Schreiben "Verbrauchsanpassung" und daraus resultierend Nachzahlung Abschlag

Dieses Thema im Forum "Löwenzahn Energie" wurde erstellt von Gerry1000, 8. Dezember 2012.

  1. Gerry1000

    Gerry1000 Stammgast

    Registriert seit:
    18. Juni 2012
    Beiträge:
    61
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    hallo zusammen,

    bin seit 01.10. Gaskunde bei LZ und habe letzte Woche von denen ein Schreiben bekommen, dass mein örtlicher Netzbetreiber ein im Gegensatz zu meinem angegebenen Jahresverbrauch ( habe ein 5000 KWh Paket) erheblich abweichenden Jahresverbrauchswert übermittelt hat.

    Fakt ist, dass mein Verbrauch im letzten Jahr 6724 Kwh waren (hatte ein 7000er Paket)
    ich für dieses Jahr bewusst ein kleineres Paket gebucht habe, da ich beim Gasverbrauch sparen werde, weil ich nicht mehr so oft zu Hause bin, da ich öfteres bei meiner Freundin bin.

    LZ hat nun eine Verbrauchsprognose von 10144 kwh/Jahr gestellt und will von mir einen höheren Abschlag von 165 EUR !! 8o

    Können die das so einfach verlangen bzw. muss ich das zahlen ?
    Ich habe mich doch ausdrücklich ein kleineres Paket genommen, in Erwartung, dass mein Verbrauch dieses Jahr deutlich zurückgeht.

    Welche Möglichkeiten habe ich ????

    Mit der Bitte um Eure Ratschläge zu diesem Thema.
     
  2. Mythentor

    Mythentor Routinier

    Registriert seit:
    11. Oktober 2012
    Beiträge:
    131
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Einspruch und deine Sachlagenstellung mittels Einschreiben/Rückschein!

    Gruß
    Mythentor
     
  3. Snaggle

    Snaggle Experte

    Registriert seit:
    2. Februar 2012
    Beiträge:
    253
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    dann frag doch mal deinen Netzbetreiber, ob es auch der Wahrheit entspricht....

    Dann dürfe sich das wohl schon erledigt haben....:)

    Aber bestimmt Zuuuuufalll, wenn man sich diese abweichende Verbrauchsprognose durch den Netzbetreiber nur eingebildtet hat....hihi...

    https://community.fidor.de/geldfrage/ich-habe-heute-interessante-po

    Ich würde auch zuerst mal nur per E-Mail korrespondieren, bevor ich mir dei Mühe mit Einschreiben machen würde...aber muss man ja selber wissen.

    Und da wir im anderen Thread gerade dabei sind. WEnn sie die Zahlen nicht vom Netzbetreiber bekommen haben, dann stellt sich für mich auch wiederum die Frage [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion], ein Vermögensschaden etnsteht mindestens durch die entgangenen Zinsvorteil, weil du das Geld niht mehr hast.

    Die rechtlich wirklcihe Sitution ist ja fast uninteressant....aber die Prognose ist der letztjährige Abrechnungszeitraum, also max. die 67xx kwh. §41 Absatz 2 EnWG. Wenn du glaubhaft machen kannst, dass du dieses Jahr nur 5000 kwh verbrauchst, dann ist das auch in Ordnung. Da wäre die Frage, welche Gründe du hast...aber m.E. wäre es auch da so, wenn es hart auf hart käme, dass sie dir das Gegenteil beweisen müssten....können ja vor Gericht, wenn sie wollen....

    Gruß Snaggle
     
  4. Gerry1000

    Gerry1000 Stammgast

    Registriert seit:
    18. Juni 2012
    Beiträge:
    61
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Wie schaut es eigentlich aus, wenn ich der Nachzahlung widerspreche und diese dann auch nicht bezahle ? Besteht dann die Gefahr, dass meine Frei-KWh (=der Bonus) nicht angerechnet wird ?

    Wenn ich die Nachzahlung tätige, ist das ja im Prinzip wie ein zinslosen Kredit den ich LZ geben würde. Mit der Schlussrechnung (nach dem ersten Belieferungsjahr ;) ) würde meine Vorauszahlung dann ja auf der Rechnung als Gutschrift verrechnet werden.

