Liebes Handelsblatt [B]TelDaFax ist kein Schneeball! [/B]

Dieses Thema im Forum "TelDaFax Energy" wurde erstellt von TelDaFax_Bramer, 24. Oktober 2010.

  1. TelDaFax_Bramer

    TelDaFax_Bramer Starter

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    Hallo verehrte Leser,

    ich gebe mich als (in diesen Tagen frustrierter) Mitarbeiter von TelDaFax zu erkennen, der sich mit seinen Kollegen gegen die zeitgleich bei einem Dutzend Redaktionen eingestreute Vernichtungskampagne wehrt.

    Ich möchte gerne im Forum einige Informationen geben, um den Handelsblattartikel auch von einer anderen Seite zu beleuchten. Ach ja, unsere Pressestelle weiß nichts hiervon, Sry Thomas.

    Über den Unterschied in der Glaubwürdigkeit eines Mitarbeiters von TelDaFax, gegenüber einem Redakteur eines - bis dato - auch von mir verehrten Blattes, brauche ich mir keine Illusionen zu machen. Auch werden viele meinen Beitrag als gesteuert ansehen, nicht verstehen, zerreissen oder ignorieren.

    Vielleicht überzeugt aber eine handvoll die Logik des Geschriebenen.

    Leider gingen weder Herr Flauger, noch seine anderen Kollegen vom Handelsblatt auf unser Angebot ein, das Folgende mit einem Besuch sowie einem Blick in die Bücher und Daten zu belegen.
    Stattdessen schauten die Herren am Dienstag immer wieder auf die Uhr, zu gut war die Story, zu gut schien alles zu passen. Eine Vorverurteilung war das, auch wenn ich zugeben muss, dass ich an deren Stelle zunächst ähnlich gedacht hätte.

    Bis auf einen entscheidenden Punkt und hier entäuscht mich der Wirtschaftsjournalismus in der Sache und auch im Stil, das ich mich frage, wann haben die eigentlich ihr BILD von der Wirtschaft geändert?

    Bei allen wohl berechtigten Kritiken zum Finanzgebahren der Inhaber rund um die zitierte Person Josten und dessen Schweizer Firmengeflecht, das rechtlich und inhaltlich nichts mit den Troisdorfer Firmen rund um die Gruppe TelDaFax Energy zu tun hat...

    Das Modell ist kein Schneeballsystem , es funktioniert dauerhaft und zwar als seriöses, tragfähiges Modell.

    Nun zum Geschäftsmodell:

    TelDaFax schüttet den größten Teil der Differenz zwischen Grundversorgerpreis und eigenen Einkaufspreis (leicht unter Börsenpreis der EEX) in den ersten 6 Monaten an den Kunden aus.

    Nach dieser Zeit wird der Preis mit Blick auf den dann gültigen Grundversorgerpreis tatsächlich erhöht, immer aber so, dass dem Kunden noch eine Ersparnis gegenüber dem Grundversorgerkonditionen verbleibt und TelDaFax einen Teil der Marge erhält, um zu leben.

    Man teilt sich ab dem 2ten Halbjahr also die gesamte Marge mit dem Kunden.

    Würden wir die Konditionen über den Preis des lokalen Grundversorgers heben, so wanderten unsere Kunden ab. Wem die Preiserhöhung zu hoch ist, der mag ja wieder zu mächsten wechseln, der TelKo Bereich nennt sie "Hopper".

    Es muss also ein Quid pro quo mit dem Kunden, unserem einzigen „Asset“ , geben.

    Soweit die heutige Praxis. TelDaFax fing aber die Tätigkeit mit einem Geburtsfehler im Preissystem an. Man ging 2007 mit einem deutschlandweit einheitlichen Centtarif an den Markt, der im Wege einer Mischkalkulation in manchen Gebieten kostendeckend ist und in anderen nicht.

    Der Verbraucher kam aber, wir ahnen es, überproportional aus den Gebieten mit ungünstiger Margensituation und sicherte sich diese Konditionen für extrem günstige 48 Euro pro Jahr, bis zu 3 Jahre ab. Die Quote derjenigen welche eine Preisgarantie abgeschlossen hatten, lag bei über 40%.

    Der als intelligent beschriebene damalige Vorstand M.Josten hat somit völlig daneben gelegen, was Markt und Verbraucherverhalten angeht.

