Stromanschluß+Netznutzung

Dieses Thema im Forum "Netznutzung" wurde erstellt von hegi, 9. April 2007.

  1. hegi

    hegi Starter

    Registriert seit:
    9. April 2007
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Markkleeberg
    Hallo,
    ich bin neu hier und habe eine Frage, in der Hoffnung diese wurde nicht schon gestellt. Seit einem Jahr bin ich Besitzer eines Gartens in einem Gartenverein Vom VOrbesitzer her übernahm ich auch die "Stromversorgung". Diese erfolgt vom Nachbargrundstück. Dort steht ein Eigenheim und mittels eines Kabels (logisch) bezog ich Strom. Abgerechnet wurde mittels eines Unterzählers. Nun hat sich der alte Mann das alles anders überlegt und ist nun der Meinung er müsse uns keinen Strom mehr geben. Er wand sich mit fadenscheinigen Gründen heraus. Dieser Anschluß besteht seit dem Jahre 2ßßß.
    Jetzt haben wir uns mit unserem Energieversorger kurzgeschlossen, und dieser meinte, man könne die selbe Art der Stromversorgung weiternutzen, jedoch direkt an der Hauptischerung würde man uns umklemmen. Für diesen Schritt will man 2000 Euro von uns haben und das ist doch wohl auch heftig. Weiß hier jemand etwas darüber ob man diese Kosten in irgendeiner Art senken kann oder ob evtl. durch die bereits eit 6 Jahren erfolgte Nutzung so etwas wie ein Gewohnheitsrecht besteht?
    Vielen Dank für Eure Mühe.
    LG Kerstin
     
  2. StromMonster

    StromMonster Fachmann

    Registriert seit:
    16. April 2002
    Beiträge:
    176
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo Hegi,

    es wäre sicher nicht sinnvoll, für den Garten einen neuen Anschluss zu beantragen. Die Kosten sind einfach zu hoch und werden nicht von der Sparte getragen. In der Regel hat die Sparte einen oder mehrere Anschlüsse Strom und Wasser und verteilt das dann innerhalb. Sicher gibt es da eine gewisse Duldung vom Nachbarn und von denen davor. Aber es sollte innerhalb einer Gemeinschaft eigentlich Einigkeit herrschen, dass Kosten für alle Gartenbesitzer möglichst niedrig gehalten werden. Ich empfehle Dir, Dich doch einfach an den Vorstand zu wenden und dort Dein Anliegen vorzutragen. Einen gewissen Bestandsschutz nach Artikel 14 des Grundgesetzes im weitesten Sinne hast Du. Aber ich bin kein Anwalt um da genaueres auszuführen. Ich denke, in einem vernünftigen gegenseitigen Gespräch sollte das Problem gelöst werden. Die Kosten für die Errichtung des Anschlusses sind doch sicher von einem der Vorbesitzer nachweisbar entrichtet worden.

    Grüßle
     
  3. harry

    harry Aufsteiger

    Registriert seit:
    31. August 2006
    Beiträge:
    41
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Meines wissens ist Stromversorgung in Kleingartenanlagen nicht erlaubt. Handelt es sich hierbei um ein Anwesen einer Kleingartenanlage das an ein Wohnhaus grenzt?
     
  4. Stromhändler

    Stromhändler Fachmann

    Registriert seit:
    27. März 2007
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Also erlaubt ist das definitiv. Die Kleingartenvereine in unserem Versorgungsgebiet gehören schließlich zu unseren Kunden.:) Ist halt gewerblicher und sonstiger Bedarf.
     
  5. harry

    harry Aufsteiger

    Registriert seit:
    31. August 2006
    Beiträge:
    41
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hm, dann nehm ich alles zurück, aus meiner Jugend weiß ich noch, dass bei uns Stromversorgung tabu war. So ändern sich die Zeiten!
     
  6. Stromhändler

    Stromhändler Fachmann

    Registriert seit:
    27. März 2007
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Na ja, Ausführungen über Kleingartenverordnungen gehen mit Sicherheit mehr in Richtung www.seramis.de.:-))

    Belassen wir es einfach dabei, dass sich auch für Laubenpieper die Zeiten ändern und die Technik vor nichts Halt macht.:)
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!