TelDaFax reagiert nicht auf außerordentliche Kündigung

Dieses Thema im Forum "TelDaFax Energy" wurde erstellt von Zippler, 22. Januar 2011.

  1. Zippler

    Zippler Starter

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    Guten Morgen allerseits,

    vielleicht finde ich hier ja ein wenig Hilfe.

    Am 17.12.2010 erhielt ich Post von TelDaFax mit der Information der Preiserhöhung zum 01.03.2011.

    Am 29.12.2010 kam eine schriftliche Korrektur (der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen), dass die Preiserhöhung doch schon zum 01.02.2011 stattfinden sollte.

    Das sind knapp 4 Wochen.

    Am 04.01.2011 versandt ich eine außerordentlichen Kündigung per Einschreiben, dass man mich doch bitte zuum 01.02.2011 kündigungen sollte. Noch am gleichen Tag habe ich einen Online-Abschluss bei HitStrom durchgeführen.

    Bisher bekam ich von TelDaFax noch keine Antwort, auf E-Mails wird nicht reagiert und auf telefonisch ist das Unternehmen auch nicht zu erreichen.

    Jedoch hat HitStrom Kontakt mit TelDaFax aufgenommen und ich erhielt einen Brief, dass man mich nicht zum 01.02.2011 kündigen könnte, sondern zum 30.06.2011 (regulärer Tag des Vertragsende).

    TelDaFax verstößt aber selbst gegen ihre eigenen AGB's:

    §7 "... Der Kunde kann im Fall einer Kostenerhöhung das Vertragsverhältnis innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisanpassung kündigen" und "... TelDaFax teilt dem Kunden die Preisanpassung mindestens 6 Wochen vor ihrem Wirksamwerden mit...") <-- ist mit der 2. schriftlichen Korrekturnachricht ihrerseits nicht passiert.

    Ich habe nun gestern eine E-Mail an TelDaFax versendet, dass ich zum 01.02.2011 die Abschlagszahlung zurückziehen werde, mit der Hoffnung, dass die sich endlich bei mir melden werden.



    Vielleicht weiß der eine oder andere eine weitere Möglichkeit.

    :)

    Gruß

    Zipp
     
  2. ligrau

    ligrau Kenner

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    Hallo,
    unbedingt Widerspruch gegen die Preiserhöhung einlegen, da die 6-Wochenfrist nicht eingehalten wurde.
    Bei mir hat das einmal funktioniert.
    Der Neuabschluß war etwas voreilig, da noch keine Kündigungsbestätigung des alten Versorgers vorlag. Besser ist, man überläßt die Kündigung dem neuen. Aber das kann auch nicht immer funktionieren, wie hier im Forum schon häufig berichtzet wurde.
    Ich würde den Vorschlag von TDF akzeptieren, bis 30.6.11 von ihnen versorgt zu werden-zu den alten Konditionen selbstverständlich, aber jetzt schon zu diesem Zeitpunkt kündigen, also keineswegs überhastet.
    Bei Einbehalten des Abschlags vorsicht, denn es besteht ein Vertrag, der die Entrichtung der Abschläge vorsieht, unabhängig von Ankündigungen etc.Hier droht ein Inkassoverfahren.

    Ich hoffe, ich konnte helfen.

    Grüße
     
  3. Zippler

    Zippler Starter

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    kurz gesagt: TDF bescheißt mich nach Strich und Faden und ich soll brav weiterzahlen und am Ende der Laufzeit soll ich am besten innerhalb eines Tages etwaige Nachforderungen bezahlen oder auf Rückforderungen Monate lang warten :)

    Der neue Stromanbieter kann mich bei einer außerordentlichen Kündigung nicht bei TDF kündigen.
     
  4. Ausbremser

    Ausbremser Starter

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    Hi Zippi, nicht vor Angst zappeln !

    Bei mir hat´s geklappt !

    Aber per EBF/RS schicken. Ich hab das Blatt so gefaltet, dass das Betreff "Außerordentliche Kündigung" im Fenster zu sehen war. Das hab ich dann fotografiert.

    Außerdem per Fax schicken, geht lt. AGB auch; dann hast Du ja auch den Versandnachweis. Am besten mehrfach probieren, da das Fax gerne mal "überlastet" ist - und druck den Versandnachweis aus !!!

