Korrektur Schlussabrechnung nach 1 1/2 Jahren

Dieses Thema im Forum "Rechnung und Verbrauch" wurde erstellt von Jepema, 25. März 2008.

  1. Jepema

    Jepema Starter

    Registriert seit:
    25. März 2008
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    mein Problem ist folgendes 10.2006 zog ich in eine neue Wohnung. Damals wurde der Zählerstand abglesen und an den Stromanbieter übermittelt. Daruf erhielt ich eine Schlussrechnung und musste 17€ nachzahlen. Der Zählerstand in dieser Rechnung war jedoch maschinell ermittelt (hab ich eben erst bemerkt) . Nun nach 1 1/2 Jahren bekomme ich die selbe Rechnung jedoch mit dem korrigierten abgelesenen Zählerstand und muss 500€ nachzahlen.

    ist dies Rechtens wenn man davon ausgeht das die Zählerstände stimmen.
    Wie kann ich mich verhalten ?
     
  2. Gridpem

    Gridpem Routinier

    Registriert seit:
    19. September 2002
    Beiträge:
    134
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    @ Jepema

    das hängt von den AGB deines Stromanbieters ab. Dort muss irgendwo vermerkt sein, wie lange rückwirkende Korrekturen möglich sind.
    Die meisten Stromlieferanten halten sich an die Regelungen, die in der Grundversorgungsverordnung (GVV) festgelegt sind. Dort beträgt die Frist im Regelfall 3 Jahre.
    Gehe mal davon aus, dass die Nachberechnung, wenn die Zählerstände stimmen korrekt ist.

    Gruß aus Meck-Pomm
     
  3. strömling

    strömling Stammgast

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    70
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Wenn du den Zählerstand übermittelt hast, dann sollte man in der Rechnung aber auch prüfen ob der stimmt. Wie lange hast du dort gewohnt? 500 € Nachzahlung ist sehr viel. Normal schätzen die Programme sehr gut, also müsste dein Verbrauch ja extrem angestiegen sein.
     
  4. Jepema

    Jepema Starter

    Registriert seit:
    25. März 2008
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ja der Verbrauch scheint um das dreifache gestiegen zu sein.
    Die Dame von Vattenfall meinte auch das wär ungewöhnlich.
    Es scheint ein Fehler bei der Ablesung des Zählers passiert zu sein. Leider ab ich diesen Fehler im Übergabeprotokoll übersehen und unterschrieben. nun nach 1 1/2 Jahren ist dieses Protokoll natürlich der einzige schriftliche nachweis über eine Ablesung. Die Letzte Ablesung des Zählers war erst vor kurzem. die Nachmieterin verbraucht nun rechnerisch natürlich nur einen Bruchteil...

    ich bin also der angeschi...ne oder?
     
  5. Mix

    Mix Power-User

    Registriert seit:
    21. Februar 2003
    Beiträge:
    1.220
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    MoinMoin,

    wenn Du den Zählerstand zum Auszug nicht schriftlich an den Versorger weitergegeben hast und ihn somit belegen kannst, hast Du ganz schlechte Karten.

    Woher kommt denn eigentlich jetzt der Stand für die korrigierte Abrechnung? Aus dem damaligen Übergabeprotokoll? Wurde das nach 1 1/2 Jahren vor Deiner Nachmieterin ausgelöst? Das wäre schon seltsam. Die hätte sich doch schon bei der ersten Jahresabrechnung wundern müssen.

    Du hast zwei Fehler gemacht. Stand auf der Rechnung nicht kontrolliert und auch auf dem Protokoll nicht. Ich nehme an, dass passiert Dir nicht nochmal ;) .

    Sowas nennt man wohl Lehrgeld.

    So long
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!