Mahnbescheid - aber richtig?

Dieses Thema im Forum "TelDaFax Energy" wurde erstellt von jome, 17. Mai 2011.

  1. jome

    jome Starter

    Registriert seit:
    17. Mai 2011
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    liebe leute,
    ich bin einer der deppen, der noch am 01.03.2011! teldafax aus unkenntnis der lage einen haufen geld (1.700.-) als vorauszahlung für den neuen abrechnungszeitraum (01.03.11-28.02.2012) überwiesen hatte. glücklicherweise bin ich zum 01.05.11 umgezogen und konnte zum 30.04. sonderkündigen, dies wurde auch akzeptiert. jetzt gehts es um die rücküberweisung der vorauszahlung.
    ich habe am 02.05. zunächst gemäss der verbraucherzentrale BaWü eine schlussrechnung von teldafax angefordert und eine frist für die überweisung der vorauszahlung gesetzt (16.05.11)
    natürlich kam kein geld und ich möchte jetzt einen mahnbescheid beantragen.
    die fragen die ich habe wären

    1. war die frist (16.05.) zu kurz? in den agbs steht nichts darüber, dass teldafax das recht hätte, sich 2-3 monate für die endabrechnung zeit zu lassen (die 2-3 monate tauchen immer wieder als zeitdauer auf, die teldafax angeblich benötigt, um die abrechnung zu erstellen)
    2. es ist wohl kritisch, die richtige adresse in den mahnbescheid zu setzen, es gibt die teldafax service gmbh, die teldafax marketing gmbh und die teldafax energy gmbh, ich schätze, ich muss die adresse teldafax energy nehmen, da diese auf der auftragsbestätigung steht?
    3. dann kann man noch im online mahnbescheid unter allgemeinen angaben angeben, dass man erkläre "dass der anspruch von einer gegenleistung abhängt, diese aber bereits erbracht ist". dies habe ich mal angeklickt, weiss aber nicht ob das korrekt ist??

    über input von alten hasen wäre ich extrem dankbar. ich hoffe ich bin schneller als deren insolvenz...
    vielen dank für eure hilfe!
    jo
     
  2. Gasverbraucher

    Registriert seit:
    13. Februar 2011
    Beiträge:
    85
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    München
    hallo,

    die Sache mit dem Mahnbescheid und dann den Gerichtsvollzieher zu beautragen Forderungen an TelDaFax durchzusetzen ist ja an sich recht gut und hab ja auch schon geklappt.

    Aber:

    Insolvenzanfechtung: Welche meiner Rechtsgeschäfte vor der Insolvenz darf der Insolvenzverwalter zurück holen?

    Quelle: http://www.ra-franzke.de/beratung/regelinsolvenz/faq/anfechtung-insolvenzverwalter.html

    Ich kann mir gut vorstellen das im Falle einer Insolvenz der Insolvenzverwalter die Zahlungen die in der Anfechtungsfrist von drei Monaten vor Verfahrensbeginn geleistet wurde zurückholt. Er ist dazu ja auch verpflichtet.

    Wenn TelDaFax den Bach runtergeht dürften dann sicherlich noch viele Kunden die Geld von TelDaFax erfolgreich zurückgefordert haben nachträglich in die Röher schauen und dem Insolvenzverwalter die Zahlung zurückerstatten. Drei Monate ist da eine lange Zeit.

    Da bleibt dem TelDaFax-Geschädigtem Kunden nur eine Möglichkeit:

    - so schnell wie möglich das Geld von TelDaFax zurückholen
    - und dann drei Monate zittern und hoffen das die Insolvenz dann in diesem Fall "zu spät" eintritt


    Gruss
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!