Energiemanagementsysteme helfen Firmen beim Stromsparen

Innerhalb der EU hat man sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch in den nächsten Jahren markant zu reduzieren. Ein guter Weg zu einem geringeren Energieverbrauch, sinkenden Kosten und einem guten Ruf in der Gesellschaft sind Energiemanagementsysteme. Lesen Sie hier mehr!

Was ist ein Energiemanagementsystem?

Mittels eines Energiemanagementsystems sollen Maßnahmen entwickelt, geplant und umgesetzt werden, die unterm Strich einen minimalen Energieeinsatz im Unternehmen sicherstellen. Dazu wird der Energieverbrauch dokumentiert und ausgewertet. Auf dieser Basis können Entscheidungen bezüglich Investitionen und Arbeitsabläufen getroffen werden, die die Energieeffizienz des Unternehmens verbessern und die Kosten auf Dauer kontinuierlich senken. So könnten beispielsweise Verbesserungen bei der Beleuchtung, Wärmetauschern, Druckluftsystemen oder Heizungsanlagen erfolgen.

Die Vorteile eines Energiemanagementsystems

Mittels eines Energiemanagementsystems lassen sich also mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Man reduziert die Energiekosten innerhalb des Unternehmens, wirtschaftet nachhaltig und entlastet die Umwelt unter anderem durch die Senkung des eigenen CO2-Ausstoßes und sensibilisiert die Mitarbeiter, auch ihren eigenen Energieverbrauch zu überdenken. Alles zusammen erhöht die Datentransparenz, wirkt sich häufig unter anderem positiv auf das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit aus und von staatlicher Seite wird man ebenfalls belohnt, indem man beispielsweise vom Energieaudit ausgenommen wird. Auch fördert der Staat die Einrichtung solcher Systeme, indem der Erwerb benötigter Technologie, Software und die eigentliche Einrichtung des Managementsystems durch Fördergelder, Spitzenausgleich oder eine Begrenzung der EEG-Umlage quittiert.

Warum ist ein Energiemanagementsystem beim Staat gerne gesehen?

Energie ist teuer und wird in immer größeren Mengen benötigt. Die Produktion von Energie geht dabei jedoch meist auf Kosten unserer Umwelt, ohne die der Mensch auf Dauer nicht fortbestehen kann. Deswegen wurde es innerhalb der EU als wichtig erachtet, den Energieverbrauch allgemein zurückzufahren. Realisieren möchte man dies über immer effizientere Geräte. Im Vergleich zu 2008 soll der Energieverbrauch in Deutschland bis 2020 um 20 Prozent zurückgehen, bis 2050 gar um 50 Prozent.

Unterschiedliche Energiemanagementsysteme

Ein Energiemanagementsystem kann je nach Unternehmen und Umsetzung anders ausfallen. Nichtsdestotrotz trifft man auf verschiedene ISO-Normen, die es sich bezüglich staatlicher Anerkennung und Förderung lohnt einzuhalten.

So gibt es beispielsweise die internationale Umweltmanagementnorm nach DIN EN ISO 14001 und dessen Erweiterung EMAS, welche einen sehr umfangreichen Managementplan und Maßnahmenplan darstellt, der über die eigentliche Norm herausgeht. Hierbei werden nicht nur die Energiekosten, sondern ganz allgemein die verbrauchten Ressourcen betrachtet, Schwachstellen im Betrieb beseitigt und Mitarbeiter miteinbezogen. Eine regelmäßige Berichterstattung sorgt für Transparenz und das Logo der EMAS ist weltweit anerkannt.

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