Preiserhöhung nach Wirksamkeitskündigung

Dieses Thema im Forum "Tarif- und/oder Anbieterwechsel" wurde erstellt von Nicon, 19. Dezember 2018.

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  1. Nicon

    Nicon Starter

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    Hallo zusammen,

    ich bin seit 01.04.2018 Kunde der BEV-Energie (Grundpreis 23,77€, Arbeitspreis 27,33ct).

    Zum 01.04.2019 habe ich den Vertrag gekündigt und wechsle zu einem anderen Anbieter. Die 12 Monate muss ich definitiv voll machen, damit ich den Neukundenbonus ausgezahlt bekomme.

    Heute hatte ich dann ein Schreiben mit folgendem Wortlaut in der Post:

    Sehr geehrter Herr XY,

    wie in der Presse bereits ausführlich berichtet wurde, verändern sich die Kosten für Energieversorgungsunternehmen, wie zum Beispiel die Energiegroßhandelspreise und die Netznutzungsentgelte laufend. Bitte entnehmen Sie im Folgenden die veränderten Vertragsbedingungen, die anlässlich der steigenden Kosten für uns als Energieversorgungsunternehmen entstehen und ab dem 01.02.2019 gelten. Die zukünftigen Preise betragen: Grundpreis 46,44€, Arbeitspreis 27,33ct


    Wie man sieht verdoppelt sich der Grundpreis fast. Das sieht für mich nicht nach einer statthaften Preiserhöhung aus. Eher habe ich den Anschein, dass man mich frühzeitig aus dem Vertrag drängen möchte um den 12-Monats-Bonus nicht zahlen zu müssen.

    Ich beabsichtige die BEV jetzt erstmal anzuschreiben. Diese sollen mir auflisten welche genauen Mehrkosten auf sie einwirken und in welchem Umfang diese auf mich umgelegt werden dürfen.

    Ich habe zwar eine 12 monatige Preisgarantie aber diese ist nur eingeschränkt (und so wie ich hier bisher lesen durfte ziemlich nutzlos)

    Habt Ihr weitere Ratschläge was ich noch tun kann?

    Danke schon mal
     
  2. REWE47

    REWE47 Super-User

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  3. REWE47

    REWE47 Super-User

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    #3 REWE47, 19. Dezember 2018
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2018
    Ist das ein jährlicher oder ein monatlicher Grundpreis ?

    Selbst wenn Letzteres der Fall ist, dann ist das vom 01.02. - 31.03.19 ein Mehraufwand von "nur" 45,34 Euro.

    Selbst die Erhöhung ist für mich NICHT nachvollziehbar: Umlagen ab 1.1.19 leicht rückläufig; Netzentgelte vielleicht ab 1.1.19 geringfügig gestiegen / fragen Sie Ihren Strom-Netzbetreiber (und prüfen Sie die AGB Ihres Vertrages, ob die Netzentgelte überhaupt von der "eingeschränkten" Preisgarantie ausgeschlossen sind); der anteilige eigentliche Strompreis (= die Energiegroßhandelspreise / die Beschaffungskosten) ist sicher durch die "eingeschränkte" Preisgarantie festgeschrieben und kann für die Preiserhöhung NICHT vorgeschoben werden.

    edit:
    Künftig bei der Versorgerwahl tunlichst nicht allein auf (vermeintlich) billig schauen und die wg. diverser rechtswidriger Praktiken hinreichend bekannten "Schwarzen Schafe" der EVU-Branche besser generell meiden - siehe bspw.
    hier http://www.energieverbraucher.de/de/anbieterinfo__3046/NewsDetail__17557/ und
    hier http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/ und
    hier https://www.stern.de/wirtschaft/new...schafe-unter-den-billiganbietern-7372970.html !


     
  4. Nicon

    Nicon Starter

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    Hallo REWE47,

    der Grundpreis ist ein monatlicher Betrag. Natürlich sind das "nur" 45€ für mich (knapp 70€ wenn ich den Arbeitspreis mit einrechne) , allerdings erhöhen die ja nicht den Preis für mich für 2 Monate sondern stellen sich hin und behaupten den Preis im gesamten anpassen zu müssen. Das mich das jetzt nur für 2 Monate trifft sehe ich einfach mal als Glück an ;)

    Ich habe mir übrigens rein aus Interesse auf der Homepage von der BEV mal ein Neukundenangebot berechnen lassen. Komischerweise keine Preisanpassung in Sicht.
     
