KfW-Förderung

Regierung erhöht Zuschüsse für die Energieberatung

Die Energieberatung ist für einige Förderprogramme der KfW-Bank eine Voraussetzung. Seit 1. Februar sind die Zuschüsse hier angehoben worden. Das gilt für die Beratung bei Ein- und Zweifamilienhäusern und Gebäuden mit noch mehr Wohneinheiten.

Diana Schellhas, 04.02.2020, 14:21 Uhr
Ökologisch© Uwe Annas / Fotolia.com

Mit dem Klimapaket der Bundesregierung wird unter anderem die Sanierung von Fenstern und der Austausch der Heizung besser bezuschusst. Aber auch die Inanspruchnahme einer Energieberatung gehört zu den Maßnahmen, bei denen Zuschüsse beantragt werden können.

Zuschüsse bei Ein- oder Zweifamilienhäusern

Seit 1. Februar 2020 gibt es für eine Vor-Ort-Beratung in Ein- oder Zweifamilienhäusern bis zu 1.300 Euro Zuschuss, informieren die Experten von Zukunft Altbau. Das sind 500 Euro mehr als vorher. Der für die Eigentümer zu zahlende Eigenanteil beläuft sich damit auf nur noch 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars. Das wäre bei Beratungskosten von 1.600 Euro ein Eigenanteil von 320 Euro. Der Zuschuss wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt.

Übrigens: Wollen Eigentümer von zinsgünstigen KfW-Sanierungskrediten und Zuschüssen profitieren, ist eine Energieberatung Pflicht.

Energieberatung für Gebäude mit mehreren Wohneinheiten

Nicht nur Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern erhalten eine bessere Förderung, erklären die Berater weiter. Die Beratung für Eigentümer von Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten würde nun mit maximal 1.700 Euro unterstützt, was 600 Euro mehr als bislang sei. Wohnungseigentümergemeinschaften erhielten zusätzlich einen einmaligen Zuschuss von bis zu 500 Euro, wenn der Beratungsbericht in der Eigentümerversammlung erläutert würde.