    Denkfehler oder stimmt das so ??
     
  5. Snaggle

    Snaggle Experte

    Registriert seit:
    2. Februar 2012
    Beiträge:
    253
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    ich persönlich gehe nicht davon aus, dass ich die Frei-kWh ohne rechtliche oder gerichtliche Auseinandersetzung bekomme. Würde mich schon sehr wundern.

    Falls Verbrauchsprognose gelogen, hat der zinslose Kredit nix mit den Frei-kWh zu tun. Wenn du denen Kredit gibst, kann ich mir nicht vorstellen, dass man dich da bevorzugter behandelt.

    M.E. ist es somit egal, ob du zahlst oder nicht....

    ansonsten stimmt natürlcih deine Theorie...aber ob man da Guthaben haben möchte oder freiwillig zinslosen Kredit geben möchte?

    Montag Netzbetreiber anrufen und fragen, wann welche Verbrauchsprognosen übermittelt wurden (auch was zu Vertragsanfang)...

    Gruß Snaggle
     
  6. Mythentor

    Mythentor Routinier

    Registriert seit:
    11. Oktober 2012
    Beiträge:
    131
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo Gerry1000

    So wie Snaggle bereits erwähnt, den Netzbetreiber anrufen und klären was mit der Verbrauchsprognose so auf sich hat.

    Ich persönlich würde Einspruch mit Begründung abgeben und auch nicht zahlen!

    Einspruch wie?
    1. per Mail = Sinnlos/Zeitverschwendung!
    2. per Fax
    3. Einwurfeinschreiben = 1,65 €
    4. Einschreiben/Rückschein = 5,65 €

    Anmerkung: Bei richtig ausgefuchsten wären im Extremfall auch die Varianten 2-4 völlig Rechtsfrei, da es evtl. an dem echten Zustellungsbeweis (Gerichtsabhängig) scheitern könnte!!!

    Den Bonus bzw. Frei-KWh würde ich mir abschminkten. Gründe gibst hier im Forum genug.

    Bei ganz wichtigen Schreiben, nehme ich immer die Hilfe eines unabhängigen Zeugen in Anspruch! Ansonsten behauptet ausgefuchste nämlich, es war ein leeres Blatt im Brief.

    P.S. Bei TeDaFax ging es damals schnell ;)

    Gruß
    Mythentor
     
  7. Snaggle

    Snaggle Experte

    Registriert seit:
    2. Februar 2012
    Beiträge:
    253
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    wobei ich persönlich bisher nur Mail bevorzugte...warum? FS hat im Online-Bereich Kontaktmöglichkeit....freie Betreffwahl. Dort Kernaussage rein, E-Mail fertigschreiben und dafür bekommt man eine Empfangsbestätigung.

    Das dürfte m.E. mit Sicherheit nicht an Rechtssicherheit dem Einschreiben mit Rückschien nachstehen, wahrscheinlich steht man sogar damit besser da.

    Bei LZ kann man den Betreff online nicht frei wählen, werde es dann bei gegebener Zeit mit frei geschriebener Mail und Betreff probieren und schauen, was da zurück kommt, ob da noch der Betreff bestätigt wird....
    Wenn eine Empfangsbestätigung zurückkommt, die den Betreff mit Kernaussage enthält, dürfte es auch da wenig Diskussionen geben können....

    Abgesehen davon, muss man ja auch schauen, wie viel Zeit man hat. Wenn man Wochen Zeit hat zu reagieren, kann man ja mit einfachen sachen anfangen und schauen, ob eine Reaktion kommt. Sobald eine Reaktion da war, ist ja der Empfang bestätigt....

    Gruß Snaggle
     
  8. SL-1981

    SL-1981 Stammgast

    Registriert seit:
    23. Oktober 2012
    Beiträge:
    53
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Medical Data Manager
    Hallo User.

    Wenn es euch um die Zustellbarkeit bzw. die Nachweise dafür geht:

    Warum nutzt ihr nicht einfach ein richtiges Programm wie MS Outlook?

