Tanken

ADAC: Spritpreise ziehen wieder an

Die Spritpreise sind in dieser Woche angestiegen, zeigt eine Auswertung des ADAC. Der Liter Super E10 ist demnach durchschnittlich 1,6 Cent teurer als in der Woche zuvor. Ursache ist unter anderem der schwache Euro.

Diana Schellhas, 19.02.2020, 14:09 Uhr
tankenDie Spritpreise klappen je nach Tankstelle und Tageszeit stark auseinander, so der ADAC.© fhmedien_de / Fotolia.com

Nachdem die Spritpreise zuletzt gesunken waren, wird Tanken wieder teurer. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,394 Euro, das sind 1,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 0,8 Cent auf durchschnittlich 1,248 Euro je Liter.

Einflüsse auf die Spritpreise: Schwacher Euro und Rohölpreise

Gründe für den Anstieg sind der schwache Euro und die Entwicklung am Rohölmarkt, erklärt der Automobilclub. Während der Euro mit Kursen von rund 1,08 Dollar auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren gefallen sei, würde Rohöl wieder teurer. Ein Barrel der Sorte Brent notiere derzeit bei rund 57 Dollar, das seien fast drei Dollar mehr als in der Vorwoche. Allerdings kostete das Barrel Rohöl Anfang Januar 2020 noch rund 69 Dollar. Dieser Rückgang ist bei den Tankkunden weiterhin nicht vollständig angekommen.

Besser nach 18 Uhr tanken

Der ADAC weist drauf hin, dass teilweise erhebliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten bestehen. Auswertung zeigten, dass die Preise in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten sind.