    Die Kunden haben in der Masse absolut rational und richtig die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten in 2008, befeuert durch den Energiehunger Asiens und Spekulanten, vorausgesehen. Infolgedessen erzielte TelDaFax anfänglich eine negative Marge und war bis zum Auslaufen der Garantien rechtlich unfähig die Kunden im 2ten Jahr im Preis anzupassen.

    Der Zustand, der im Handelsblatt beschrieben wird, ist aber mehr als 1 Jahr alt und reflektiert nicht den Weg, den unser Haus seitdem gegangen ist.

    Zum Vorwurf eines Schneeballsystem:

    Ein Schneeballsystem ist ein, von vornherein in betrügerischer Absicht aufgestelltes System, dass auf permanentes Wachstum in Form von Vorkasse angewiesen ist, bis es sich irgendwann selbst frisst.

    Dazu einige Fakten aus unserer Datenbank.

    Fakt 1: TelDaFax ist nach explosionsartigem Wachstum innerhalb von 3 Monaten (300.000 Aufträge in Oktober bis Dezember 2007), in den beiden Folgejahren nur gering und im aktuellen Jahr bei Stromkunden kaum gewachsen. Von 484.000 versorgten Kunden im Dezember 2009 auf heute rund 500.000 Kunden. Hinzu kommt die Gaskundenzahl von 100.000 Verträgen. Insgesamt ist die Kundenzahl von Jahr zu Jahr immer langsamer angestiegen, im Strombereich stagniert sie sogar.

    Wenn der Schneeball nicht mit einer wachsenden Zahl von Kunden begründbar ist, dann vielleicht mit der Struktur der Zahlweise?

    Fakt 2: TelDaFax hat aktuell nur 23% Jahreszahler über alle Produkte. Die Quote lag in 2007 und 2008 noch bei 27%, hier ist also argumentativ auch kein Beleg für diese geschäftsschädigende Behauptung. Auch ist der Schluss: „TelDaFax = Vorkassemodell“ damit grundsätzlich falsch. Tatsächlich sind die Kunden doch schon seit 2 Jahren durch Verbraucherzentralen gemahnt worden, auf Vorkasse zu verzichten.

    Wenn die Marge von TelDaFax Marge nicht kostendeckend ist, wie das Handelsblatt zu wissen glaubt, dann kollabiert ein solcher Ball nach 2-3 Jahren.

    Fakt 3: TelDaFax konnte aber die Rohmarge durch den oben beschriebenen Prozess der Margenteilung, mit Auslaufen der ungünstigen und mit viel zu langen Preisgarantien gesicherten Preise aus 2007 langsam vom Negativen (-2% 2009) ins Positive (+6% in 2010) drehen.

    Bei unveränderten Preisen würde diese Marge ohne weitere Preiserhöhungen in 2011 auf über 7% steigen, da die gewonnenen Gaskunden eine höhere Marge bringen. Die Folge ist ein Gewinn in 2011 bei einem Break-even von 7% unter Vollkosten.

    TelDaFax hat es schon heute geschafft!

    Vermutlich richtig und Fakt 4 ist, dass unser sportlichster Widersacher Flexstrom, wie kürzlich im – ACHTUNG! - Handelsblatt veröffentlicht, schwarze Zahlen schreibt.

    Wie kann Flexstrom das mit ähnlichen Preisen, wie den unseren und einem vergleichbaren Tarifsystem, also nach Logik der Presse mit einem Schneeballsystem, erreichen?

    Genauer durchleuchtet und somit transparenter als TelDaFax wird in absehbarer Zukunft kein Unternehmen im Energiemarkt sein.

    Insofern kann das gerade Erlebte auch eine Chance und Befreiung sein.

    Zu Fragen nach den Lastschriften:

    Eine Rücklastschrift geht bei schriftlicher Beauftragung auch noch 6 Wochen nach Quartalsende, bei Online Einzugsermächtigung noch später. Bitte bei der eigenen Hausbank nachfragen, die wollen den Glauben an eine uralte 6 Wochen-Frist ungern zerstören.

    Achja, wenn TelDaFax Kunden jetzt die Lastschriften massenweise zurückgeben oder durch Abwanderung das Misstrauen aussprechen sollten, wird genau das eintreffen, was sich manche Profiteure von einer Insolvenz erhoffen. Ich kann niemanden davon abhalten, aber das wäre die Konsequenz.