    Dort könnt ihr die Email-Adresse von Flexstrom (oder eben Löwenzahn) eintragen, einen Betreff nach Belieben folgend vom Sachverhalt.

    Nach dem Abschicken kommt dann ja auch umgehend die Eingangsbestätigung von FS bzw. LZ und ihr habt somit immer eine gute Übersicht (auch für spätere Rechtsmittel).

    Ein großer Vorteil ist die Unterstützung der Nachverfolgbarkeit von E-Mails.

    Damit konnte ich Flexstrom "überführen", das Kunden-Emails direkt gelöscht werden nach dem Lesen (leider kein Witz).

    Einen verschneiten, schönen 2. Advent

    SL
     
  9. Mythentor

    Mythentor Routinier

    Registriert seit:
    11. Oktober 2012
    Beiträge:
    131
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo SL-1981

    .. steht immer die Frage im raum was ein Gericht anerkennt. Es gibt keine verbindliche Festlegungen, außer bei Zustellung durch Gerichtsvollzieher oder bestätigtem Rückschein.

    Natürlich ist auch eine Mailbestätigung mit Bezug zum Anliegen relativ Beweissicher.

    Lies mal hier

    Gruß
    Mythentor
     
  10. Gerry1000

    Gerry1000 Stammgast

    Registriert seit:
    18. Juni 2012
    Beiträge:
    61
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Hallo,

    also ich habe heute meinen örtlichen Netzbetreiber angerufen und mich nach dem angeblich Jahresverbrauchswert erkundigt.

    Fakt ist, dass die örtlichen Netzbetreiber schon alleine aus Datenschutzgründen ausschliesslich die Zählerstände melden, aber keinesfalls eine Jahresverbrauchsprognose erstellen.

    Soviel zum Wahrheitsgehalt von LZ ! X(
     
  11. christa080

    christa080 Fachmann

    Registriert seit:
    16. Februar 2008
    Beiträge:
    174
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    weiblich
    Hallo Gery1000,

    Zitat:
    Fakt ist, dass die örtlichen Netzbetreiber schon alleine aus Datenschutzgründen ausschliesslich die Zählerstände melden, aber keinesfalls eine Jahresverbrauchsprognose erstellen.
    --------------------------------------------------------------
    Da hat ihr Netzbetreiber nicht die Wahrheit gesagt.
    Das ganze Verfahren des Anbieterwechseln ist von der Bundesnetzagentur einheitlicht
    für Deutschland vorgeschrieben. Alle Daten werden nur elektronisch ausgetauscht.
    Bei der Netzanmeldung für einen Kunden wird der mögliche Versorgungsbeginn und unter
    anderm auch der letzte Jahresverbrauch übermittelt.
    Das ist insofern wichtig damit der Kunde dem Fremdanbieter nicht beschummel kann.
    Es könnten ja zu niedrige Abschläge anfallen. Das mögen die gar nicht, lieber Kredit
    und am Schluss hohe Guthaben.

    Der Netzbetreiber (gleich Messstellenbetreiber) ist für die fortlaufende Speicherung
    der Zählerstände zuständig.(10 Jahre) Im Regelfall liest er einmal im Jahr ab, unabhängig ob der Kunde bei einem Fremdanbieter ist oder nicht.
    Auch Zwischenstände z.B. bei Preiserhöhungen werden gespeichert.

    Zum 31.12.2012 werde ich meinen Zählerstand auch wieder dem Netzbetreiber übermitteln. Löenzahn Energie bekommt in per Mail. Und wehe wenn der dann bei der Schlussrechnung nicht verwendet wird.

    mfg
     
  12. Mythentor

    Mythentor Routinier

    Registriert seit:
    11. Oktober 2012
    Beiträge:
    131
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Genau so macht man das am 31.12.2012! Damit kann man so manche kleine "Schweinchen" verscheuchen, dass einzigste kleine Schweinchen wäre dann nur noch vom Schornsteinfeger. ;)

    Warum: Die EEG Umlagenerhöhung (ca. 3,38 Ct/KWh) ab Januar 2013, ansonsten schätzen die euren Verbrauch anteilmäßig und das geht sicher nicht zu euren Gunsten aus.