    Fröhliches Schreiben !

    Ausbremser
     
  5. marsman2807

    marsman2807 Starter

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    Hi Zippler,

    ich habe derzeit ähnliche Probleme mit TDF (bin Gas-Kunde bei denen). Hab am 01.03.10 einen Vertrag mit einjähriger Laufzeit und sechswöchiger Kündigungsfrist abgeschlossen. Am 19.01.11 (also pünktlich nach der Frist zur Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung) habe ich eine Kundeninformation erhalten, in der mir die neuen Preise mit Gültigkeit ab 01.03.2011 mitgeteilt wurden und ich einen neuen unverschämt hohen Abschlag zahlen sollte. War eine Preiserhöhung von 49 %. Ich habe sofort mit Verweis auf das Sonderkündigungsrecht gekündigt. Nach deren AGB räumen die ja ein solches Kündigungsrecht ein ("Ein Monat ab Zugang der Preiserhöhung..). Um sicher zu gehen, habe ich am nächsten Tag bei der Hotline angerufen. Das, was mir dort mitgeteilt wurde, war noch unverschämter: Die meinten, ich hätte kein Kündigungsrecht mehr, der Vertrag hätte sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, weil ich nicht sechs Wochen vorher gekündigt hätte. Ich könnte lediglich der Preiserhöhung widersprechen. Dann könne sich TDF überlegen, ob sie meinen Vertrag zu den alten Konditionen für ein halbes Jahr weiterführen oder bei der neuen Forderung belassen. Das war für mich das Signal, einen Experten einzuschalten. Zuerst hatte ich per Fax der Preiserhöhung und der Abschlagsforderung widersprochen. Weiterhin vereinbarte ich ein Gespräch mit einer Vertragsjuristin und Expertin für Energieversorgung des Verbraucherschutzbundes. Die hat einen persönlichen Ansprechpartner bei TDF, der sehr schnell zur aktuellen Vertragssituation Auskunft gibt. Angeblich hätte man mir an Telefon bereits zugesagt den Vertrag zu den alten Konditionen weiterzuführen (total gelogen). Ich hatte mehr als einmal betont, das Vertragsverhältnis zu kündigen. Die Juristin hat jetzt ein Schreiben aufgesetzt, in dem erklärt wird, warum meine Kündigung rechtens ist und das die Kündigung bestätigt werden soll. Aus ihrer Sicht liegen hierfür mehrere Gründe vor.
    1. Die AGB's von TDF sind nicht ausreichend transparent für den Kunden formuliert. Zahlreiche Urteile stützen diese Rechtsauffassung.
    2. Die AGB enthalten einen Verweis auf die Möglichkeit einer Sonderkündigung. Zudem hat TDF ihre eigene Frist nicht eingehalten.
    3. Es gibt nach BGB die Kündigung aus wichtigem Grund. Der BGH hat in einem höchst richterlichen Urteil festgestellt, das bereits ein "Wichtiger Grund" für eine Kündigung vorliegt, wenn Preiserhöhungen zu Ungunsten der anderen Vertragspartei von über 5% erfolgen.

    Jetzt liegt es an TDF, wie lange die das Spiel noch treiben wollen und ob Sie es auf einen gerichtlichen Streit ankommen lassen.

