Verivox verwickelt in TelDaFaxskandal

Dieses Thema im Forum "TelDaFax Energy" wurde erstellt von mine, 16. September 2011.

  1. mine

    mine Starter

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    Mal sehn wie lange das hier noch stehenbleibt , da das Strommagazin ja
    zu Verivox gehört .

    Was Insider schon lange wussten und ich in meinem Bericht über Flexstrom deutlich gemacht habe:

    Heute am 16.09. 2011 kam die Presse- und RadioMitteilung , dass das Energieportal Verivox in den Skandal um TelDaFax verwickelt ist.
    Auf Grund extrem hoher Provisionszahlungen wurde diese Betrügerfirma bei Verivox immer an erster Stelle gelistet .
    Die kleinen Verbraucher , die ihre Vorauszahlungen nach der Insolvenz von T. nie mehr wiedersehen werden , solten sich an Verivox wenden.
    Da sind sicher noch vorübergehend einige der Millionen vorhanden.

    Die Position von TelDaFax bei Verivox hat inzwischen Flexstrom eingenommen.

    UND WEITERE VORSICHT !

    Das bekannte und auf dem Papier unabhängige "STROMMAGAZIN" , das natürlich auch Flexstrom empfiehlt , gehört zu 100% zu Verivox.
    Ich könnte gar nicht so viel essen wie ich ko%t?en könnte.

    Wer jetzt noch immer nicht kapiert hat , dass für uns wichtige Güter wie Energie ,Wasser und Verkehr nicht in die Hand gewissenloser Politiker und Geschäftemacher gehört, dem ist nicht zu helfen.
     
  2. felix2000

    felix2000 Gelegenheits-User

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  3. MeyerLansky

    MeyerLansky Fachmann

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  4. Redaktion

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    Hallo zusammen, Verivox hat soeben eine Pressemeldung zu den Vorwürfen veröffentlicht:

    Verivox weist Vorwürfe einer wettbewerbswidrigen Zusammenarbeit mit Teldafax zurück

    Heidelberg – Verivox weist Anschuldigungen zurück, denen zufolge das Verbraucherportal dem Stromversorger Teldafax wettbewerbswidrig Vorteile eingeräumt haben soll. Verivox hat Teldafax weder Informationen über Preisänderungen von Wettbewerbern weitergeleitet, noch hat Verivox Teldafax oder andere Anbieter im Ranking seines Tarifrechners bevorzugt.
    Darüber hinaus stellt Verivox fest, dass aus dem Zahlverhalten von Teldafax nicht auf eine bevorstehende Insolvenz geschlossen werden konnte. Verivox hat erst durch Spekulationen in verschiedenen Medien Kenntnis von diesbezüglichen Vermutungen erhalten.

    Den Aussagen in den verschiedenen Medienberichten widerspricht Verivox in aller Form und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Grundlage für die Berichterstattung ein anonymes Papier ist, das schon vor geraumer Zeit immer wieder gezielt an einige Medien verschickt wurde. Deshalb wurde bereits am 28.02.2011 bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. Strafanzeige und Strafantrag wegen Verleumdung gegen Unbekannt gestellt. Der Teldafax-Insolvenzverwalter hat bis heute keinen Kontakt zu Verivox aufgenommen.

    Verivox sorgt als unabhängiges Verbraucherportal für Markt- und Preistransparenz und hilft den Verbrauchern anbieterunabhängig beim Wechsel des Energieanbieters. Darüber hinaus informiert Verivox die Verbraucher umfassend durch Branchennachrichten, Ratgeber, Studien und Kundenbewertungen direkt im Tarifrechner.

    Verivox erhält bei erfolgtem Anbieterwechsel eine branchenübliche Provision für seine Dienstleistungen beim Anbieterwechsel. Auf die Reihenfolge im Tarifrechner haben diese Provisionen keinen Einfluss. Der Verivox Tarifrechner arbeitet nach rein mathematischen Kriterien. Selbstverständlich gilt dies auch für Tarife von Versorgern, die kein Partner sind und keine Provision für einen Anbieterwechsel zahlen.

    Verivox hat erstmals durch verschiedene Presseberichte im Oktober 2010 von angeblichen Zahlungsschwierigkeiten bei Teldafax gehört. Daraufhin hat sich Verivox umgehend mit Teldafax und der Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde in Verbindung gesetzt. Die Bundesnetzagentur hat zu diesem Zeitpunkt laut Medienberichten keine Unregelmäßigkeiten bei Teldafax feststellen können und diese Aussage auch gegenüber Verivox bestätigt.

    Verivox hat bereits im Januar 2011 die Teldafax-Tarife mit hohen Kautionen aus dem Rechner entfernt, weil Teldafax sein Tarifsystem umgestellt hat und die Tarife nicht mehr den Verbraucherschutzrichtlinien entsprachen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde noch keinerlei Maßnahmen ergriffen. Ab März 2011 hat Verivox dann alle Teldafax-Tarife mit Hilfe seines Verbraucherschutzfilters standardmäßig nicht mehr angezeigt.