    Der Markt wird zurück geworfen, die verschreckten Kunden kehren reumütig zu den regionalen Monopolen zurück, die Wechselwilligen legen sich wieder zurück oder gehen allenfalls zu einer Zweitmarke der Großen 4.

    Wer nun, nach dem vergeblichen Versuch des ehemaligen Verfassungsschützers Matschke eine „Gebühr“ für die gestreuten Informationen von dem Käufer zu erheben, profitiert, darüber kann man nur spekulieren.

    Interessenten an einer Insolvenz von TelDaFax gibt es genug. Daher verwundert es auch nicht, dass diverse Päckchen mit illegal erworbenen Informationen zeitgleich bei einem Dutzend Redaktionen in Deutschland erschienen sind.

    Wenn es den Fadenziehern darum gegangen wäre, einen überhöhten Kaufpreis zu verhindern, hätten 2 Pakete für dieses edle Denken gereicht:

    1 beim Handelsblatt und
    1 bei der Staatsanwaltschaft.

    Die gesamte bundesdeutsche Presselandschaft mit überwiegend einem Jahr alten Material zu pflastern, bedeutet nur eins:

    TelDaFax soll um jeden Preis platt gemacht werden!

    Für die Person eines ehemaligen Vorstandes interessiert sich doch die Öffentlichkeit gar nicht.

    Erstaunlich ist, dass in den letzten Tagen nahezu ungebrochen Kunden kamen. Es ist nur eine Momentaufnahme und kann sich in der kommenden Woche sicherlich drehen, wenn auch die Massenpublikationen auf TelDaFax einprügeln.

    Ich heisse Andreas Bramer, bin Leiter im Controlling dieser Firma und stehe zu TelDaFax und der Idee, den Kuchen mit dem Kunden zu teilen!

    ... und bin mir nicht sicher, ob es klug war das hier zu schreiben, aber die Gedanken mussten raus in dieser Nacht, also lasst mich leben!
     
  2. 0815-user

    0815-user Gelegenheits-User

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    Huhu,

    ich bin zwar kein Mitarbeiter von Teldafax oder ähnlich,
    aber diese Darstellung werde ich genau so unterschreiben.

    Vielen Dank für die Darstellung. Es war kein Fehler dieses Bericht
    zu schreiben.

    Hoffentlich beruhigt die Presse sich jetzt schnell und denkt daran
    Leben und leben lassen.

    MfG
    Ralf Müller
    (Neukunde)
     
  3. MeyerLansky

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    Ich habe Ihre Darstellung mit großem Interesse und auch mit einer gewissen Sympathie gelesen, zumal es das erste Mal ist, dass diese Firma halbwegs authentisch auftritt. In diesem Forum kommt Teldafax seit Jahren durch die Bank nicht gut weg. Immer wird die arme Pressesprecherin vorgeschickt, die Fragen klären und gelinkte oder mit Inkassobüros (unjuristisch ausgedrückt:) bedrohte Kunden beruhigen soll. Und ein weiteres zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Teldafax-Forum. Wenn von Tf Geld eingezogen wird, geschieht das innerhalb von Stunden, wenn sich hingegen Kunden von Teldafax lösen wollen, stoßen sie häufig auf eine inkompetente Hotline oder werden monatelang vertröstet, bis sie endlich - oft nach Drohung mit Gerichten oder Anwälten - an ihr vorausgezahltes Geld kommen, wobei Abrechnungen häufig falsch sind, und zwar in den seltensten Fällen zu Lasten von Teldafax. Das alles hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass der Fa. Teldafax der Ruf des durch und durch Unseriösen anhaftet. Und wenn man jetzt noch als (ehemaliger) Kunde erfährt, dass die Finanzdecke knapp ist, erklärt sich auch, warum viele Kunden monatelang auf ihr Geld warten mussten oder von Ihrer Hotline mit zumeist unqualifizierten Erklärungen abgespeist wurden und warum das Gerücht umgeht Tf drohe die Insolvenz. Es ist wohl offenbar nicht genügend Geld da, um Gläubiger zeitnah zu befriedigen. Das wiegt schwer und bedarf m.E. weitergehender Erklärungen - auch von Ihnen - 1. zum von mir monierten Geschäftsgebaren von Teldafax, 2. zur Frage, wie Sie solchen unseriösen Praktiken in Zukunft effektiv begegnen wollen und wie Sie 3. dieser Firma wieder ein seriöses Image geben wollen. Null-acht-fuffzehn-User gibt es wie Sand am Meer. Aber die werden Ihnen nicht helfen, weil man über deren spontane Begeisterung zwar wohlwollend lächelt, aber jenseits dieser "Hoffenden" der rational handelnde, auf sein Geld bedachte Kunde gerne auch in Zukunft wüsste, worauf er sich bei Ihnen einlässt. Lange Rede - kurzer Sinn: Wie wollen Sie Ihr unseriöses Image los werden, wie wollen Sie in Zukunft glaubhaft mit Kundenbeschwerden umgehen und wie sollen sich Kunden bei Ihnen gegen das Insolvenzrisiko schützen?
     