    Übrigens die haben schon die nächste Frechheit begangen. Auf mein Widerspruchsschreiben haben die mit einer Zwischenabrechnung reagiert. Die haben den Zeitraum 01.03. - 31.05.10 (3 Monate) zum 01.02.11 abgerechnet.
    1. Die haben die falschen Zählerstände als Abrechnungsbasis angegeben, so dass ich nach deren Rechnung 30% mehr verbraucht habe. Die haben die Zählerstände zu Ihren Gunsten höher geschätzt. Zum Glück dokumentiere ich jeden Monat meinen Verbrauch von Gas, Strom und Wasser.
    2. Die haben die den Abschlag willkürlich ohne nachvollziehbare Gründe erhöht. Ich hatte bei Vertragsabschluss einen Abschlag von 67,- Euro zu zahlen. TDF hatte einen Verbrauch von 15.500 kWh angenommen, obwohl ich meinen Verbrauch mit 12.000 kWh. Jetzt wurde mit der Verbrauchsabrechnung vom 01.02.11 mit geteilt, dass ich seit 01.06.10 einen Abschlag von 74,- € zahlen sollte. Grund war, dass dies angeblich anhand meines Verbrauchs ermittelt wurde. Komisch nur, dass nach deren Abrechnung für die 3 Monate mir ein Guthaben von 75,70 € zusteht, dass man aber geschickt wegrechnet (siehe 3.) Lege ich meine Verbrauchszahlen für die 3. Monate zu Grunde, hätte ich einen Abschlag von ca. 35,-€ zu zahlen, nehme ich deren Zahlen an, wäre Abschlag bei 42,-€ (also immer noch keine 74,-€). Nun sind diese 3 Monate nicht repräsentativ für ein ganzes Jahr. Also habe ich den Verbrauch des gesamten Jahres von 2010 (11.500 kWh)für die Abschlagsrechnung zu Grunde gelegt. Im Ergebnis hätte ich hier einen Abschlag von 52,- Euro zu zahlen.
    3. Die haben den Zahlbetrag falsch berechnet. Nachdem man festgestellt hat, dass mir ein Guthaben von 75,70 € zusteht, hat man einfach einen willkürlich höheren Abschlag festgelegt und den mit dem tatsächlich gezahlten Abschlag in Differenz gebracht (74€ - 67€ = 7€ je Monat). Diese theoretische Differenz wurde vom 01.06.10 bis zum heutigen Abschlag aufgerechnet (7€ x 9 Monate = 63€). Und siehe da, aus meinem Guthaben von 75,70€ wurden plötzlich nur noch 12,70€ die ich großzügiger weise mit meiner nächsten Abschlagszahlung verrechnen darf.

    Tatsache ist, dass ich dieser Rechnung sofort schriftlich widersprochen habe (telefonisch konnte ich kürzlich keinen mehr erreichen, wahrscheinlich sind die mit Beschwerden überlastet) und ich bis auf Weiteres keinen Abschlag mehr zahle. Ich habe denen eine Gegenrechnung auf gemacht, wie der korrekte Abschlag lautet und nach der ich noch über ein erhebliches Guthaben verfüge, welches für die nächsten vier Abschlagszahlungen reichen würde. Ich werde mein Vorgehen in einem weiteren Gespräch mit dem Verbraucherschutzbund besprechen und mich diesbezüglich rückversichern.

    Vorerst werden die von mir kein weiteres Geld bekommen. Das Gas abschalten können die so ohne weiteres nicht, da ich mich im Widerspruchsverfahren befinde und wenn die mir kündigen, ersparen die sich ein gerichtliches Verfahren. Übrigens ich habe zum 01.04.11 schon einen neuen Vertrag mit einem anderen Lieferanten abgeschlossen, da ich sonst bei erfolgreicher Kündigung zu lange in dem teuren Grundversorger-Tarif fest stecke.

    Marsman2807
     
  6. Zippler

    Zippler Starter

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    Das sind schon harte Hämmer, die hier geleistet wären.

    Wenigstens haben sie die normale Kündigung akzeotiert, die Seitens von HitStrom kam.

    Per Fax mit Zeugen von meinen Eltern und einer dritten Person ging mit ausgdruckter Faxbestätigung auch raus.

    Bisher aber noch immer keine Antwort erhalten. Außer, dass per Email immer mal wieder die Nachricht kommt, dass ich vor geraumer Zeit Kontakt aufgenommen habe, aber dies noch nicht bearbeitet werden konnte.


    Bei mir sind es 3 Euro, die monatlich mehr zu zahlen sind. Klar, auf der einen Seite sollte man dagegen vorgehen. TDF lebt wohl von dieser Maßnahme, dass die meisten sich nicht wehren. Andererseits habe ich dafür keinen Nerv mehr :)
     
  7. angie1951

    angie1951 Starter

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    Hallo,
    ich habe auch ganz große Probleme mit TDF, habe eine außerordentlilche Kündigung zweimal per Fax verschickt, schon allein wegen der Preiserhöhung etc., keine Reaktion, ich habe auch einen neuen Stromanbieter gefunden, der kann mich allerdings nicht aufnehmen, da TDF mich nicht aus dem Vertrag lässt, ich soll bis Januar 2012 noch weiter zahlen, was ich nicht mache. Ich habe inzwischen die Zahlungen ab 01.05.2011 eingestellt (nach der Preiserhöhung musste ich noch nichts zahlen, da die Abschläge verrechnet wurden). Mal sehen, was jetzt kommt. Falls sie mich rauswerfen, muss mich erst einmal mein örtlicher Stromanbieter übernehmen, das kann mir dann nur Recht sein.

