BDEW: Vertreter von rund 1.800 Unternehmen

Vom BDEW hört man immer wieder, vor allem, wenn es um die Themen Energie und Wasser geht. Was aber ist der BDEW, wen vertritt er und welche Ziele stehen hinter dem Verband?

Die Initialen BDEW stehen für den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, dem rund 1.800 Unternehmen angehören. Das Leitmotiv des BDEW "Energie. Wasser. Leben." umreißt bereits dessen Tätigkeitsbereich und weist auf das Ziel der Verbandsarbeit hin: Den Einsatz der Ressourcen Energie und Wasser so zu managen, dass die Lebensqualität der Menschen gewahrt bleibt. Das beinhaltet neben der Sicherung der Energieversorgung auch die Wasserversorgung beziehungsweise Abwasserentsorgung, welche wirtschaftlich und nachhaltig gestaltet werden soll.

Der BDEW und seine Mitglieder

Gegründet wurde der BDEW im Herbst 2007, um die Interessen seiner Mitglieder zu bündeln und sie gegenüber Politik, Fachwelt, Medien und Öffentlichkeit zu vertreten. 2008 übernahm die frühere CDU-Abgeordnete und Staatsministerin im Bundeskanzleramt Hildegard Müller den Vorsitz beim BDEW.

Die Koordination verschiedener energieträgerübergreifender Lieferanten kann problematisch sein. Nicht immer ziehen die großen Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall oder EnBW mit regionalen Unternehmen, Stadtwerken oder kommunalen Anbietern an einem Strang. Stattdessen geben die großen Energieunternehmen oft die inhaltliche Richtung vor. Nichtsdestotrotz ist der BDEW ein möglicher Ansprechpartner bei Fragen rund um die Themen Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft.

BDEW: Haltung zur Energiewende

bdew

Der BDEW unterstützt die Energiewende und damit den beschleunigten Atomausstieg der Bundesregierung. Gleichzeitig fordert der Branchenverband, um die Versorgungssicherheit für Deutschland zu gewährleisten, dass die fossilen Energieträger Erdgas und Kohle mittelfristig zu tragenden Säulen der Energieversorgung werden. Zu diesem Zweck werden flexibel einsetzbare, konventionelle Kraftwerksreserven, also Kohle- beziehungsweise Gaskraftwerke, benötigt - zumindest so lange, bis die Energieversorgung in Deutschland allein mit regenerativen Energieträgern abgedeckt werden kann. Gleichzeitig wird der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Fernwärme dringender. Nur so kann nach Auffassung des BDEW die Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Weitere wichtige Aspekte der Energiewende sind aus Sicht des BDEW Klimaschutz, Bezahlbarkeit, Rechts- und Planungssicherheit und damit Investitionssicherheit sowie faire Wettbewerbsbedingungen.

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