  4. TelDaFax_Bramer

    TelDaFax_Bramer Starter

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    Hallo MeyerLansky,

    Ich habe mal gelernt, dass die gefährlichste Unternehmenssituation ein unkontrolliertes Wachstum ist, da weder die Unternehmensprozesse, noch Mitarbeiter oder deren Unternehmenskultur gleichmäßig mitwachsen können.

    So explodierte die Kundenzahl in 3 Monaten, die Mitarbeiterzahl zog aber erst "langsam" von 50 in 2007 auf 540 in 2010 nach.

    Das kritisierte Geschäftsgebaren ist infolgedessen ein Ausdruck von Überlastung und fehlerhaften Systemen und Prozessen gewesen und auch andere Dinge haben eine Rolle gespielt.

    Innerhalb des letzten Jahres vollzog sich jedoch eine Kehrtwendung und es sollte eigentlich auch an der rückläufigen Frequenz von Beschwerden hier ablesbar sein, auch wenn noch immer nicht alles Gold ist.

    Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und Meinungsforen wie diesem wird sich nur langsam bessern, da es immer wieder auch in funktionierendem Umfeld zu Problemen kommt.

    Im Sinne einer koordinierten Sprache unseres Hauses überlasse ich die Darstellung, wie wir aus der Sache kommen nun lieber der Pressestelle.

    Inzwischen ist der Fall TelDaFax jedenfalls auch ein Politikum geworden, da der Pseudomarkt Strom im Falle einer TelDaFaxpleite in seinen Grundfesten erschüttert werden würde.

    Schauen wir mal, was in diesen Tagen noch Lustiges passiert.

    Beste Grüße

    Andreas Bramer
    :rolleyes:
     
  5. 0815-user

    0815-user Gelegenheits-User

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    Huhu,

    auf zu Stern TV und schnell Stellung beziehen, bevor es Weitere Selbstdarstellungen und negativ Presse gegen Teldafax in den Medien gibt.

    Als nächstes stürzt sich Akte 2010 oder Plusminus auf Teldafax und die haben bestimmt kein Interesse das Unternehmen positiv darzustellen. Als Beispiel Pfusch am Bau etc. wenige Bauherren die unzufrieden und Millionen sind zufrieden. Berichtet wird aber nicht von den Millionen zufriedenen Kunden.

    Wenn solche einseitige Berichterstattung dann mal über den Sender gingen, dann wars das meist für das Unternehmen. Ob zu recht und mit unrecht. Man hat einen Namen zu verlieren.
    Viel wichter sind dort die Quoten. Und wie Interessant das Thema im Moment in den Medien ist, sehen wir ja alle jetzt.

    Ich bin der Meinung das Stern TV da neutraler urteilt und recherchiert. Jetzt ist noch Zeit und die Taktik muss gut überlegt werden. Ich bin ein Kämpfer, Meinungsbildner und beuge mich nicht der Mehrheit wenn ich von was überzeugt bin. Auch wenn es sich später als falsch darstellt.

    Angriff ist die beste Verteidigung und gemeinsam sind wir stark!!!!!

    Ich habe Stern TV davon unterrichtet und die Mail als Kopie an den Pressesprecher von Teldafax
    gesendet.

    Ralf Müller
    Kunde 4170488
     
  6. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    @ TelDaFax_Bramer

    Mehr zum Thema Strom-Magazin - Meinungsforum - Antwort erstellen auf www.strom-magazin.de


    bin jetzt nicht derjenige, der sich an dieser leidigen Diskussion groß beteiligt hat, aber:

    Es ist schon auffällig, dass die Prozesse, die zugunsten TDF laufen reibungslos und schnell funktionieren, wenn der Kunde aber etwas möchte alle überlastet sind... ;)

    Klassisches Schöngerede. Bei einer Insolvenz ist das Geld futsch denn es kommt selten eine nennenswerte Quote raus. Wenn Geld da wäre, gäbe es schließlich auch keine Insolvenz. Und der bereits gezahlte Strom darf in der Grundversorgung obendrein nochmal gezahlt werden. Und Sie wissen selbst, dass die Monatszahlung nicht wirklich attraktiv ist.