    Wer hat ebenso diese Probleme? Sollte ich beser einen Anwalt einschalten ?

    Über euren Beitrag würde ich mich freuen.

    Gruß Angie
     
  8. Gasverbraucher

    Gasverbraucher Kenner

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    bei mir das Selbe in grün - bei Gas

    TelDaFax hat den Gaspreis zum 01.03. erhöht. Ich habe fristgerecht deswegen zum 28.02.2011 gekündigt. Laut den AGBs (Stand: 2008 ) ist das möglich.

    Der Knackpunkt liegt bei den AGBs. In den von 2008 ist ein Kündiungsrecht bei Preiserhöhungen festgeschrieben. In der neueren AGB ist das nicht mehr der Fall!

    Ich hab aber bis heute von TelDaFax nur die AGBs von 2008 (beim Vertragsabschluss) bekommen. Pech für TelDaFax. Die neuen, für nicht unvorteilhaften AGBs, gelten dann für mich nicht. Die Schlamperei geht zu deren Lasten ;-)

    TelDaFax hat mir als Antwort auf meine Kündigung geschrieben das es kein Sonderkündigungsrecht wegen Preiserhöhung gibt und sie mich für die nächsten sechs Monate (?) zum alten Preis weiterbeliefern werden.

    Ich hab TelDaFax gegenüber meine Kündigung bekräftigt. Die habe die selbe Antwort erhalten.

    Den Zählerstand zum 28.02.2011 hab ich dann TelDaFax mit der Aufforderung die Schlussabrechnung zu erstellen zugeschickt.

    Bis heute hab ich diese nicht erhalten. Die Abrechnung für 2010 fehlt immer noch.

    Die Vorauszahlung für 2011 sollte ich laut TelDaFax überweisen. Ich hab schon im letzten Jahr auf die Fortführung der Lastschriftvereinbarung bestanden.

    Bis heute hat TelDaFax für 2011 nichts abgebucht. Aber eine Mahnung wurde mir zugeschickt. Darauf hab ich nicht reagiert.

    Mein Wechsel nach meiner Kündigung hat natürlich nicht geklappt. TelDaFax gibt mich nicht frei.

    Aktueller Stand:

    - Kaution + Vorkasse 200 Euro wurden 2009 bezahlt
    - fehlende Abrechnung für 2010
    - Vorkasse für 2011 wurde nicht eingezogen ;-)
    - gültige Kündigung zum 28.02.2011
    - fehlende Abrechung für Jan + Feb. 2011
    - TelDaFax lieferte mit Gas bis 31.03.2011
    - Ab 01.04.2011 sitze ich in der Ersatzversorgung

    Ich bin bereit entsprechen der Schlussabrechnung für 2010 die Differenz zwischen Vorauszahlung und tatsächlichem Verbrauch zu bezahlen.

    Ich bin bereit den Verbrauch vom JAnuar und Februar 2011 nch erfolgter Schlussabrechnung für diesen Zeitraum zu bezahlen

    Ein Überschuss aus 2010 und die Kaution wird dann mit der Forderung für Jan. + Febr. 2011 verrechnet

    Für März werde ich keine Zahlung an TelDaFax leisten. Wenn die nach meiner rechtskräftigen Kündigung mir weiter Gas liefern ist das deren Vergnügen ;-) [da würde ich es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen!]

    Für den Zeitraum von April bis Mai 2011 werde ich über die Ersatzversorgung beliefert. Die ist deutlich teurer als der Tarif meines neuen Anbieters der mich ab 01.06.2011 beliefert.

    Die Differenz zwischen dem neuen Tarif und der Ersatzversorgung werde ich als Schadensersatz TelDaFax in Rechnung stellen. Den Betrag werde ich dann von den Schlussabrechnungen für 2010 bzw. 2011 abziehen.

    Der Schaden ist ja durch TelDaFax entstanden. Hätten die nach meiner Kündigung dem Wechsel zu meinem neuen Anbieter zugestimmt wäre dieser Schaden nicht entstanden.

