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Test: Plug-in-Hybride sind oft die günstigste Antriebsvariante

Benziner, E-Autos und Plug-in-Hybride: Vergleicht man die unterschiedlichen Antriebsarten miteinander, sind laut ADAC-Test oftmals Plug-in-Modelle die günstigste Variante. In den Test wurden unter anderem Kaufpreis, Wertverlust, Kraftstoff- und Stromkosten miteinbezogen.

ElektroautoPlug-in-Hybride lassen sich mit einem Stecker aufladen und werden gleichzeitig von Verbrenner angetrieben.© Uwe Annas / Fotolia.com

München - Reine E-Autos sind meist noch klar die teurere Alternative zu Diesel oder Benziner. Plug-in-Hybride dagegen rechnen sich meist eher, wie ein Kostenvergleich des ADAC ergeben hat. Plug-in-Modelle lassen sich mit einem Stecker aufladen, arbeiten aber zusätzlich noch mit einem Verbrenner an Bord.

Plug-in-Hybride: Oft günstiger als konventionelle Motoren

Solche Autos erweisen sich bei 26 Berechnungen mit vergleichbaren Benzinern und Dieseln 13 Mal als günstigste Variante vor den konventionellen Motoren der Modelle. So kostet etwa der VW Golf GTE DSG 48,9 Cent pro Kilometer, während der Benziner GTI mit 54,8 Cent zu Buche schlägt. Der Diesel GTD kostet 51,1 Cent.

Reine E-Autos sind meist teurer

Reine E-Autos schneiden merklich schlechter ab - trotz der berücksichtigten Kaufprämie von 4.000 Euro. Bei 27 Gegenüberstellungen hat nur 6 Mal ein E-Auto im Vergleich mit herkömmlichen Motoren die Nase vorn. Unter anderem behauptet sich der Kia Soul EV Plug mit 42,1 Cent pro Kilometer gegen Benziner (42,3 Cent) und Diesel (43,1 Cent). Als Hauptgrund für das magere Abschneiden der reinen Stromer nennt der Autoclub die hohen Anschaffungspreise.

ADAC: Je nach Fahrprofil können Kosten variieren

Der ADAC legte beim Kostenvergleich unter anderem Kaufpreis, Wertverlust, Kraftstoff-, Strom- und Versicherungskosten zugrunde. Der Club macht aber darauf aufmerksam, dass er aufgrund fehlender flächendeckender ADAC-Testwerte die Verbrauchsangaben der Hersteller ausgewertet hat. Gerade bei E-Autos und Plug-in-Hybriden könnten die Kosten je nach Fahrprofil aber gegenüber den herkömmlichen Antrieben verhältnismäßig höher ausfallen.