    Die in den Medienberichten angesprochenen Vorauskasse-Tarife sind in der Branche weit verbreitet. Auch zahlreiche Stadtwerke bieten derartige Tarife an. Verivox hat die Verbraucher jedoch stets auch auf die Risiken von Vorauskasse und Kautionen hingewiesen.

    Verbraucher haben zudem vor dem Wechsel zu einem neuen Versorger durch zahlreiche Kundenbewertungen die Möglichkeit, sich umfassend über den ausgewählten Anbieter zu informieren. Außerdem behält sich Verivox bei massiven Beschwerden seitens der Verbraucher oder der Verbraucherverbände das Recht vor, einzelne Angebote mit Warnhinweisen zu kennzeichnen oder das Angebot als nicht unseren Richtlinien zum Verbraucherschutz entsprechend einzustufen oder – wie im Fall Teldafax – ganz aus dem Tarifrechner zu entfernen. Dies ist im Fall von Teldafax auch geschehen.

    Zudem entwickelt Verivox seine Richtlinien zum Verbraucherschutz ständig unter Berücksichtigung der Marktentwicklungen, der Verbrauchererfahrungen und in Abstimmung mit Verbraucherzentralen fort. Erst Mitte August hat Verivox die Verbraucherschutz-Richtlinien für die Darstellung von Strom- und Gastarifen verschärft, insbesondere um Irreführungen bei Neukundenboni zu verhindern.

    Hintergrundinformationen
    Verbraucherschutzrichtlinien
    http://www.verivox.de/company/tarifrechnergrundlage.aspx




    Wir sprechen ebenfalls keine expliziten Empfehlungen für bestimmte Anbieter aus und haben auch bestimmte Teldafax-Tarife wegen hoher Kautionen aus dem Rechner ausgeschlossen.

    http://www.strom-magazin.de/strommarkt/t...stem_29672.html

    Viele Grüße
    Die Redaktion
     
  5. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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    Hallo,
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    "Zudem entwickelt Verivox seine Richtlinien zum Verbraucherschutz ständig unter Berücksichtigung der Marktentwicklungen, der Verbrauchererfahrungen und in Abstimmung mit Verbraucherzentralen fort. Erst Mitte August hat Verivox die Verbraucherschutz-Richtlinien für die Darstellung von Strom- und Gastarifen verschärft, insbesondere um Irreführungen bei Neukundenboni zu verhindern."
    ______________________________________________________________________________________


    Aber die schwierigen und für Unerfahrene verführerischen Optionen Neukundenbonus und Tarife mit Vorkasse muß man weiterhin selbst abwählen! Dort muß man ansetzen! Die meisten Probleme gibt es mit den Vorkasse-Firmen (FS,TDF) und dem Neukundenbonus.

    Grüße
     
  6. MeyerLansky

    MeyerLansky Fachmann

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    Hier ein sehr instruktiver Artikel in der FAZ, der sich auch zu einem etwaigen strafbaren Verhalten von Verivox verhält, wenn die Vorwürfe zutreffen sollten:

    http://www.faz.net/artikel/C31151/v...en-verivox-nach-teldafax-pleite-30687954.html

    In diesem Artikel heißt es weiter: "Verbraucherschützer meinen, dass die Glaubwürdigkeit der Vergleichsportale insgesamt durch den Fall Teldafax leiden könnte. Es sei ein harter Schlag nicht nur für die Portale, sondern für den Wettbewerb im Strommarkt insgesamt, unterstrich Holger Krawinkel von der Verbraucherzentrale Bundesverband. Er forderte in diesem Zusammenhang mehr Transparenz: Die Vergleichsportale ´müssen die Karten auf den Tisch legen und die Höhe der gezahlten Provisionen aufdecken.`

    Das würde mich auch interessieren. Erst wenn die angeblich unabhängigen Vergleichsportale die Höhe ihrer Provisionen für jeden vermittelten Stromkunden offen legen, kann man als Kunde beurteilen, wie unabhängig sie denn wirklich so sind. Bis dahin spricht vieles dafür, sich auf Angebote von Verbraucherzentralen zu konzentrieren oder zumindest auch deren Rat einzuholen.

    Ein Lob allerdings dem Strommagazin: Hier ist seit jeher eine sehr offene und auch sehr kritische Diskussion möglich gewesen. Es ist schade, dass etwaige schwarze Schafe in der Vergleichsportal-Branche auch solche Angebote unter Rechtfertigungsdruck bringen.
     
  7. MeyerLansky

    MeyerLansky Fachmann

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  8. 50Hz

    50Hz Aufsteiger

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  9. Mix

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    Moin, es bewahrheitet sich einmal mehr, dass es besser ist, bei Informationen nicht einer einzigen Quelle zu vertrauen. Das gilt bei der Preisfindung wie bei der Meinungsbildung. Ich halte eine händlerbezogene Offenlegung der Provisionszahlungen und Werbeaufträge bei den Portalen für einen guten Weg, hier Transparenz zu schaffen. Wenn man bedenkt, was die Stromanbieter und Netzbetreiber alles offenlegen müssen wäre das an dieser Stelle nur fair. Immerhin soll der Strommarkt ja für den mündigen Verbraucher nachvollziehbar und überschaubar sein und dann dürfen die Verpflichtungen der EVU nicht in diesen Portalen vernebelt werden. So long

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