    Wichtig: Die oben aufgeführten Schritte werde ich nur dann akzeptieren wenn auch die Schlussabrechnungen i.O. sind.

    Überweisen werde ich keine Cent. Nach der Erstellung der Schlussabrechnung und positiven Prüfung durch mich darf TelDaFax die Rechnungsberträge abzüglich der Kaution und des Schadensersatz abbuchen.

    Ich gehe davon aus das ich bei TelDaFax kein "Guthaben" mehr habe. Allein der Verbrauch vom Januar + Februar dürften ein mögliches Guthaben aus 2010 und die Kaution von 200 Euro überschreiten.

    Ich steh deshalb jetzt nicht unter Zugzwang sondern kann mich recht entspannt zurücklehnen und abwarten.

    TelDaFax ist jetzt am Zug. Solange die keine Schlussabrechnung erstellen gibt es auch keine Forderung von denen.

    Falls aber noch vor der Erstellung der Schlussabrechnungen TelDaFax in Insolvenz geht dürfte sich meine Lage etwas anders enwickeln.

    Ich habe Zweifel dass TelDaFax in einem laufenden Involvenzverfahren überhaupt noch die Kapazität und die Möglichkeiten hat korrekte Abschlussrechnungen zu erstellen.

    Das ist dann aber nicht mein Problem. Ich hab das Anrecht auf korrekte Schlussabrechnungen. Wenn die dann ein möglicher Insovlenvverwalter nicht erstellen kann soll es mir recht sein ;-)

    Pi x Daumen-Abrechnungen lehne ich ab und zahlen dann auch keinen Cent.

    So, ich hoffe diese Darstellung meiner Situtuation hilft vielleicht dem einen oder anderen TelDaFax-Kunden.

    Wenn jemand jetzt noch ansprüche an TelDaFax hat sitzt dagegen in einer, mir gegenüber, recht unkomfortablen Situation.

    Vielleicht kann man da versuchen das Blatt umzudrehen.

    Ob es sinnvoll ist Zahlungen einfach mal zu stoppen und für ein oder mehrere Monate in Rückstand zu geraten kann ich jetzt nicht sagen. Hätte aber den Vorteil das man seinen Verbraucht nicht im Voraus bezahlt sondern immer der Lieferung etwas hinterherhinkt. Wie TelDaFax da mit Mahnungen usw. reagiert kann ich jetzt nicht sagen.

    Ob diese Taktik ein Versuch wert ist muss jeder selbst wissen.

    Ich wüsste was ich tun würde wenn ich bei TelDaFax monatliche Abschlagszahlungen leisten würde. Ich würde da zwei Monate bremsen und dann erst weiter bezahlen ..

    Gruss
     
  9. angie1951

    angie1951 Starter

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    Hallo,

    ich habe jetzt den "Papp" auf und einen Anwalt eingeschaltet, mal sehen, was dabei herauskommt.

    Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

    Gruß Angie
     
  10. stromer55

    stromer55 Kenner

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    Anwalt lohnt sich nur wenn ein Guthaben zur Rückzahlung ansteht.
    Warten sie einfach ab was passiert.
    Kündigt der Netzbetreiber den Zugang für Teldafax laden sie das Schreiben der Verbraucherzentrale Hamburg herunter und senden es ab.
    Beachten sie das sie den Zählerstand dann ihrem örtlichen Versorger mitteilen müssen.
    Ohne Kündigungsbestätigung brauchen sie gar nicht bei einem neuen
    Versorger anzufragen. Das läuft ins Leere.
    War die außerordentliche Kündigung fristgemäß würde ich bei der aktuellen Lage erst mal nichts bezahlen und warten bis ein weiters Schreiben eintrifft.
    Ihr Sonderabschlag steht ja auch noch zur Verrechnung aus.
    Fallen sie in die Ersatzversorgung fallen, müssen sie erst nach Prüfung
    der Schlussrechnung was bezahlen, Guthaben sehen sie ohne Anwalt ewentuell dann nicht wieder.
    Lesen sie auch weitere Beiträge in den Foren und im Handelblatt
    dann können sie sehen wie es um Teldafax steht.
    mfg
     
  11. Opa_Erich

    Opa_Erich Gelegenheits-User

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Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!