  5. REWE47

    REWE47 Super-User

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    Wieso das, lt. Ihrem Eröffnungsbeitrag wurde der Arbeitspreis doch NICHT erhöht!?
    Der "Lockpreis" für Neukunden wird von den "Schwarzen Schafen" auch selten geändert. Preiserhöhungen
    (die meistens völlig überzogen/nicht im Rahmen der tatsächlichen Kostenentwicklung sind und dann lt. BGH unzulässig und vom Kunden NICHT zu bezahlen) gibt es für Bestandskunden, die eine rechtzeitig Kündigung verpennt haben - siehe die in Antwort #3 verlinkten Artikel.

    Die Website der BEV Energie scheint bereits (zumindest derzeit) "dunkel" zu sein. :rolleyes:

    .
     
  6. Nicon

    Nicon Starter

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    Dann hat sich beim Ursprungspost leider der Fehlerteufel eingeschlichen. Der Arbeitspreis wurde von 23ct auf 27ct erhöht.
     
  7. REWE47

    REWE47 Super-User

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    Für eine Erhöhung des Arbeitspreises um ca. 4 Ct/kWh plus 22,67 €/Mon. Grundpreiserhöhung (bei einem durchschnittlich Haushalts-Jahresverbrauch von 3.500 kWh macht das weitere ca. 7,77 Ct/kWh aus) gibt es KEINEN Grund (mal ganz davon abgesehen, dass eine Erhöhung der Strom-Beschaffungskosten durch eine "eingeschränkte" Preisgarantie abgesichert wäre).

    Lt. ständiger Rechtsprechung des BGH (z.B. Urteil vom 28.10.2015, Az. VIII ZR 158/11, Randnummer 85)
    sind Preiserhöungen/-anpassungen nur im Rahmen der (vom Versorger darzulegenden!) tatsächlichen Kostensteigerungen zulässig und wirksam - siehe bspw.
    https://forum.energienetz.de/index.php/topic,20355.msg118047.html#msg118047 - Auszug:
    "*** berechtigen ihre Anpassungsrechte die Versorger zu Preiserhöhungen nur, soweit sie damit unvermeidbare Kostensteigerungen OHNE ERZIELUNG EINES ZUSÄTZLICHEN GEWINNS an die Kunden weitergeben und dabei Kostensenkungen auch zeitlich ebenso und nach den gleichen Maßstäben berücksichtigen wie Kostensteigerungen. Halten sich einseitige Preiserhöhungen nicht innerhalb dieser Grenzen, sind sie vom Anpassungsrecht des Versorgers nicht gedeckt und damit unwirksam".



     
  8. REWE47

    REWE47 Super-User

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    #8 REWE47, 20. Dezember 2018
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2018
    Hallo Nicon, auf meinen vorstehenden Beitrag #7
    möchte ich nochmal zurückkommen und fragen:

    Die genannte vertrags- und rechtswidrige Grund- und Arbeitspreiserhöhung der BEV Energie ab 01.02.2019

    = lt. Ihrer Aussage für Sie knapp 70,00 Euro für die restliche Vertragsdauer im Zeitraum 01.02. - 31.03.2019
    wollen Sie doch hoffentlich NICHT, auch nicht teilweise, bezahlen ?

    Zur "Begründung" der BEV - Zitat aus Ihrem Eröffnungsbeitrag "wie in der Presse bereits ausführlich berichtet wurde,
    verändern sich die Kosten für Energieversorgungsunternehmen, wie zum Beispiel die Energiegroßhandelspreise und die Netznutzungsentgelte laufend." ist anzumerken, dass nicht Presseberichte, sondern allein die vertraglichen und rechtlichen Bestimmungen maßgeblich sind !

    Die in den letzten Monaten für die Versorger tatsächlich gestiegenen Beschaffungskosten/Großhandelspreise (allerdings bei weitem NICHT dermaßen, dass eine -wie bei Ihnen- Preiserhöhung um insgesamt effektiv ca. 11,56 Ct/kWh gerechtfertigt wäre) sind durch die für Ihren Vertrag geltende "eingeschränkte" Preisgarantie für das erste Lieferjahr festgeschrieben und lassen folglich KEINE Preiserhöhung zu.

