Rohstoffe

Russland bleibt größter Rohöllieferant für Deutschland

2017 stammte der größte Teil des nach Deutschland importierten Öls aus Russland. Gleichzeitig nahm die Bedeutung der OPEC-Länder als Rohöllieferanten zu. Mit der Inlandsförderung wurden nur 2,4 Prozent des Bedarfs gedeckt.

Erdöl Pipeline© James / Fotolia.com

Russland bleibt größter Rohöllieferant für Deutschland

Berlin- Russland war auch im vergangenen Jahr der wichtigste Rohöllieferant für Deutschland. Die Einfuhren sanken zwar von 36,0 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf 33,5 Millionen Tonnen. Mit einem Anteil von 36,9 Prozent am Rohölbedarf blieb Russland aber der mit Abstand größte Exporteur nach Deutschland, wie aus dem am Freitag vorgelegten Jahresbericht des Mineralölwirtschaftsverbands hervorgeht. Insgesamt wurden 2017 rund 90,7 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland eingeführt.

Mehr Öl aus den OPEC-Staaten

Die Rohöleinfuhren aus den OPEC-Staaten stiegen 2017 kräftig an – von 14,1 auf 21,5 Millionen Tonnen. An Nordseeöl wurden 19,5 Millionen Tonnen nach Deutschland geliefert. Die deutsche Inlandsförderung deckte mit 2,2 Millionen Tonnen rund 2,4 Prozent des Bedarfs.

2017 wurde mehr Diesel verkauft

Der Absatz Mineralölprodukten zog 2017 um 2,3 Prozent auf 106 Millionen Tonnen an. Dabei legte auch der Verkauf von Diesel weiter zu. Er stieg von 37,9 auf 38,7 Millionen Tonnen. Der Benzin-Absatz blieb mit 18,3 Millionen Tonnen nahezu unverändert.

Quelle: DPA