    Das gilt bestenfalls für die Kunden, deren Frist für eine Rückbuchung noch nicht abgelaufen ist. Und dann bin ich mir noch nicht mal sicher, ob das nicht ein Insolvenzverwalter verhindern kann. Meines Wissens ist es z.B. bei insolventen Versicherungen nicht möglich, den gezahlten Beitrag zurückzuholen. Wieso sollte es bei Strom anders sein. Mal abgesehen ist davon ist es ja nicht verwunderlich, dass sich die Banken bei Ihrem Geschäftsmodell das Risiko mit Sicherheiten verringern lassen.

    Klingt gut, aber wie sieht es denn mit den OP´s bei Ihren Kunden aus? Schließlich ist es ja systemimmanent, dass DORT die Schulden entstehen...


    In der Folge beschreiben Sie, wie es sein KÖNNTE, wenn es denn einen Bürgen GÄBE. Ist denn zwischenzeitlich so einer aufgetaucht? Falls nicht, erübrigt sich Ihr gesamter Vortrag bis Punkt 2 Transparenz.

    Zu dem Thema konnte ich auch beim kurzen Googlen nicht mehr finden als das:
    http://lokale-wirtschaft.rp-online....gsgeruechte-um-Stromfirma-Teldafax-1636263084
    Und das klingt irgendwie auch nicht vertrauenbildend.


    Zu diesen Ausnahmefirmen gehört TDF? Wieso?

    Stereotypes Marketinggesülze. Diese Form von Argumenten wird immer wieder gern angeführt. Inwiefern Gewinne auf dem Rücken welcher Marktteilnehmer erwirtschaftet werden ist doch unter anderem in all den Foren der Diskussionspunkt.

    Die Big4 sind ein Problem, jedoch eher bei der Erzeugung und den Übertragungsnetzen sowie ihrer Lobbyarbeit. DA werden die Preise gemacht.

    Woraus darf das geschlossen werden? So ist das eine blanke Behauptung. Fakten bitte.

    TDF als Feigenblatt der Oligopolisten (denn einen Monopolisten gibt es hier nicht)? Sozusagen als "Vorzeigemitbewerber"? Und sobald TDF größere Makrtanteile generiert, wird sie dann die Submarken der Großen im Preiskampf niederringen? Bis zur Insolvenz der ANDEREN? Sorry :D wer soll das denn glauben? Oder verstehe ich diesen Absatz nicht?

    Schnelle Eingreiftruppe für was? Um schnell und flexibel auf die wendige Marktstrategie von TDF und Konsorten reagieren zu können? Oder vielleicht nicht doch eher aus vermarktungsstrategischen Gründen, z.B. um nicht gleich als überteuerter "Monopolist" verworfen zu werden. Oder auch mal gegen die Konkurenten bei der BNA zu stänkern bzw. neue Prozesse und Vertragsvarianten auszuprobieren. Evtl. auch nur, um mal manches auf dem Gerichtsweg grundsätzlich entscheiden zu lassen....
    Sicher, dafür auch. Aber wieso sollte ausgerechnet TDF aus diesem Preiskampf als Sieger hervorgehen? Da würde ich gern ein paar griffige Argumente lesen - aber bitte keine Parolen.

    Wahrscheinlicher ist der Grund in Geschäftsmodell und -gebahren sowie den vorliegenden Zahlen zu finden.

    Ich habe TDF noch nicht in einer weiter reichenden politischen Diskussion wiedergefunden. Und was eine Pleite betrifft: Auch wenn es schon etwas länger her ist, aber das hat es schon gegeben (z.B. Ares). Was sollte da nun bei TDF anders sein. Außer vielleicht, dass dann das Modell der Vorkasse für alle Zeiten gestorben ist...

    Für die betroffenen Kunden ist das alles andere als lustig.

    Irgendwie steckt nicht viel Handfestes in Ihrem Vortrag.

    So long
     
  7. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    @ Herr Bramer

    ich finde es nicht sehr lauter, wenn Sie hier einfach Ihre alten Beiträge überschreiben und so die Nachvollziehbarkeit der Diskussion unmöglich machen.