    Die Netzentgelte verändern sich ab dem 01.01.2019 ebenfalls, allerdings bei vielen Verteil-Netzbetreibern/VNB inklusive vorgelagerte Netzkosten des jeweiligen Übertragungs-Netzbetreibers/ÜNB nach unten - bei meinem Strom-VNB Avacon Netz GmbH inkl. ÜNB Tennet bei einem Jahresverbrauch von z.B. 3.500 kWh eine geringfügige Verminderung um insgesamt brutto 11,57 €/Jahr (jeder kann auf der Website seines Netzbetreibers die veröffentlichen Netzentgelte 2018 und 2019 nachlesen). In anderen Netzgebieten, wo es ab dem 01.01.2019 womöglich eine kleine Erhöhung der Netzentgelte geben kann, bewirkt die eingeschränkte Preisgarantie, dass eine Preiserhöhung ebenfalls unzulässig ist (zumindest ist in der aktuellen Strom-AGB der BEV in Ziffer 5.9 bestimmt, dass die Preisgarantie auch die Netzentgelte einschließt).

    Die eingeschränkte Preisgarantie der BEV gilt NICHT für die 5 Strom-Umlagen, die werden allerdings ab dem 01.01.2019 NICHT erhöht sondern um insgesamt brutto 0,144 Ct/kWh gesenkt.

    EMPFEHLUNG:
    Als Betroffener würde ich per Einschreiben-Einwurf an die BEV 1.) der Preiserhöhung insbesondere mit Hinweis auf die Preisgarantie widersprechen und ankündigen, dass ich den Preiserhöhungsbetrag und einen ggf. erhöhten Abschlag nicht bezahlen werde sowie 2.) ein erteiltes SEPA-Mandat widerrufe. Für die restliche Vertragsdauer würde ich die noch fälligen Abschläge in ursprünglicher Höhe (evtl. per Dauerauftrag) überweisen. Um Abschlags-Überzahlungen zu vermeiden würde ich außerdem wie nachstehend aufgezeigt überprüfen, ob der ursprünglich von der BEV geforderte Abschlag der Höhe und der Anzahl nach überhaupt rechtskonform ist.

    Aus Ihren Angaben schließe ich, dass Sie einen Jahresverbrauch von ca. 3.600 kWh haben (maßgeblich für die Abschlagsbestimmung ist lt. § 41 Abs. 2 EnWG/Energiewirtschaftsgesetz Ihr Vorjahresverbrauch im Zeitraum 01.04.17 - 31.03.18), sodass die Ermittlung des korrekten monatlichen Abschlags wie folgt auszusehen hat:
    Grundpreis 285,24 € plus Arbeitspreis 839,88 € (23,33 Ct. x 3.600 kWh)
    = 1.125,12 € : 11 (Mon.) = mtl. 103,00 €. Obwohl damit die zulässige Abschlagssumme bezahlt ist, fordert die BEV oftmals einen 12. Abschlag, was ich verweigern würde.

    Über die ominöse Preiserhöhung würde ich SOFORT die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen hier https://www.marktwaechter.de/energie Online informieren, damit die VZen sich um die dort bereits hinreichend bekannte BEV "kümmern" können (Abmahnung, nötigenfalls Unterlassungsklage).
    Und für den 02. April 2019 würde ich vormerken, zeitgleich mit dem per 31.03.2019 -ggf. auch unaufgefordert- SELBST abzulesenden und dem Versorger sowie dem Netzbetreiber mitzuteilenden Schlusszählerstand die BEV per Einschreiben-Einwurf aufzufordern:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 Abs. 4 EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.

    Zudem erwarte ich, dass Sie mir das aus der Abrechnung resultierende Guthaben inklusive des Neukundenbonus fristgerecht lt. Urteil des OLG Düsseldorf vom 16.12.2014 (Az. I-20 U 136/14) innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.

    Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der genannten Fristen nachkommen, werde ich
    -ohne Sie nochmals zu kontaktieren- wegen Ihres Verzugs umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie e.V. die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen und außerdem die 'Marktwächter Energie' der Verbraucherzentralen zum Sachverhalt informieren.

    Freundliche Grüße

    Mit diesem vorbeugenden Schreiben wird bewirkt, dass eine ggf. nicht fristgerechte (und/oder nicht korrekte) Abrechnung oder Guthabenauszahlung dann nicht erst noch beanstandet und dem Versorger eine Abhilfefrist von 4 Wochen einräumt werden muss [siehe §§ 111a und 111b EnWG http://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/ ]. Stattdessen kann nach fruchtlosem Ablauf der im Muster-Schreiben genannten Fristen SOFORT -tunlichst ohne zu zögern- die für Verbraucher kostenfreie (für den Versorger hingegen Kosten auslösende) https://www.schlichtungsstelle-energie.de/ eingeschaltet werden.

