Heizen

DEPV: Preise für Holzpellets steigen - rechtzeitig Lager füllen

Holzpellets sind im September bereits etwas teurer geworden. Der Preisanstieg ist dabei im Norden am deutlichsten zu spüren. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. rät dazu, sehr bald den Vorrat an Pellets zu prüfen.

Holzpellets© Niclas Bergqvist / Fotolia.com

Berlin - Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) berichtet, ist im September der Preis für eine Tonne Pellets im Bundesdurchschnitt auf 232,69 EUR gestiegen. Das ist eine leichte Zunahme von 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im September 2016 lag der Durchschnittspreis mit 227,96 Euro pro Tonne 2,0 Prozent niedriger. Ein Kilogramm Pellets kostet im September 2017 23,27 Cent und eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 4,65 Cent. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 16 Prozent, zu Erdgas rund 20 Prozent.

DEPV: Pelletheizer sollten Lager zeitnah prüfen

"Zum meteorologischen Herbstanfang zeigt sich ein saisonal üblicher Preisverlauf bei Holzpellets", erläutert Martin Bentele, Geschäftsführer beim Branchenverband DEPV. Pelletheizer sollten zeitnah prüfen, ob ihr Lager für den Winter noch ausreichend gefüllt ist. Besitzer von Pelletkaminöfen sollten sich am besten jetzt noch mit Sackware für die anstehende Heizsaison bevorraten, bevor Pellets im Winter wieder etwas teurer werden.

Holzpellets sind im Süden am günstigsten

Regionalpreise Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im September 2017 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 Tonnen): In Süddeutschland sind Pellets mit 231,85 Euro pro Tonne im September am günstigsten. In Mitteldeutschland kostet die gleiche Menge 232,28 Euro pro Tonne und in Nord-/Ostdeutschland 233,70 Euro pro Tonne. Im Süden ist das Preisniveau fast gleichgeblieben, während der Preisanstieg im Norden etwas deutlicher war.

Größere Mengen (26 Tonnen) wurden im September 2017 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 218,31 Euro pro Tonne, Mitte: 215,70 Euro pro Tonne, Nord/Ost: 217,38 Euro pro Tonne (alle Preise inkl. MwSt.).

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Quelle: DPA