Stromrechnung letztes Jahr geschätzt jetzt 2 Jahre nachzahlen

Dieses Thema im Forum "Rechnung und Verbrauch" wurde erstellt von Dieter123, 8. September 2012.

  1. Dieter123

    Dieter123 Starter

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    Hallo,

    mein Problem ist folgendes:
    Dieses Jahr haben wir angeblich ca 3800kWh verbraucht mit 2 Personen.
    Letztes Jahr wurde unser Stromverbrauch leider nur geschätzt, weil er nicht abgelesen wurde (auf 1800kWh), dieses Jahr schon. Da unser realer Verbrauch bei etwa 2800kWh Stunden liegt, müssen wir jetzt 2000kWh Stunden nachzahlen(weil wir den Abschlag für 1800kWh bezahlt haben).

    Problem bei der Sache ist nun, dass sich dieses Jahr 2mal der Preis erhöht hat und diese 1000kWh vom letzten Jahr für dieses Jahr angerechnet werden. Wir müssen daher ca 60 Euro mehr zahlen, als wenn wir letztes Jahr nachgezahlt hätten oder der Verbrauch jetzt auf beide Jahr verteilt wird.
    Darf der Stromanbieter(lekker) das so machen oder kann man ihn irgendwie dazu bewegen, dass auf die 2 Jahr aufzuteilen?

    Wenn ich irgendwo unklar war, fragt mich bitte nochmal und danke schon mal für eure Mühen und Antworten.
     
  2. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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    Hallo,
    das ist das leidige Thema, wenn man Zählerstände außer acht läßt.
    Ich lese immer zum Jahresende, bei Preis- oder Tarifänderungen und bei Anbieterwechsel ab. Meist kommt bei Änderungen eine Ableseaufforderung.
    Ich habe auch schon unaufgefordert meinen Zählerstand übermittelt und bei falschen Abrechnungen Änderung verlangt. Kannst Du probieren, Deine Zählerstände entsprechend bei lekker anzugeben. Du solltest Dir aber sicher sein, dass Du keine Ableseaufforderung verpaßt hast, manche Anbieter verlangen für die Rechnungskorrektur aus solchen Gründen Gebühren.
    Dein "realer Verbrauch von 2800KWH" im Jahr ist aber belegbar?

    Grüße
     
  3. Dieter123

    Dieter123 Starter

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    Bevor ich zu Lekker gewechselt bin war der Stromverbrauch bei etwa 2700 kWh oder wie soll ich es sonst belegen können?
    Aber ich kann es nicht beweisen, weil: uns wurde beim Einziehen von der Hausverwaltung gesagt, dass nur die EWE den Zählerstand ablesen darf (wir haben keinen Zutritt) und wir uns deshalb bei denen melden sollen, falls wir den Stand wissen wollen.
    Aus diesem Grund habe ich die EWE immer damit beauftragt, wenn eine Aufforderung kam und die haben das auch ein oder 2mal innerhalb des Jahres gemacht aber leider nicht zum Abschluss des Jahres. Da wir hier aber auch nicht die ganze Zeit wohnen(Studentenwohnung), kann man diese Zwischenwerte nur schwer weiterschätzen, z.B. haben wir mal 2 Monate fast nichts verbraucht.
    Um zu testen, ob unser Zähler kaputt ist, habe ich die EWE letzte Woche nochmal kontaktiert aber da meinten sie das erste mal, dass sie nicht dafür zuständig seien und ich mich nochmal mit der Hausverwaltung auseinandersetzen sollte. Das hab ich getan und plötzlich(nachdem ich erwähnte, dass ich nicht mehr bei der EWE bin) bekam ich Zutritt zu meinem Zähler.

    Ist es denn allgemein anklagbar oder ist es unsere Schuld, dass wir uns da nicht letztes Jahr gemeldet haben, dass der Stand nicht stimmen kann?

    Gruß
    Dieter123
     
  4. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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    Es kann natürlich sein, das der Versorger gegenrechnet, bei zuviel fängt der Kunde an zu meckern, bei zu wenig ist er still. Ich meine, anklagbar ist das bestimmt nicht, weil die Summe zu gering ist, aber mit Kulanz kann man dann auch nicht rechnen.



    Grüße
     
  5. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Darf Dir der Verpächter Deines Metzgers den Blick auf die Verkaufswaage verweigern? Der Zähler ist für Deine Abrechnung relevant und Dir ist da Zutritt zu gewähren. Es gibt aber immer wieder Hausverwaltungen, die den Zählerraum abschließen und dann müsste der Hausmeister öffnen, wenn ein Mieter ablesen möchte. Das ist natürlich ein Aufwand und vor allem für die HAusmeister Arbeit....

    Du räumst selbst ein, dass es mit der Beurteilung Deines Verbrauches etwas schwierig ist. Wenn Du nun eine Korrektur Deiner Rechnung verlangst - wie soll denn der Messdienstleister (vermutlich der Netzbetreiber) diese Beurteilung vornehmen? Vor allem, wenn es auch noch um Preisänderungen geht. Ich glaube nicht, dass sich Dein Versorger darauf einlassen wird. Zumal der ja die Stände vom Messdienstleister bekommt.

    Es hilft einfach nur eins - ablesen. Und wenn die Hausverwaltung das nicht zulässt musst Du Deinem Vermieter Druck machen, dass er das beim Verwalter durchsetzt. Es sind DEINE persönlichen Daten! Sowas darf Dir nicht vorenthalten werden.

    So long
     
  6. Dieter123

    Dieter123 Starter

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    Hallo,

    achso, dann werd ich das wohl jetzt bezahlen müssen und in Zukunft einfacher oft den Zähler ablesen.

    Danke für eure Mühen!
     
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