    So wirbt man eigentlich nicht um Vertrauen. Am Doing hier im Forum wird es ja wohl nicht liegen.

    So long
     
  8. MeyerLansky

    MeyerLansky Fachmann

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    Danke Mix für Ihre Statements und die kluge Stellungnahme zu Bramers Thread. Jetzt bin ich im übrigen mal auf die nächste Sendung von Stern TV gespannt, die 0815-user ins Spiel bringen will ;-) Stern TV passt irgendwie. Auch diese Firma ist mir bisher noch nie durch eine besondere Seriosität aufgefallen. PS: Auch ich meine, dass man aus Gründen der Authentizität eigene Threads, auf die andere bereits geantwortet haben, inhaltlich nicht mehr verändern sollte.

    Allen eine schöne Woche
     
  9. TelDaFax_Bramer

    TelDaFax_Bramer Starter

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    Hallo MeyerLansky und Mix,

    Zitat:
    ________________________________________________________________________
    "Auch ich meine, dass man aus Gründen der Authentizität eigene Threads, auf die andere bereits geantwortet haben, inhaltlich nicht mehr verändern sollte.
    ________________________________________________________________________

    Sie haben völlig Recht, ich bitte aber um Milde.

    Sie sehen am Zeiteintrag, dass sich meine letzte Bearbeitung überschnitten hatte mit der Antwort von Mix. Auch bin ich kein erfahrener Forumsdiskussionsteilnehmer.

    Ich werde gerne in der nächsten Zeit den Beitrag etwas handfester gestalten, derzeit sind in Anbetracht der überwältigenden Aufgabenflut die Tage und leider auch Nächte zu kurz.
    So viel zur schönenen Woche. ;o)

    Viele Grüße
    Andreas Bramer
     
  10. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    nur noch so am Rande:

    Er hat den Thread nicht nur ein WENIG VERÄNDERT sondern komplett überschrieben.... Spricht eigentlich für sich.

    Und ich mag mich ja täuschen und für den Fall entschuldige ich mich schon mal im Voraus:
    ZUFRIEDENER und kämpferischer TDF-Kunde mit Nick "08/15-User" und Realnamen "Ralf Müller"..... Für mich ist das Realsatire, da ändert auch eine Kundennummer (die ohnehin keiner prüfen kann) nichts.

    Wäre einfach schön, wenn TDF sich wie ein fairer und seriöser Marktteilnehmer verhalten würde. Solche Spielchen sind kindisch bis peinlich....

    So long
     
  11. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Milde gibt es da nicht. Überschreiben verstößt gegen Etikette und gesunden Menschenverstand. Da spielt die zeitliche Überschneidung oder Forenerfahrung keine Rolle. Und sie haben nicht nur den einen Eintrag überschrieben (nicht nur editiert!) sondern auch den Folgeeintrag.

    Spricht für sich, wenn man zu seinem Geschriebenen nicht mehr stehen möchte.

    Ich glaube gern, dass Sie (wie andere auch) viel zu tun haben. Aber die Ausführlichkeit, mit der sie den ersten Thread überarbeitet haben spricht nicht für Zeitnot.

    So long
     
  12. Klaus Bratmann

    Klaus Bratmann Starter

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    Lieber Herr Controller Bramer, wenn das alles so fürchterlich gegen Teldafax gerichtet ist, warum tragen Sie nicht Sorge für eine zufriedenstellende Kundenorientierung? Meyer-Lansky hat völlig recht: MONATELANGE Hinauszögerung von Rückzahlung des Schlußguthabens. Wenn Sie wirklich der Controller der Firma Teldafax sind, sind Sie ein (gelöscht) Controller!

    (Bitte keine Beleidigungen! - Redaktion Strom-Magazin.de)
     
  13. Klaus Bratmann

    Klaus Bratmann Starter

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    Liebe Redaktion,
    Sie haben im Prinzip natürlich recht. In der Praxis heißt das aber: keine Beleidigungen erwünscht, sich aber betrügen lassen dürfen. Ist das die neue political correctness? Geld ist nämlich immer noch nicht eingetroffen. Kann sich jetzt jeder ein eigenes Bild draus machen.
     
  14. felix2000

    felix2000 Gelegenheits-User

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  15. hgause

    hgause Gelegenheits-User

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    So so, am 24.10.2010 stagnierte noch die Kundenzahl im Strombereich und plötzlich - gerade mal 8,5 Wochen später - verzeichnet Teldafax nach eigenen Angaben der Hotline bzw. per Antwortmail einen sprunghaften Anstieg von 80.000 Neukunden.