    Die 'Marktwächter Energie' der Verbraucherzentralen sollten bei nicht rechtskonformen Praktiken eines EVU immer umgehend informiert werden, damit die VZen sich „kümmern“ können (Abmahnung oder nötigenfalls Unterlassungsklage).

    Wünsche gutes Gelingen !




     
  9. Nicon

    Nicon Starter

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    Hallo REWE47,

    erst einmal möchte ich mich für die stets kompetenten und aufschlussreichen Antworten aif mein Anliegen recht herzlich bedanken.

    Ich habe nicht vor, die Preiserhöhung hinzunehmen und habe daher bis jetzt folgende Maßnahmen ergriffen.

    - Meldung des Sachverhalts an die Marktwächter Energie

    - E-Mail an die BEV mit der Aussage, dass ich die Preisanpassung ablehne weil diese gegen geltendes Recht verstößt. Des Weiteren habe ich in der Mail bereits freundlich auf die anstehende Zahlung des Neukundenbonusses der im April fällig wird, hingewiesen.

    Maßnahmen, die ich heute noch erledigen werde:

    - Eigenständige Kündigung per Einschreiben zum 31.03.2019 (bisher wurde durch den neuen Stromversorger gekündigt. Da kündige ich lieber selbst nochmal um auf Nummer sicher zu gehen).

    - Einschreiben mit dem von dir geposteten Wortlaut

    - Widerruf des SEPA-Lastschriftmandats

    Unsere monatlichen Abschläge (100€) beziehen sich in unserem 2-Personen-Haushalt auf 3500 kwh.

    Erfahrungsgemäß kamen wir in den vergangenen Jahren nie auch nur ansatzweise auf 3500 kwh und bekamen immer Rückzahlungen im Bereich 200€-300€.

    Hier besteht für die BEV natürlich die Möglichkeit die "zu wenig gezahlten" Abschläge einfach von der Rückzahlung einzubehalten.
    Ich lasse mich da einfach mal überraschen.

    Gruß
     
  10. REWE47

    REWE47 Super-User

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    #10 REWE47, 20. Dezember 2018
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2018
    Dann muss die BEV den Abschlagsbetrag auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs 01.04.2017 - 31.03.2018 zurücknehmen (m.E. mit Berücksichtigung bereits geleisteter Überzahlungen), bzw. haben Sie das z.B. mit
    dem Abschlag Jan. 2019 ja selbst in der Hand - siehe Berechnungs-Beispiel in Antwort #8 !

    Richtig, aber wenn dieser anscheinend klamme Laden vorher "das Zeitliche segnet", dann sind Überzahlungen "futsch" und dann haben SIE die "Überraschung" !
     
    atrium gefällt das.
  11. REWE47

    REWE47 Super-User

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  12. GunnyMM

    GunnyMM Starter

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    Sehr gut, ich habe heute genau den selben Vorgang zur Kenntnis nehmen müssen. BEV zum 28.02.2019 gewechselt, gestern kam die saftige Erhöhung zum 01.02.2019 vom Abschlag um über 43%, Arbeitspreis über 17% und Grundpreis um über 117% .... unfassbar.

    Ich werde widersprechen, außerdem das SEPA widerrufen. Vielen Dank
     
  13. atrium

    atrium Gelegenheits-User

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    Zitat von GunnyMM: .....unfassbar

    "Unfassbar" ist es, wenn man zu diesem "Problemanbieter" wechselt.
    In vielen Foren häufen sich schon seit längerem die Klagen u. Beschwerden über diesen Anbieter.
    Ein informativer Blick ins Netz u. man bekommt "Schnappatmung".
     
  14. renieh

    renieh Starter

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    #14 renieh, 20. Dezember 2018
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2018
    Hallo,
    bin ebenfalls Kunde der BEV seit 01.04.2018 mit 1Jahr Preisgarantie.
    Arbeitspreis 23,36 incl
    Grundpreis 6,24 € incl.

    Preiserhöhung zum 01.02.2019 (also innerhalb der Preisgarantie)
    Arbeitspreis 26,57 incl.
    GRUNDPREIS 32,24 incl.

