Rechnungskorrektur

Dieses Thema im Forum "Yello" wurde erstellt von Ronald Merten, 13. Februar 2005.

  1. Ronald Merten

    Ronald Merten Starter

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    lt. Yello Strom wurde ich seit Vertragsbeginn nur mit geschätzen Zählerständen abgerechnet. Mit Schreiben vom 14.7.2004 wurden die Rechnungen für 2001, 2002 und 2003 korrigiert und eine neue Rechnung vom 1.4.2000 - 31.3.2004 mit einer Nachforderung von 1.645 Euro gestellt. Den Vertrag mit Yello habe ich in 2004 gekündigt. Die EnBW hat mir eine letzte außergerichtliche Mahnung mit Fristsetzung 19.1.05 zugestellt. Ist die nachträgliche Abrechnung zulässig. Die Zählerstandskarten habe ich an die Bewag und Yello geschickt.
    Gruß RM
     
  2. AY4

    AY4 Kenner

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    Hi,

    normalerweise gibt der AVB EltV nur 2 Jahre Rechnungskorrektur her. Moderne Richter sind jedoch der Meinung, dass man all das, was man verbraucht hat auch zahlen muss. Hol dir doch als erstes die Zählerstände von deinem Netzbetreiber. So kannst du nachvollziehen, ob die Zeiträume richtig gewichtet wurden. Wenn dem so ist, dass der Anfangsstand von Yello vom Lieferungsbeginn bis heute Schlussstand korrekt war, solltest du versuchen, möglichst viel Verbrauch in die Phase "zu drücken", wo du noch den 19/19 Tarif hattest. So kannst du die Gesamtsumme drücken. Sollte dein Netzbetreiber in den letzten Jahren nicht abgelesen haben, kannst du ihm robleme bereiten, er ist verpflichtet, spätestens alle 2 Jahre vor Ort abzulesen, nicht zu schätzen.

    Bis dann,

    AY4
     
  3. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    § 20 AVBEltV I gibt vor, dass ein EVU den Kunden selbst ablesen lassen kann. In II wird festgehalten, dass geschätzt werden kann und die tatsächlichen Verhältnisse angemessen zu berücksichtigen sind.

    Es kann zwar vorkommen, dass einmal ein durch den Kunden verschickter Zählerstand nicht ankommt. Für drei Jahresabrechnungen glaubt das aber kein Mensch. Ich glaube nicht, dass da § 21 AVBEltV III durchzusetzen ist. Es wäre viel zu leicht, durch Nichtstun Verbrauch zu unterschlagen.

    Wenn Yello jetzt alle drei Jahre korrigiert, ist das nur von Vorteil (z. B. wg. niedriger Stromsteuer und ggf. niedrigeren Preisen). Sonst gehen die her und nehmen den gesamten Verbrauch in die letzten zwei Jahre. Wie soll der Kunde nachweisen, dass das nicht sein kann?

    Gibt es eine Rechtsprechnung zur Schätzung über mehrere Jahre hintereinander? Wenn ja, welche? Wie soll das denn für einen Händler im fremden Netz funktionieren? Der muß doch im Zweifelsfall die Stände des Netzbetreiber fressen. Und der Kunde hat im Normalfall nicht mit seinem Netzbetreiber zu tun sondern sein Händler rechnet mit ihm ab.

    Echte Chancen gibt es nur, wenn eine glaubwürdige Dokumentation der Zählerstände durch den Kunden nachgewiesen werden kann.

    Im Ganzen also eine schwierige Kiste. Ich glaube, Verhandlungen über eine Ratenzahlung wären angebracht. Außerdem sollte es selbstverständlich sein, seinen Verbrauch auch zu zahlen.

    So long.
     
  4. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    Ja sehr verzwickt. Aber hat Yello nicht eigene AGB's und die AVBEltV gilt hier nicht? Heleft mir wenns nicht so ist.

    Blöd ist nur das es erst so spät bemerkt wurde.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!