Power Line Communication (Internet aus der Steckdose)

Dieses Thema im Forum "Sonstige Themen" wurde erstellt von Redaktion, 13. September 2004.

  1. Redaktion

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    Ist Powerline im Zeitalter von wLan und bluetooth überflüssig? Ist es sicher oder gefährlich? Welche Stromanbieter haben es überhaupt noch im Programm? Diskussionen darüber können ab sofort in diesem Forum stattfinden!
     
  2. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    Ich kenne keinen Anbieter der z.Z. Gelder in die Forschung rein steckt. Es wäre aber eine supertolle Sache.
     
  3. narcos

    narcos Starter

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    Hallo,
    dieses Thema wurde auf meinen Wunsch in das Forum aufgenommen.
    PowerLineCommunikation ist eine nicht zu unterschätzende Störquelle im Bereich des privaten Endverbrauchers.
    Netzleitungen werden in einem breiten Spektrum mit Hochfrequenz belegt (ca. 1,5-28,5 MHz), das entspricht einer Bandbreite von 27 MHz(!).
    Der Radioemfang wird dadurch im gesamten Kurzwellenbereich unmöglich weil sämtliche 230V-Leitungen im Wohnbereich zu strahlenden Antennen werden. Im Lichtnetz sind die Leiter nicht abgeschirmt!
    Funkanwendungen werden unmöglich, der benutzte Fequenzbereich (z.B. das 40m-Band) wird von PLC zugemüllt.

    Ich beantworte hierzu gern Anfragen zu diesem Thema.

    http://www.powerline-plc.info/index.html
     
  4. narcos

    narcos Starter

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    Liebe user des Forums!

    Bitte teilen Sie mir mit, in welchen Orten von den Netzbetreibern oder anderen Anbietern "Internet aus der Steckdose" angeboten oder beworben wird.
     
  5. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    RWE hat eine weile damit rumprobiert, ich weiß aber leider nicht wie dort der Stand der Dinge ist. Vielleicht mal nachfragen.
     
  6. narcos

    narcos Starter

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    Ich werde bei RWE mal nachfragen.....
    Danke!
     
  7. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    Und was rausbekommen? Betreibt die RWE es noch?
     
  8. narcos

    narcos Starter

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    Ich habe bisher auf meine Anfrage noch keine Antwort erhalten.
    Will RWE etwa etwas verheimlichen....?

    Warten wir´s ab!
     
  9. Redaktion

    Redaktion Administrator
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    Unseres Wissens ist die Mannheimer Energieversorgungs AG MVV noch sehr aktiv im Bereich Powerline. Erst im März wurden die Aktivitäten rund um Internet aus der Steckdose in eine Tochtergesellschaft namens Power Plus Communications (PPC) ausgegliedert. Die PPC ist bisher bereits für den Vertrieb der Powerline-Technologie an andere Stromnetzbetreiber in Deutschland und Österreich verantwortlich. An ihr sind neben der MVV Energie über ihre Risikokapitalgesellschaft MVV Innovationsportfolio auch die ABB AG und der israelische Technologiepartner main.net beteiligt.

    Im Februar 2004 hat die EU im Breitbandprojekt "Broadband for All" ein Powerline-Förderprojekt "OPERA - Open PLC European Research Alliance" gestartet. Ein internationaler Zusammenschluss von Energieversorgungs- und Technologieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Consultants will im Rahmen des Projekts einen einheitlichen europäischen Powerlinestandard erarbeiten. Langfristiges Ziel der EU-Kommission ist es, den Breitbandmarkt in Europa weiterzuentwickeln und Powerline als eine weitere Säule neben DSL- und Kabelzugängen zu etablieren.

    RWE ist hingegen unseren Informationen zufolge schon im September 2002 aus dem Powerline-Geschäft ausgestiegen, weil es zu unrentabel war.
     
  10. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    Also scheint es sehr in Vergessenheit geraten zu sein. Schade eigentlich.

    Bob
     
  11. AY4

    AY4 Kenner

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    >Hi,

    hier ein Auszug aus der letzten Pressekonferenz des MVV. Auch hier ist Powerline gestorben, ebenso wie bei RWE. Soweit ich weiss, gibts Powerline noch in irgendwelchen Hotels für Notebookbenutzer.

    MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Regionalversorger MVV will nach der Bereinigung seiner Bilanz wieder auf Einkaufstour gehen. Wie Vorstandschef Rudolf Schulten am Freitag auf einer Telefonkonferenz sagte, müssen nach einer Überprüfung auf die Stadtwerke-Beteiligungen weitere drei Millionen Euro abgeschrieben werden. Damit lag der Abschreibebedarf deutlich unter den Erwartungen von 30 Millionen bis 50 Millionen Euro.

    Schulten begründete die unter den Erwartungen liegenden Wertberichtigungen mit den bereits erfolgten Abschreibungen. Auf die Stadtwerke Offenbach, Solingen und Ingolstadt wurden bislang 39 Millionen Euro abgeschrieben. Schulten hatte nach seinem Amtsantritt ein umfangreiches Umstrukturierungs-Programm aufgelegt. Unter anderem wurden Auslandstöchter geschlossen und der Bereich Powerline (Internet über Steckdose) eingestellt. Der Gesamtabschreibebedarf belaufe sich für das Geschäftjahr 2003/2004 auf 56 Millionen Euro, sagte Schulten.

    Bis dann,

    AY4
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!