Übergangsenergie

G20: Gas spielt bei der Energiewende eine wichtige Rolle

Die G20-Staaten produzieren etwa 80 Prozent des Ökostroms weltweit. Die Länder verbrauchen aber auch rund 77 Prozent der insgesamt erzeugten Energie. Für den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien wollen die Staaten verstärkt auf Gas setzen.

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San Carlos de Bariloche - Die größten Industrie- und Schwellenländer haben die Rolle von Erdgas als Übergangsenergie auf dem Weg hin zur Versorgung aus erneuerbaren Energien hervorgehoben. Die Energieminister der G20-Staaten verpflichteten sich auf ihrem Treffen am Freitag (Ortszeit) im argentinischen Bariloche zur Stärkung der Transparenz und Konkurrenzfähigkeit der Gasmärkte weltweit. Sie sprachen sich für den Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe aus, um den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

Kritik von Greenpeace

Greenpeace prangerte die Unterstützung der Gasförderung als "saubere" Energiequelle als "Betrug" an. Auf Gas als Energiequelle zu setzen bedeute, die international vereinbarten Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels nicht zu erfüllen.

G20 verbrauchen 77 Prozent der global produzierten Energie

Die Beschlüsse der Energieminister sollen als Vorlage für den G20-Gipfel Ende November in Buenos Aires dienen. Die G20 erwirtschaften 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerungen und wickeln 75 Prozent des globalen Handels ab. Zudem erzeugen die G20-Staaten über 80 Prozent der erneuerbaren Energie und verbrauchen etwa 77 Prozent der weltweit erzeugten Energie.

Quelle: DPA