Preiserhöhung per E-Mail

Dieses Thema im Forum "Tarif- und/oder Anbieterwechsel" wurde erstellt von Nardoa, 4. Mai 2011.

  1. Nardoa

    Nardoa Starter

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    Hallo,

    ich habe vor ca. einem Jahr einen unbefristeten Vertrag mit monatlichem Kündigungsrecht abgeschlossen, nachdem jetz die Jahresabrechnung anstand habe ich nicht schlecht gestaunt, die ersten zwei Abrechnungsmonate wurde der Preis nach vetrag berechnet und dann wurde zweimal erhöht, ich aber nicht informiert. Nach Rückfrage wurde ich informiert das ich per E-Mail über die Preisanpassungen informiert wurde, diese Nachrichten habe ich nicht erhalten, auch mein Kundenkonto zeigt diese Nachrichten nicht an, alle anderen E-Mails sind dort gespeichert. Laut AGB muss ich im Falle einer Preiserhöhung informiert werden Zitat Anfang "Änderungen der Preise werden jeweils zum Monatsbeginn und erst nach individueller Bekanntgabe wirksam, die mindestens sechs Wochen vor der beabsichtigten Änderung erfolgen muss." Zitat Ende. Auf Rückfrage hies es "Wir haben keine Rückmeldung erhalten, dass unsere E-Mail nicht zustellbar war. Unsere Preise erlangten somit Wirksamkeit."

    Ich lösche und ignoriere keine unliebsamen Nachrichten (Alle E-Mails werden gespeichert) sondern reagiere in angemessener Form darauf, ist diese Vorgehensweise des Anbieters rechtens zumal alle anderen wichtigen Nachrichten (Vertragsschluss, Zählerstandsabfrage und Abrechnung) zugestellt worden?

    Danke und Grüße

    Nardoa
     
  2. Mix

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    Moin,

    der Versorger muß Dir eine Strompreisänderung mitteilen. Ob das per Mail möglich ist, müsste in Deinem Vertrag festgehalten sein.

    Die Zustellung der Mail oder eines Briefes muß der Versorger nachweisen können. Das wird hier nicht der Fall sein.

    Ich würde die Rechnung auf den alten Preis kürzen, die Abschläge entsprechend berichtigen und meinem Lieferanten das so auch mitteilen.

    Dann kommt es darauf an, wie weit es der Versorger dann treiben möchte. Mahnungen, Sperrandrohungen, gerichtliches Mahnverfahren. Ich denke, Du hättest gute Chancen, das alles problemlos abschmettern zu können. Ist allerdings etwas Aufwand.

    So long
     
  3. Nardoa

    Nardoa Starter

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    Hallo und Danke für Deine Antwort,

    im Vertrag oder den AGB ist nicht festgehalten wie die Mitteilung über eine Strompreisänderung zu erfolgen hat, lediglich der bereits zitierte Satz aus den AGB beschäftigt sich mit dem Thema. Eine "individuelle Bekanntgabe" ist für mich ein persönlich an mich gerichtete Nachricht als E-Mail oder Brief. Beides habe ich nicht bekommen. Der Anbieter sagt das Briefe nur versendet werden wenn es beim Versand einer E-Mail Probleme gibt. Auf meine Beanstandung bekam ich folgende Nachricht "Wir haben Ihnen unser Schreiben der Preisanpassung am 17.12.2010 per E-Mail übersendet. Wir haben keine Rückmeldung erhalten, dass unsere E-Mail nicht zustellbar war. Unsere Preise erlangten somit Wirksamkeit." Bei Vertragsabschluss bekam ich eine E-Mail in dieser waren alle relevanten Details (AGB usw.) und einen Link zum Preisblatt, unter diesem Link finde ich heute natürlich andere Angaben, aber ich bin doch nicht verpflichtet ständig zu überprüfen ob sich mein Preis geändert hat?

    Da die erhöhten Beträge mit den monatlichen Abschlägen ja bereits gezahlt wurden (habe weniger verbraucht als gedacht) gibt es nur eine minimale Nachforderung welche bereit abgebucht wurde. Ich werde die Rechnung jetzt entsprechend ändern, die Differenz mit Fristsetzung einfordern und darauf hinweisen das zu viel abgebuchte Beträge zurück gebucht werden. Wenn das nicht hilft wird das wohl ein neues Mandat für meine Anwältin, vor Arbeit oder Aufwand scheue ich mich nicht, ich miss gegenüber meinen Kunden auch korrekt arbeiten.

    Grüße Nardoa
     
  4. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    das mit den Links ist wirklich so eine Sache. Besser ist es sich das wegzuspeichern.

    Aber ich denke wirklich, Du hast eine gute Chance. Mit der Aussage über die Zustellung der Mail macht es sich Dein Anbieter zu einfach. ER muss die Zustellung nachweisen und nicht Du, dass Du die Nachricht nicht bekommen hast.

    Die Widersprüche zu den Bankeinzügen würde ich sofort machen und so viel Kohle zurückbuchen lassen wie möglich. Du holst so sicher Dein zu viel gezahltes Geld zurück.

    Anschließend die Einzugserächtigung entziehen und auf Überweisung umstellen.

    Wünsche Dir, dass Dein Lieferant ein Einsehen hat. Halte uns auf dem Laufenden.

    So long
     
  5. IQ50

    IQ50 Starter

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    Um welchen Anbieter ging es hier? Nicht zufällig Secura?


    Grüße!
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!