Falsche Zählerstände

Dieses Thema im Forum "Rechnung und Verbrauch" wurde erstellt von poldi1, 26. November 2007.

  1. poldi1

    poldi1 Starter

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    Hallo Leute,ich hab da mal folgendes Problem,wo mir Vielleicht der eine oder andere weiterhelfen kann....
    Wechsel von Bewag zu Düsseldorfer Stadtwerken 2004,
    Bewag 1x im Jahr Zählerstände selbst abgelesen.
    Dus.Stadtwerke hatte 1x i.Jahr Selbstablesung vom Mieter
    Nun meine Frage:
    Wie kann es passieren,das angeblich von 2004-2007 falsche Zählerstände abgelesen wurden??
    Soetwas muß doch auffallen??
    Beim Wechsel zu einem anderen Stromanbieter müßten sich die 'Neuen Stromanbieter' doch einen aktuellen Zählerstand von den alten besorgen, zumal sie ja einen sozusagenen 'Netznutzungsvertrag' mit dem alten Stromanbieter eingehen und den alten Vertrag ja auch kündigen..(weil der Neue Stromanbieter die Netze der Bewag nutzt),oder??
    Da gibts doch dann die Jährliche Abrechnung, wo sowas doch aufallen muß...... Und jetzt wollen die alles Nachgezahlt haben...!!!
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht,oder weiß einen Rat????
     
  2. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    Zählerstände sind grundsätzlich Sache des Messstellenbetreibers, also in Deutschland bislang i.d.R. des Netzbetreibers.

    Der hat mehrere Möglichkeiten an den Stand zu kommen.
    1. Ablesung durch eigene Mitarbeiter - sehr teuer und aufwändig.
    2. Ablesung durch Kunden - der Regelfall.
    3. Meldung des Standes durch Lieferanten - nehmen nicht alle Netzbetreiber an.

    Aus Kundensicht kommt also einmal jährlich der Lieferant w. dem Zählerstand und einmal jährlich der Netzbetreiber. Der Kunde liest den Zähler ab und meldet die Stände. Der Lieferant rechnet mit dem Kunden ab, der Netzbetreiber mit dem Lieferanten. Die Verbräuche sollten einigermaßen übereinstimmen.

    Wenn nun der Kunde regelmäßig falsch abliest (z.B. den falschen Zähler), woran soll das dem Versorger/Netzbetreiber auffallen?

    Die neuen Stromanbieter nehmen normalerweise die Zählerstände zu Vertragsbeginn, die der Netzbetreiber vorgibt. Dann muss sich der Versorger mit dem schon nicht rumstreiten. Und der Kunde sollte zu Vertragsbeginn die bestätigten Zählerstände prüfen. Hier gibt es also kein Problem.

    Sollte nun die Abrechnung fehlerhaft sein, weil Du falsch abgelesen hast, musst Du mit der Korrektur leben.

    Habe ich den Sachverhalt richtig verstanden?

    Übrigens - der neue Versorger kündigt zwar bestehende Verträge und schließt Netznutzungsverträge, tut das aber mit Deiner Vollmacht in Deinem Namen!

    So long
     
  3. poldi1

    poldi1 Starter

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    Hallo Mix,
    *Aus Kundensicht kommt also einmal jährlich der Lieferant w. dem Zählerstand und einmal jährlich der Netzbetreiber. Der Kunde liest den Zähler ab und meldet die Stände. Der Lieferant rechnet mit dem Kunden ab, der Netzbetreiber mit dem Lieferanten. Die Verbräuche sollten einigermaßen übereinstimmen.*

    Der Netzbetreiber liest ja auch 1x i.J. die Zählerstände ab.Und wenn die Lieferanten dann mit den Netzbetreibern abrechnen 1x i.Jahr,hätte denen doch auffallen müssen,das da ne Zahl zuwenig aufgeschrieben ist und das korrigieren müssen...
    Ich find das echt n Ding
     
  4. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    nochmal konkret: wie sind Netzbetreiber und Lieferant an die Zählerstände gekommen? Wenn ich das richtig verstehe, hast Du die immer abgelesen. Falls Du dabei den selben Fehler immer wieder machst (z.B. Kommastelle falsch setzen), fällt das nicht auf.

    Im Zweifel wird der Lieferant wohl die Stände des Netzbetreibers verwenden. Außerdem darfst Du nicht vergessen, das Zählerstände ein Massengeschäft sind. Da kann das Problem auffallen, muss aber nicht.

    Wie ist der Fehler aufgekommen?

    So long
     
  5. strömling

    strömling Stammgast

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    Hallo....

    fangen wir doch mal von vorn an....
    Wenn eine Kommstelle falsch gesetzt wurde, so sollte dieser Fehler sehr schnell auffallen...außer der Zähler ist neu...da kann sowas schneller durchrutschen...

    In meinem ehemaligen Unternehmen wurde 1x pro Jahr durch uns abgelesen. Kommt es zu stark erhöhtem Verbrauch so wird oft noch eine Kontrollablesung durchgeführt...

    Um hier ne Aussage zu treffen, wäre es wichtig was für ein Fehler es war und wie er aufgefallen ist....

    Dass der Lieferant vorbeikommt und abliest halte ich für ein Märchen....
     
  6. Bavaria69

    Bavaria69 Fachmann

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    Hm,

    wenn Sie in eine Wohnung einziehen sollten Sie alle Zählerstände kontrollieren, dann ist die regelmäßige Messung/Ablesung. Wenn das erste versäunt wurde, sind Sie in der Beweisnot, wenn nicht und es gibt Differenzen zwischen Ihren und den Werten des Rechnungsstellers ist das Diskussionsbasis. Wenn nicht, dann nicht.
    Mein Nachbar hatte ein ähnliches Problem. Er gab die richtigen Werte an, diese wurden aber nur zu 10% weiterberechnet. Somit mit 5 Personen nur einen Abschlag von 20 Euro. Nach 4 Jahren fiel das den Lieferanten auf und forderte eine Richtigstellung... 3400 Euro.

    So etwas könnte auch umgekehrt sein.

    Um Fragen vorzubeugen, mein Nachbar hat in erhöhten Raten nachzahlen dürfen.
    Aber hier war alles berechtigt und alle Zahlen von Anfang an belegt. Vom Anbieter als auch vom Kunden.

    Gruß
    Carsten
     
  7. strömling

    strömling Stammgast

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    Wobei eine Rechnungskorrektur früher nur die letzten 2 und heute die letzten 3 Jahre gemacht werden darf.... das 4. Jahr hätte ihr Nachbar Glück gehabt... je nach dem, wann es auffiel...
     
  8. Bavaria69

    Bavaria69 Fachmann

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    Ja, recht haben und bekomen...

    er hatte die Wahl das richtige Betrag innerhalb 2 Wochen zu zahlen oder alles in Raten.

    Das ist genau das was mich zur Weisglut bringt, er hatte das Geld nicht und wurde so genötigt, natürlich nur mündlich und dann fest.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!