    Ja nee, iss klar ne, durch die ganze negative publicity der letzten Wochen wollen jetzt alle Kunde bei Teldafx werden.

    Bei solchen Mitarbeitern wundert mich gar nichts mehr...
     
  16. marsupulami

    marsupulami Starter

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    Hallo Herr Bramer,
    zunächst möchte ich Ihnen meinen Respekt ausprechen für Ihren mutigen Beitrag.
    Sie sollten sich bewußt machen, dass zunächst einmal jeder Ihrer Kunden ein "Hopper" ist. Wenn es diese "Hopper" nicht gäbe, hätte Ihr Geschäftsmodell "keinen Fuß auf die Erde" bekommen.
    Ein auf lange Sicht erfolgreiche Strategie wäre, diese gewonnen "sprunghaften" Kunden dauerhaft zu binden. Für mich gibt es nur 2 Möglichkeiten dies zu erreichen:
    1. TelDaFax bietet für alle Zeiten die günstigsten Preise. (eher Unwahrscheinlich)
    2. TelDaFax bietet einen problemlosen transparenten Kundenservice an. Die Kunden die in den letzten Jahren wegen Ersparnissen zwischen 200-1000,-€ gewechselt haben werden zukünftig nicht zwingend zum Wettbewerber wegen 100,-€ Ersparniss wechseln, weil sie zufrieden sind!

    Ich glaube, dass sie diese Chance vertan haben und gerade dabei sind sie zu vertun. Ich befürchte für Sie, dass ein Großteil der neu hinzugewonnenen Kunden im Jahr 2011 kündigen werden. Und dies nicht weil sie etwas teurer geworden sind! :O
     
  17. leroi69

    leroi69 Starter

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    Lieber Herr Andreas Bramer,

    Meine Erfahrung mit Teldafax:
    Ende September Wechselantrag gestellt, Einzugsermächtigung für das Paket 1708L und den Sonderabschlag von 200€ gegeben.

    17. Oktober: Info das ich das Paket vorab überweisen soll, dann würde der Wechselantrag bei mienem jetzigen Anbieter sofort gestellt.

    18. Oktober: 640 Euro überwiesen

    Heute (23.12.): Neues Schreiben indem ich aufgefordert werde, Zitat: ...den Betrag von 200 Euro unverzüglich zu überweisen". Erst mit Eingang der Sonderabschlagszahlung beginnen wir mit dem Wechselprozess.

    auch Heute: Telefonat mit der Kundenhotline mit der Bitte mir unverzüglich die bereits gezahlten 640 Euro zurück zu erstatten und mir dies sehr unverzüglich schriftlich zu bestätigen.

    Mir kommt das so vor als wenn ich hier einer üblen Abzocke auf den Leim gegangen bin. Erstmal Kohle einkassieren, immer mal ein wenig die Modalitäten ändern (wenn ich überweise ist die Kohle erstmal weg, bei Lastschrift wie vertraglich vereinbart kann ich das Geld ja zurückbuchen lassen), zwischendurch mich noch zu einigen Anrufen nötigen die ich dann mit 20ct pro Verbindung zahle (aber hier macht die Masse der Anrufer ja auch einen schönen betrag aus).

    Wie gut das ich a) grad 3 Wochen Urlaub hab, b) ne Rechtsschutzversicherung besitze, und c) nen Kumpel beim Express das ist die lokale version der Bild-Zeitung in Köln)

    Wenn das kein Schneeballsystem ist dann sollte TelDaFax mir mal das Gegenteil beweisen. Allen anderen die sich vllt. vorab im Internet über TelDaFax informieren kann ich nur abraten auch nur einen Cent vorab zu überweisen. Der ganze Ärger lohnt nicht und wenn man Zins und Zinseszins plus Telefonkosten plus das Risiko addiert lohnt ja schon bald der kauf eines eigenen Blockkraftwerks.

    Grüße aus Köln
    Frank R.

    PS.: Ich hoffe ja das es für eine Strafanzeige wegen arglistiger Täuschung reicht und das im Januar nicht allzuviel passiert und mein Kumpel ne gute Story braucht, dann werde ich Ihnen (wie auch der interessierten Mitleserschaft) hier gerne diese mitteilen ;-)
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!