftwerken beteiligt sind
  • die Tarifbedingungen für Stromkunden fair und transparent sind

Zudem müssen die Stromversorger aufzeigen, dass sie einen zusätzlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Das können Investitionen in innovative Projekte sein, die den Umstieg auf erneuerbare fördern, Investitionen in Ökostrom-Anlagen oder mit der Unterstützung ehemals geförderter Anlagen geschehen.

Energieanbieter, die ihre gesamte Absatzmenge an Tarifkunden nach ok-power zertifizieren lassen, erhalten das Siegel ok-power-plus.

Hintergrund des ok-power-Label

Nicht jedes Ökostromprodukt erfüllt die Erwartungen, die sein Name weckt. Wird Strom beispielsweise über Anlagen gewonnen, die bereits abgeschrieben sind und damit zu sehr günstigen Konditionen produzieren können, wird der Ausbau regenerativer Energien nicht unterstützt. Durch den fehlenden Ausbauimpuls ändert sich aus Sicht der Umwelt nichts. Das ok-power-Label prämiert deshalb nur die Produkte, die in den Ausbau regenerativer Energien investieren und verspricht dabei, auch die Kriterien für die Auswahl immer neu zu überprüfen.

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