    Meine Vermutung ist das man dazu verleitet werden soll den Vertrag vor Ablauf der 12 Monate zu kündigen
    um gewährte preisrabatte in Rechnung stellen zu können
    ich werde fristgerecht zum 31.03.2019 kündigen und der Preiserhöhung zum 01.02.2019 widersprechen.
    MfG+
     
  15. REWE47

    REWE47 Super-User

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    EMPFEHLUNG: Meine Empfehlungen in obigen Antworten #8 u. #10 berücksichtigen ! ;)
     
  16. renieh

    renieh Starter

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    Wird ich machen.
    Danke
     
  17. Strietzel

    Strietzel Starter

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    Hallo,
    wir haben 60 Tage nach Lieferbeginn einen Sofortbonus über EUR 195,- erhalten. Wenn wir nun vom Sonderkündigungsrecht gebrauch machen, kann der Bonus dann zurückverlangt werden? In den AGB`s ist darüber nichts zu finden.
     
  18. disco

    disco Starter

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    Moin

    Habe heute auch die Ankündigung bekommen. Erhöhung von ~25 auf ~28 cent und Grundpreis von ~5 auf 23 Euro. Angeblich abgesendet wurde die Erhöhung am 15.12.
    Mein reguläres Vertragsende ist der 10.3.

    Ich habe am 16.12. über Verivox einen neuen Anbieter ausgewählt (also bevor ich den Brief bekommen habe) und diesen mit der Kündigung beauftragt. Habe auch schon die Mails bekommen, dass der Wechsel zum 10.3 klar geht.
    Ein Bonus bei der BEV steht mir meines Wissens nicht zu, wenn ich das Jahr bei der BEV voll mache, so wie das hier einige beschreiben.

    Ich frage mich jetzt hat die BEV dieses Schreiben zurückdatiert an mich geschickt, weil ich schon gekündigt habe? Habt ihr schon vor dem Schreiben einen anderen Anbieter beauftragt?
     
  19. REWE47

    REWE47 Super-User

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    Stimmt, zumindest in der aktuellen AGB-Version steht dazu nichts.
    Haben Sie diesbzgl. auch die BEV-Belieferungsbestätigung geprüft?

    Bevor Sie sich ggf. für eine Sonderkündigung entscheiden, empfehle ich eine Prüfung der Vertragssituation:
    1.) Seit wann/Datum werden Sie von der BEV beliefert? 2.) Wie ist die Mindestvertragslaufzeit/12 oder 24 Mon.?
    3.) Wie ist der Grundpreis/alt und neu? 4.) Wie ist der Arbeitspreis/alt und neu? 5.) Welche weiteren Boni sind in welcher Höhe vertraglich vereinbart? 6.) Welchen kWh-Vorjahresverbrauch hatten Sie/ist eine wesentliche Veränderung zu erwarten? 7.) Welchen mtl. Abschlag/Betrag verlangt die BEV/alt und neu/11 oder 12 bis Ende des Lieferjahres? 8.) Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, möglichst ohne Selbstbeteiligung?

    Wenn Sie die vorstehenden Punkte beantworten, bekommen Sie von mir umgehend einen Vorschlag mit Begründung für die m.M.n. sinnvollste Vorgehensweise.
     
  20. REWE47

    REWE47 Super-User

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    Zugang heute war der letzte fristgemäßeTag für die ab 01.02.19 vorgesehene Preiserhöhung (6 Wo. lt. BEV-AGB). Eine Rückdatierung würde keinen Sinn machen, auch nicht im Hinblick auf die (wirklich ?) bereits erfolgte Vertragskündigung.
    Wenn Sie das nicht ganz genau wissen (sind Sie womöglich schon im 2. Jahr bei der BEV ?), dann sollten Sie schnellstens Ihren BEV-Vertrag prüfen, denn ob Bonus ja oder nein ist entscheidend, ob Sie den BEV-Vertrag wg. der Preiserhöhung vielleicht schon zum Ablauf des 31.01.19 sonderkündigen sollten, was Sie nur SELBST machen und NICHT dem neuen Anbieter überlassen können.
    Auftrag am Sonntag 16.12. an Verivox und "schon die Mails bekommen, dass der Wechsel zum 10.3. [richtig ist wohl "ab 11.3."] klar geht", kann aus zeitlichen Gründen kaum sein. Was außer der Auftragsbestätigung von Verivox und vielleicht der Auftragsbestätigung des neuen Anbieters (welchen haben Sie beauftragt, hoffentlich nicht wieder ein unseriöses "Schwarzes Schaf" ?) haben Sie denn bekommen? Einen wirksamen Vertrag gibt es erst mit der Vertrags- und Lieferbestätigung des neuen Anbieters, was normalerweise (insbesondere wenn der neue Anbieter den Altvertrag erst noch kündigen muss) mindestens 2 Wochen dauert.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!