    Gruß
    Mythentor
     
  13. christa080

    christa080 Fachmann

    Registriert seit:
    16. Februar 2008
    Beiträge:
    174
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    weiblich
    Hallo,

    hiermit möchte ich meinen Beitrag vom 10.12.2012 22:10Uhr
    ergänzen.

    In Deutschland ist alles geregelt.
    Es gilt die Stromnetzzugangsverorgnung ,hier § 13.1 und 12 und 14.
    Weiter gilt die Messzugangsverordnung.
    Hier kann man viel nachlesen. Manches ist schwer zu verstehen, weil nicht für Kunden
    gemacht.

    mfg
     
  14. Snaggle

    Snaggle Experte

    Registriert seit:
    2. Februar 2012
    Beiträge:
    253
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    interessant dürfte das sein für den, der keine Preiserhöhung bekommen hat....wie sieht es da aus? Da sind wir uns einig, dass es für die Wirksamkeit eine Ankündigung mit Sonderkündigungsrecht bedarf?

    Bisschen stutzig macht mich der Text "S. 1 bis 3 gelten entsprechend..."...

    Punkt 10.1

    http://www.loewenzahn-energie.de/agb.php

    Umsatzsteuer und Stromsteuer soll ohne Ankündigung weitergegeben werden dürfen....es bedarf somit keiner Information...
    Gegenfrage....wofür bedarf es einer Ankündigung und worauf soll sich S1-S3 noch beziehen? Das macht mich ein wenig misstrauisch...

    Auch interessant, wie die Rechnung aussehn, wenn keiner über jegliche Änderungen informiert wurde...das wird also spannend...

    Gruß Snaggle
     
  15. christa080

    christa080 Fachmann

    Registriert seit:
    16. Februar 2008
    Beiträge:
    174
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Geschlecht:
    weiblich
    Hallo Snaggle,

    Zitat:
    Die EEG Umlagenerhöhung (ca. 3,38 Ct/KWh) ab Januar 2013,........
    --------------------
    Woher haben sie die 3,38 Ct/kWh Erhöhung.

    Mir sind als Summe aller Umlagenerhöhungen nur 2,66 Ct/kWh bekannt (inkl MwSt).
    Dafür habe ich schriftliche Belege mehrerer Versorger.

    mfg
     
  16. Snaggle

    Snaggle Experte

    Registriert seit:
    2. Februar 2012
    Beiträge:
    253
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    keine Ahnung, der Wert kam m.W. von Mythenthor. Weiß nciht, ob der so irgendwo gefallen ist bzw. von denen.
    [von der Redaktion gelöscht]

    Ansonsten würde ich mal sagen, dass deine Zahl als Bruttozahl beim Stand der Dinge korrekt ist.

    Wenn man das alles so sieht, kann man sich aber eigentlcih nur noch an den Kopf fassen. Aber ist ja nicht das Geld der Politiker, der Letzverbracuher darf die [gelöscht] bezahlen. Für die Umwelt kommt zwar unterm Strich derzeit und seit fünfzehn Jahren ncichts raus...aber wen es interessiert, solange jemand an der grünen Lüge gut verdient.

    Man kann nur hoffen, dass schnellstmöglich auch im Energiebereich der europäische Markt geöffnet wird, damit da mal wieder ein wenig Normalität reinkommt...

    Gruß Snaggle
     
  17. Mythentor

    Mythentor Routinier

    Registriert seit:
    11. Oktober 2012
    Beiträge:
    131
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Staatlich verordnet:
    - EEG-Umlage = 1,7 ct.
    - Netz-Umlage = 0,5 ct.
    - Firmenbefreiung = 0,2 ct.
    - KWK-Umlage = 0,13 ct.
    - Risiko-Umlage = 0,25 ct.
    ------------------------------
    - Netto Summe = 2,78 ct./KWh
    ------------------------------
    - Brutto Summe + 19% MwSt = 3,31 ct./KWh

    Gruß
    Mythentor
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!